Archiv Seite 2

Öffentliche Führung am 7. Juli

Die Initiative »Faites votre jeu!« bietet jeden ersten Samstag im Monat von 17 bis ca. 18 Uhr eine öffentliche Führung zum Klapperfeld und seiner Geschichte als Polizei- und Abschiebegefängnis an, jeweils mit unterschiedlichem Themenschwerpunkt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach vorbeikommen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Termin & Schwerpunkt im Juli 2018:
Samstag, 7. Juli, 17 Uhr:
Das Klapperfeld während der Zeit des Nationalsozialismus

Wie jeden Samstag sind zudem ab 15 bis 18 Uhr die Dauerausstellung im Keller mit Fokus auf der Zeit des Nationalsozialismus sowie die Dauerausstellung »RAUS VON HIER. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizeigewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« geöffnet.

Macht alle Knäste zu autonomen Zentren!

Als Inititaive »Faites votre jeu!« erklären wir uns solidarisch mit den am 27. Juni inhaftierten Genoss*innen und fordern ihre sofortige Freilassung! Deshalb unterstützen wir die Erklärung des Solitreffens vom 28. Juni 2018:

Gemeint sind wir alle!
Lasst unsere Genossen*innen frei!

Gestern haben bundesweit im Zuge der G20 Repressionen 13 Razzien stattgefunden. Sechs Genoss*innen und Freund*innen sitzen im Knast, vier davon aus Frankfurt/Main und Offenbach. Wir hatten uns im Voraus verabredet, um auf die Angriffe auf emanzipatorische Strukturen und gerechtfertigte Kämpfe – in diesem Fall gegen den G20 Gipfel – gemeinsam zu reagieren. Deshalb haben sich 100 Leute zusammengefunden, um eine Antwort auf die Vorgänge zu finden und sich mit den Gefangenen des heutigen Tages zu solidarisieren. Unsere Solidarität gilt den Gefangenen und ihrem Umfeld, auch wenn wir wissen, dass wir alle damit gemeint waren. Die heutigen Festnahmen reihen sich ein in eine Vielzahl von Angriffen der Repressionsorgane gegen die G20-Proteste; angefangen bei Öffentlichkeitsfahndungen, über mehrere Wellen von internationalen Hausdurchsuchungen und Verhaftungen, bis hin zu Terrorisierungen ganzer Stadtteile und massiver medialer Hetze.

Wir fordern die sofortige Freilassung aller unserer Genoss*innen und erklären unsere Solidarität mit allen emanzipatorischen Kämpfen weltweit. Kein Angriff auf unsere Leute und Strukturen darf unbeantwortet bleiben. Bei Repression ist unser aller Solidarität gefragt, organisiert euch, werdet aktiv und lasst die Leute nicht alleine.

United we stand – Fight G20!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Emanzipatorische Kämpfe in die Offensive!

Solitreffen Frankfurt am Main 28. Juni 2018
 
 
Anfragen, Soliaktionen etc. bitte an:
unitedwestand_offm[ät]riseup[punkt]net

Spendet für die Gefangenen:
Spendenkonto der Ortsgruppe Frankfurt
Rote Hilfe e.V. – Ortsgruppe Frankfurt
IBAN: DE24 4306 0967 4007 2383 90
BIC: GENODEM1GLS
Konto: 4007238390
BLZ: 43060967 GLS-Bank
Betreff: G20

Ausstellungen am 23.6. nicht öffentlich zugänglich

Ein kurzer Hinweis: Am Samstag, 23. Juni, sind die Dauerausstellung im Klapperfeld ausnahmsweise nur für Besucher*innen des wundervollen Kids in the Backyard Fests zugänglich. Am Samstag, 30. Juni, sind die Ausstellungen wieder regulär von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

23. Juni: Kids in the Backyard Fest

Am Samstag, 23. Juni, startet um 14 Uhr im Klapperfeld ein DoItYourself-1-Tages-Festival mit Bands, Kuchen, Essen, Ständen und Drinks & Distros.

Live: DRUX (leipzig) / Femme Krawall (berlin) / Marais (köln) / Guns ‚n‘ Gänseblümchen (göttingen/le mans) / Yotsuya Kaidan (odessa) / Küken (hamburg) / Todlowski (nürnberg) / DERBE LEBOWSKI (berlin).

außerdem gibt’s essen, tombola, führungen durch’s haus, siebdruck, eine zaubershow und anderen tollen kram.

only 200 ppl, so be early or be safe on our guestlist:
kidsinthebackyard[ät]web.de

Please note: Die Dauerausstellungen sind an diesem Tag ausnahmsweise nur für Festivalbesucher*innen zugänglich.

Öffentliche Führung am 2. Juni

Die Initiative »Faites votre jeu!« bietet jeden ersten Samstag im Monat von 17 bis ca. 18 Uhr eine öffentliche Führung zum Klapperfeld und seiner Geschichte als Polizei- und Abschiebegefängnis an, jeweils mit unterschiedlichem Themenschwerpunkt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach vorbeikommen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Termin & Schwerpunkt im Juni 2018:
Samstag, 2. Juni, 17 Uhr:
Das Klapperfeld als Abschiebegefängnis

Wie jeden Samstag sind zudem ab 15 bis 18 Uhr die Dauerausstellung im Keller mit Fokus auf der Zeit des Nationalsozialismus sowie die Dauerausstellung »RAUS VON HIER. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizeigewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« geöffnet.

Öffentliche Führung am 5. Mai

Die Initiative »Faites votre jeu!« bietet jeden ersten Samstag im Monat von 17 bis ca. 18 Uhr eine öffentliche Führung zum Klapperfeld und seiner Geschichte als Polizei- und Abschiebegefängnis an, jeweils mit unterschiedlichem Themenschwerpunkt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach vorbeikommen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Termin & Schwerpunkt im Mai 2018:
Samstag, 5. Mai, 17 Uhr:
Das Klapperfeld während der Zeit des Nationalsozialismus

Wie jeden Samstag sind zudem ab 15 bis 18 Uhr die Dauerausstellung im Keller mit Fokus auf der Zeit des Nationalsozialismus sowie die Dauerausstellung »RAUS VON HIER. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizeigewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« geöffnet.

Öffentliche Führung am 7. April

Seit Oktober 2017 bietet die Initiative »Faites votre jeu!« jeden ersten Samstag im Monat von 17 bis ca. 18 Uhr eine öffentliche Führung zum Klapperfeld und seiner Geschichte als Polizei- und Abschiebegefängnis an, jeweils mit unterschiedlichem Themenschwerpunkt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach vorbeikommen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Termin & Schwerpunkt im April 2018:
Samstag, 7. April, 17 Uhr:
Das Klapperfeld als Abschiebegefängnis

Wie jeden Samstag sind zudem ab 15 bis 18 Uhr die Dauerausstellung im Keller mit Fokus auf der Zeit des Nationalsozialismus sowie die Dauerausstellung »RAUS VON HIER. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizeigewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« geöffnet.
Zudem kann diesmal auch die aktuelle Gastausstellung »Sequenzen – Erinnerungen – Wechsel. Den NSU-Komplex kontextualisieren« besucht werden.

26.3. bis 23.4.: Gastausstellung »Sequenzen – Erinnerungen – Wechsel. Den NSU-Komplex kontextualisieren«

Das Bündnis »Kein Schlussstrich Hessen« zeigt vom 26. März bis zum 23. April 2018 die Ausstellung »Sequenzen – Erinnerung – Wechsel. Den NSU-Komplex kontextualisieren« von Spot_the_silence im Klapperfeld.

Mit besonderem Fokus auf die Perspektiven von Menschen, die von Rassismus betroffen sind, reflektiert die Ausstellung von Christian Obermüller und Rixxa Wendland Konjunkturen des Rassismus in Deutschland und zeigt, dass es immer auch Widerstand gegen diese Verhältnisse gab und gibt. Die Ausstellung versammelt zum Einen Archivmaterial und Fotografien zur Geschichte der Migration in Deutschland, zum Anderen Arbeiten von Künstler_innen, die sich kritisch mit dem NSU-Komplex und/oder Rassismus generell auseinandersetzen.

Rahmenprogramm und Öffnungszeiten der Ausstellung:

Eröffnet wird die Ausstellung am Montag, den 26. März, um 19:00Uhr im Klapperfeld mit einem Gespräch mit İbrahim Arslan, Aktivist und Überlebender des rassistischen Brandanschlags auf seine Familie am 23. November 1992 in Mölln.

Die Ausstellung wird vom 26. März bis 23. April an folgenden Tagen geöffnet sein:

Samstags, 15-18h (samstags können zusätzlich auch die Dauerausstellungen zur Geschichte des Klapperfelds besucht werden)
Sonntags, 14-17h
Mittwochs, 17-20h

Rahmenprogramm der Ausstellung:
Freitag, 30. März, 19:00h // Landungsbrücken (Gutleustr. 294, Frankfurt): »Der Kuaför aus der Keupstraße« – Filmvorführung und anschließendes Gespräch mit der Initiative »Keupstraße ist überall«.

Montag, 9. April. 19:00h // Klapperfeld (Klapperfeldstraße 5, Frankfurt): »Die haben gedacht wir waren das« & »Den NSU-Komplex analysieren« – Buchvorstellungen mit Funda Özfirat und Çagri Kahveci.
Mit anschließendem Barabend.

Donnerstag, 19. April, 19:00h // Frankfurt Türk Halkevi (Werrastr. 29, Frankfurt): Der NSU-Komplex und dessen (Nicht-)Aufarbeitung in Hessen – Ein Gespräch mit Ayse Gülec (Initiative 6. April) und NSU-Watch Hessen (angefragt).

Montag, 23. April, 19:00h // ORT WIRD NOCH BEKANNT GEGEBEN: »Fighting Racism« – Antirassistische und Migrantische Kämpfe in Frankfurt: Gestern, Heute und Morgen – Eine Veranstaltung mit Vanessa Thompson (Initiative Christy Schwundeck), Ellen Bareis & Miguel Ayala (Kanak-Attak), Känäx Antifa & ISD Frankfurt (angefragt).

Weitere Infos und Ankündigungen hier:
https://de-de.facebook.com/keinschlussstrichhessen/