Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

2. August bis 9. September 2017 // Ausstellungen und Veranstaltungen

»Zur Situation abgeschobener Rom*nja in Westbalkanstaaten« & »Inside Abschiebelager«

Eröffnungsveranstaltung:
Mi., 2. August 2017, 19:00 Uhr

Filmvorführung »Trapped by Law«:
Sa., 5. August, 16:30 Uhr (beim Klapperfeld-Sommerfest)

Mobilization Event & Bar Night »Welcome United« (in English):
Wednesday, September 6th, 7pm

Flyer als PDF

// DIE AUSSTELLUNGEN //

Im Zuge diverser Asylrechtsverschärfungen in Deutschland in den letzten Jahren wurden die Westbalkanstaaten Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien zu »sicheren Herkunftsländern« erklärt. Damit werden die Diskriminierung und Ausgrenzung, die für Rom*nja in Südosteuropa immer noch alltäglich sind, ausgeblendet – Asylgesuche werden in der Regel in Schnellverfahren als »offensichtlich unbegründet« abgelehnt. Was eine Abschiebung für die Betroffenen bedeutet, bleibt für die hiesige Öffentlichkeit in der Regel unsichtbar. Die Initiative »alle bleiben!« und das Roma Antidiscrimination Network haben eine Ausstellung zusammengestellt, die anhand von Fotos, Interviewpassagen und Filmmaterial die Situation von aus Deutschland abgeschobenen Rom*nja in den vermeintlich sicheren Westbalkanstaaten dokumentiert.
Parallel dazu vermittelt die Ausstellung »Inside Abschiebelager« des Bayerischen Flüchtlingsrats einen Eindruck von der Situation in den »Ankunfts- und Rückführungseinrichtungen«, die im Jahr 2015 in Bayern in Betrieb genommen wurden. In diesen de-facto-Abschiebelagern müssen vor allem Asylsuchende mit »schlechter Bleibeperspektive« (darunter viele Menschen aus den Westbalkanstaaten) bis zu ihrer Abschiebung oder »freiwilligen« Ausreise leben. Neben Fotos und Filmaufnahmen, die Geflüchtete innerhalb der Lager gemacht haben, dokumentieren Statements und Infotafeln die dortigen Zustände.
Die Ausstellungen werden von der Initiative »Faites votre Jeu!« in Kooperation mit dem Förderverein Roma e.V. im Rahmen der dezentralen Aktionstage für die antirassistische Demo »We‘ll Come United« gezeigt, die am 16.9. in Berlin stattfindet.

Während der Öffnungszeiten können auch die Dauer­ausstellung zur Geschichte des Klapperfelds während des Nationalsozialismus und die Ausstellung »RAUS VON HIER. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizei­gewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« besucht werden. Gruppen oder Schulklassen, die die Ausstellungen außerhalb der Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin vereinbaren. Ruft einfach an (0177 3982718) oder schreibt uns eine E-Mail (info[ät]klapperfeld[dot]de).

Öffnungszeiten der Ausstellungen

Samstag, 5. August 2017 (im Rahmen des Klapperfeld-Sommerfestes): 15:00 – 21:00 Uhr
sowie an den Samstagen 12. August, 19. August, 26. August, 2. September und 9. September: jeweils 15:00 – 18:00 Uhr

// DIE VERANSTALTUNGEN //

Mittwoch, 2. August 2017, 19:00 Uhr: Eröffnungsveranstaltung

Kenan Emini und NN (Roma Antidiscrimination Network, Initiative »alle bleiben!«) erläutern Entstehung und Hintergründe der Ausstellung zur
Situation abgeschobener Rom*nja in Westbalkanstaaten. Katrin Rackerseder und Mia Pulkkinen vom Bayerischen Flüchtlingsrat geben einen Einblick in die Zustände in den »Ankunfts- und Rückführungseinrichtungen« in Bayern. Joachim Brenner vom Förderverein Roma in Frankfurt berichtet über die lokale Situation von Rom*nja, die akut von Abschiebung bedroht sind. Im Anschluss können die Ausstellungen besucht werden.
HINWEIS: Am 2.8. (Roma Genocide Remembrance Day) erinnern international Roma-Organisationen an die Ermordung von Rom*nja während des Nationalsozialismus. Der Förderverein Roma lädt anlässlich des Gedenktages am 2.8. um 18 Uhr zu einer Kundgebung am ehemaligen Stadtgesundheitsamt in der Braubachstraße 18-22 ein. Von dort aus ist das Klapperfeld in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar, wo ab 19 Uhr die Ausstellungen eröffnet werden.

Samstag, 5. August, 16:30 Uhr (im Rahmen des Klapperfeld-Sommerfestes): Filmvorführung »Trapped by Law«
Kefaet Prizreni und NN (Roma Art Action) stellen den Film »Trapped by Law« (Kosovo/Deutschland 2015, 90min, Regie: Sami Mustafa) vor, über den anschließend diskutiert werden kann. Der Film zeigt, in welcher Situation sich Kefaet und sein Bruder Selamet Prizreni befanden, nachdem die beiden in Essen aufgewachsenen Rap-Musiker 2010 im Alter von Anfang/Mitte 20 ins Kosovo abgeschoben wurden. Erst Jahre später konnten sie nach Deutschland zurückkehren. Im Mai 2017 wurde Selamet Prizreni nun erneut ins Kosovo abgeschoben – die Kampagne für seine Rückkehr wird ebenfalls vorgestellt.
Trailer zum Film »Trapped by Law« hier
Kampagne #selamikommtwieder für die Rückkehr von Selamet Prizreni hier

Wednesday, September 6th, 7pm: Mobilization Event & Bar Night »Welcome United – We‘ll Come United« (in English)
On September 16th, one week before the general election in Germany, the antiracist parade „We‘ll Come United“ will take place in Berlin. Networks from all over Germany are mobilizing for the parade. Speakers of the groups Refugees for Change Rhine-Main, Afghan Refugees Movement and Jugendliche ohne Grenzen (Youth without Borders) who are active in the regional preparation network for the parade, will present the call for the demonstration and inform about the option of going to Berlin together by bus from Frankfurt (tickets will be available) as well as other possibilities to support the parade. The event will be held in English, it will be tried to organize translations to other languages if needed.
Before the event (from 6 pm on) and afterwards, the two guest exhibitions on the situation of Roma who have been deported from Germany to Western Balkan states and on the situation in so-called „Transit Centers“ in Bavaria may be visited. After the event, there will also be a solidarity bar night until midnight.
More information on the parade: www.welcome-united.org
//
Mittwoch, 6. September, 19:00 Uhr: Mobilisierungsveranstaltung & Barabend »Welcome United« (in englischer Sprache)
Eine Woche vor der Bundestagswahl wird am 16.9. in Berlin unter dem Motto »We‘ll Come United!« eine antirassistische Parade in Berlin
stattfinden, für die bundesweit mobilisiert wird. Referent*innen von Refugees for Change Rhein-Main, Afghan Refugees Movement und Jugendliche ohne Grenzen, die im Vorbereitungskreis Rhein-Main aktiv sind, stellen den Demonstrationsaufruf vor und informieren darüber, wie die Parade unterstützt werden kann. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt, bei Bedarf wird vor Ort versucht, Übersetzungen in andere Sprachen zu organisieren. Vorab ab 18 Uhr und im Anschluss können die Ausstellungen besucht werden. Nach der Veranstaltung wird es noch einen Soli-Barabend geben (bis Mitternacht).
Infos zur Demo »We‘ll Come United!« hier

Material

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Samstag, 5. August 2017, ab 15 Uhr // Sommerfest – 9 Jahre »Faites votre jeu!«

Anfang August jährt sich die Besetzung des ehemaligen JuZ Bockenheim und damit die Geburtsstunde der Initiative »Faites votre jeu!« zum neunten Mal. Um das gebührend zu feiern, laden wir alle Freund_innen, Unterstützer_innen und Interessierten am Samstag den 5. August ab 15 Uhr zu unserem Sommerfest ein.

Im Hof wird es Kinderprogramm und verschiedene Essensstände mit Gegrilltem, Snacks, Salat, Waffeln, Kuchen und Getränken geben. Im Hof wird es Kinderprogramm und verschiedene Essensstände mit Gegrilltem, Snacks, Salat, Waffeln, Kuchen und Getränken geben. Gegen Nachmittag werden die Grrrls* Dope Skyllz, Dope Date, Febi und Nicki on Fleek (FutureFem/FfM) und der Autonomen Beautyfarm (Berlin) Hip-Hop, Rap und Pop mit klarem female* Fokus im Hof auflegen. Gegen Abend wird der Chor des Roten Stern Frankfurt einige ihrer schönsten Stücke zum Besten geben.

Um 16, 17, 18, 19 und 20 Uhr können Interessierte an Führungen durch die Dauerausstellungen und das Gebäude teilnehmen und sich über die Geschichte des Klapperfelds und die Arbeit von »Faites votre jeu!« informieren.

Später am Abend, gegen 21 Uhr, beginnt das Konzert im Keller. Yacht Communism (yachtcommunism.bandcamp.com) aus Berlin mit Mitgliedern von Drop Out Patrol, Svffer und Henry Fonda werfen Anker im Knast und Psychedelic Post Punk und servieren euch hörbare Kaviar Smoothies. Hysterese (hysterese.bandcamp.com), die HC-Punks aus Tübingen werden den Keller zwischenzeitlich wohl in eine Sauna verwandeln. Keep hydrated! Zu guterletzt kommen Hildegard von Binge Drinking (hildegardvonbingedrinking.org), die beiden Nonnen aus Würzburg und predigen von Kraftwerk, John Carpenter, Liquid Liquid und bringen euch mit Synth-Kraut-Post-Punk zum nun-stop dancing. Es wird heiß…

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28. Mai bis 18. Juni 2017 // Ausstellung: Kunst und Widerstand

Schaustücke von
Matthias Schmeier und Peter Schmidt

Die beiden Künstler Matthias Schmeier aus Köln und Peter Schmidt aus Stuttgart stellen ab dem 28. Mai, in Frankfurt am Main ihre Schaustücke aus. Auf jeweils »halber Strecke« werden erstmals gemeinsam eigene Werke gezeigt. Im kleinen Maßstab präsentieren die beiden Künstler feinsinnig verarbeitet und eindrucksvoll die großen Konflikte der Weltgeschichte als auch die Widersprüche des Kapitalismus.

Gezeigt werden, im Maßstab 1:35, z.B. die Proteste nach dem Tod von Günther Sare, 1985. Nicht wenige der Demonstrant_innen fanden sich im Anschluss im damaligen Polizeigefängnis Klapperfeld wieder. Zu sehen sind auch Werke, die sich mit aktuellen Fragen von Geflüchteten auseinandersetzen.

Die Initiative »Faites votre jeu!« freut sich sehr nach fünf Jahren ­Pause über eine erneute Ausstellung von Arbeiten des Künstlers ­Matthias Schmeier. Dessen Werk »Startbahn West« kann inzwischen als Dauerleihgabe im Frankfurter Stadtmuseum bewundert werden. Zusätzlich konnte der Stuttgarter Künstler Peter Schmidt für diese Doppelausstellung gewonnen werden. Dessen Arbeiten drehen sich weniger um konkrete historische Ereignisse. Ihm geht es vielmehr darum die häufig unsichtbaren strukturellen Widersprüche in den Verhältnissen selbst sichtbar zu machen. Die »kritischen Modelle«, von denen Adorno gesprochen hat, gibt es im Klappfeld somit in direkter Anschauung.

Während der Öffnungszeiten können auch die Dauer­ausstellung zur Geschichte des Klapperfelds während des Nationalsozialismus und die Ausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizei­gewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« besucht werden. Gruppen oder Schulklassen, die die Ausstellungen außerhalb der Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin vereinbaren. Ruft einfach an (0177 3982718) oder schreibt uns eine E-Mail (info[ät]klapperfeld[dot]de).

28. Mai – 18. Juni 2017

Vernissage: So., 28. Mai 2017, 15:00 – 20:00 Uhr
Finnisage: So., 18. Juni 2017, 17:00 Uhr

Öffnungszeiten

Dienstags von 17:00 – 19:30 Uhr
Samstags und Sonntags von 15:00 – 18:00 Uhr
Pfingstmontag, 5. Juni 2017, 15:00 – 18:00 Uhr

Material

Faltblatt (4-Seiter) als PDF

Plakat (Motiv 1) als PDF

Plakat (Motiv 2) als PDF

Samstag, 25. Februar 2017: Ausstellungen im Klapperfeld geschlossen // Kommt zur Antifa-Demo

Am kommenden Samstag, den 25. Februar 2017 bleiben die beiden Dauerausstellungen im Klapperfeld geschlossen.

Wer jetzt nicht weiß, was mit diesem Tag anzufangen ist, empfehlen wir die Demo »Make racists afraid again!«, die um 16 Uhr am Südbahnhof im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen beginnt.

Letzte Infos zur Demo und eine spannende Infoveranstaltung gibt es am Vorabend (Freitag, den 24. Februar) um 19 Uhr im Cafe KoZ (Campus Bockenheim). Eingeladen von turn*left berichten Genoss*innen der Antifa Klein-Paris und ihre Freund*innen bei der Veranstaltung »Wider dem rassistischen Normalzustand! Antifaschismus in Sachsen« über sächsischen Verhältnisse und ihre Strategien, nach über zwei Jahren mit (L)egida und Heidenau.

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf von Antifa United Frankfurt (AUF) zur Demo am kommenden Samstag:

Make racists afraid again! Kampagne gegen Naziterror und Rassismus

Die letzten Jahre waren geprägt von einem Erstarken rassistischer, antisemitischer und sexistischer Bewegungen und Gewalt in Deutschland. Zu Beginn beinahe nur von PEGIDA und AfD propagierte Ressentiments finden immer mehr Anklang in der gesamten Gesellschaft und werden, aufgegriffen durch Politiker*innen, zunehmend Teil des politischen Diskurses. Das führt dazu, dass sich strukturierte (neu)rechte Gruppierungen immer mehr in Sicherheit wähnen und ihr Gedankengut durch Angriffe, Hetze, etc. ungehemmt ausleben. Als bisheriger negativer »Höhepunkt« dieser Entwicklung in Frankfurt ist der Angriff auf das selbstverwaltete Project Shelter, welches bis jetzt auch in der Zivilgesellschaft als antirassistische Initiative viel Zuspruch erhielt, zu sehen, . Bei dem Angriff auf das Café in der Bergerstrasse 307 wurde nicht »nur« eine Scheibe eingeschlagen und Teerfarbe versprüht. Vielmehr hinterließen die Nazis auch ein Bekenner- und Drohschreiben welches sich gegen Genoss*innen im Allgemeinen richtet. Der Vorfall steht am Ende einer Kette von Versäumnissen von linksradikalen Strukturen entsprechend auf Naziaktivitäten in und um Frankfurt in den letzten Jahren zu reagieren. So wurde auch das Denkmal für die in der Progromnacht 1938 niedergebrannte Synagoge in Rödelheim mit antisemitischen Inhalten besprüht und bekannte Nazis wie Marco Vogelsberger und Aktivisten des »Dritten Wegs« beteiligten sich an der antifeministischen, trans* und homofeindlichen »Demo für alle« in Wiesbaden. Auch zwei nicht aufgeklärte Anschläge auf Roma im letzten Jahr, denen eine sowieso schon antiziganistische Stimmung zugrunde liegt, lassen sich in diese Liste mit einreihen.
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Programm Februar 2017

Hier unser Februar-Programm. Das Programm-Heft könnt ihr euch hier als pdf herunterladen.

Programm

Samstag, 4. Februar 2017
15.00 Uhr // Translation work in progress:
Seit Anfang 2015 kann die Dauerausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizeigewahrsam im ­Klapperfeld 1955–2002« in zweiten Stock des Klapperfelds jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr ­besucht werden. Der Prozess der Übersetzung und ­Recherche zu den Inschriften geht aber weiter. An jedem ersten Samstag im Monat arbeitet die Übersetzungsgruppe an den ­Übersetzungen und Besucher*innen sind herzlich ­eingeladen, sich daran zu beteiligen. Weitere Infos und Kontakt zur Übersetzungsgruppe: zweiterstock.klapperfeld.de (bis 18.00 Uhr)

Dienstag, 7. Februar 2017
21.00 Uhr // »Faites votre jeu!«-Barabend:
wie immer mit gediegener Musik und leckeren Getränken in nettem Ambiente. Diesmal veranstaltet von RoR. (bis 1.00 Uhr)

Dienstag, 14. Februar 2017
19.30 Uhr // Veranstaltungsreihe: Klasse – Macht – Kampf zu dem Thema »Von der Demokratischen Autonomie zum Aufbau von Gegenmacht in den Metropolen. Was wir von der kurdischen Befreiungsbewegung lernen können.«:
Spätestens seit der Verteidigung der nordsyrischen Kurdenstadt Kobane hat sich auch in der deutschen Linken ein relativ breites Interesse an den gesellschaftspolitischen Konzepten Abdullah Öcalans und der PKK durchgesetzt. Dieses Interesse ist durchaus begründet: die Vorschläge eines rätedemokratischen, geschlechtergerechten und ökologischen Aufbaus »von unten« sind auch für eine sich verstärkt auf soziale Fragen orientierende radikale Linke durchaus von Interesse. Gleichwohl sind die Ausgangsbedingungen hierzulande grundverschieden von denen in Kurdistan und auch in der Theorie – etwa, wenn es um die Frage des Privateigentums an Produktionsmitteln geht – wird eine kommunistische Linke die Grenzen der Konzeption Öcalans erkennen und überschreiten müssen. Mit Peter Schaber (lower class magazine) wollen wir diskutieren, was Demokratische Autonomie und Demokratischer Konföderalismus eigentlich sind, was wir von ihnen lernen können – und was eben nicht. Veranstaltende: Antifa Kritik & Klassenkampf (akkffm.blogsport.de)

Donnerstag, 23. Februar 2017
21.00 Uhr // »Durstig am Donnerstag«-Barabend

Feste Termine im Klapperfeld

Wöchentliches Plenum
Jeden Dienstag von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr

Neue Plenumsstruktur:
1. und 3. Dienstag im Monat: Besprechung von Anfragen und Organisatorischem
2. , 4. und 5. Dienstag im Monat: Keine Besprechung von Anfragen.

Auf dem Plenum diskutieren wir, was gerade im Klapperfeld geht, welche Veranstaltungen wir organisieren wollen, wie die Räume gemeinsam genutzt werden sollen und alles weitere, was das Klapperfeld als selbstverwaltetes Zentrum betrifft. Alle die Lust haben, das Klapperfeld aktiv mitzugestalten, sind dazu herzlich eingeladen. Wenn ihr eine Veranstaltung oder ein Projekt im Klapperfeld machen wollt, bitten wir euch mit eurer Anfrage zum 1. oder 3. Plenumstermin im Monat zu kommen. An den übrigen Plenumsterminen werden keine Anfragen besprochen.

Dauerausstellungen zur Geschichte des Klapperfelds
Geöffnet: jeden Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr
Die Ausstellung zur Geschichte des Klapperfelds während des Nationalsozialismus und die Ausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizei­gewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« können auch während allen öffentlichen ­Veranstaltungen im Klapperfeld besucht werden. Gruppen, die die Ausstellung außerhalb der regulären ­Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren. Ruft einfach an (0163 9401683) oder schreibt uns (info@klapperfeld.de).
ACHTUNG: Die Ausstellungen bleiben am 24. und am 31. Dezember geschlossen!

Öffentliche Probe »Rhythms of Resistance«
Jeden Montag 18.30 Uhr
RoR Frankfurt ist Teil eines internationalen Netzwerks und nutzt Samba als kreative, laute und politische Aktionsform. Du hast Spaß am Musikmachen und willst lieber fetzige Grooves statt Novemberblues? Dann komm zur nächsten Probe – Einsteiger_innen willkommen!

»Wem gehört die Stadt?«-Logo

Die Initiative »Faites votre jeu!« ist Teil des Netzwerks »Wem gehört die Stadt?«. Aus linker emanzipa­torischer Perspektive wollen wir die immer weiter voranschreitenden Verdrängungs- und Gentrifizierungs­prozesse in Frankfurt thematisieren und gemeinsame Handlungsoptionen entwickeln. Weitere Infos sowie die Termine der Netzwerk-Treffen findet ihr auf: wemgehoertdiestadtffm.net

Banner – klapperfeld.de

Programm Dezember 2016

Hier unser Dezember-Programm. Das Programm-Heft könnt ihr euch hier als pdf herunterladen.

Bitte beachtet, dass die Ausstellungen am 24. und am 31. Dezember geschlossen bleiben!

Programm

Donnerstag, 1. Dezember 2016
19.00 Uhr // «Trumps Triumph«:
Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten ist für viele ein Schock. Während die Linke noch nach Antworten sucht, wird Trumps Triumph nicht nur von Despoten wie Putin oder Erdogan, sondern auch der gesellschaftlichen Rechten bejubelt. Sie hoffen auf den Durchbruch einer rechten Internationalen. Nicht umsonst hat das rechtskonservative Nachrichtennetzwerk Breitbart gerade die Eröffnung von zwei Kampagnenbüros in Paris und Berlin angekündigt, um die Schwesterparteien von Le Pen und Frauke Petry tatkräftig zu unterstützen. Welche Rückschlüsse lassen sich vor diesem Hintergrund aus Trumps Wahlsieg ziehen? Was erklärt die Erdrutschsiege und die Konstituierung eines neuen rechten Blocks aus Antifeminist_innen, Chauvinist_innen, Rechten, Reichen und Reaktionären diesseits und jenseits des großen Teichs? Abstiegsangst der Prekarisierten, Kulturkampf von rechts, Hass auf das Establishment oder die Vertiefung einer der schon länger währenden Repräsentationskrise? Was bedeuten diese Entwicklungen für die Ziele und die Errungenschaften gesellschaftlicher Emanzipation, für den Kampf gegen Rassismus, Sexismus und soziale Ungleichheit? Welche Antworten kann und muss die gesellschaftliche und radikale Linke finden, um selbst wieder in die Offensive zu kommen? Über die Situation in den USA und mögliche Rückschlüsse möchten wir mit Ingar Solty diskutieren. Er ist Sozialwissenschaftler und langjähriger Beobachter der politischen Situation in den USA. Aktuell arbeitet Ingar als Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik am Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Veranstaltende: IL-Frankfurt (frankfurt.radikallinks.org)

Freitag, 2. Dezember 2016
20.30 Uhr // Konzert: LAS KELLIES
(ARG, kellies.bandcamp.com), PIGEON (pigeon4.bandcamp.com) & GIRLIE (girlie.bandcamp.com). Veranstaltende: show.off-Konzerte

Samstag, 3. Dezember 2016
15.00 Uhr // Translation work in progress:
Seit Anfang 2015 kann die Dauerausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizeigewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« in zweiten Stock des Klapperfelds jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr besucht werden. Der Prozess der Übersetzung und ­Recherche zu den Inschriften geht aber weiter. An jedem ersten Samstag im Monat arbeitet die Übersetzungsgruppe an den Übersetzungen und Besucher*innen sind herzlich ­eingeladen, sich daran zu beteiligen. Weitere Infos und Kontakt zur Übersetzungsgruppe: zweiterstock.klapperfeld.de (bis 18.00 Uhr)

Dienstag, 6. Dezember 2016
21.00 Uhr // »Faites votre jeu!«-Barabend:
wie immer mit gediegener Musik und leckeren Getränken in nettem Ambiente. (bis 1.00 Uhr)

Donnerstag, 9. Dezember 2016
20.00 Uhr // Konzert: ANORAK
(anorakband.org), OAKHANDS (fb.com/oakhands) & LA PETITE MORT / LITTLE DEATH (lapetitemortlittledeath.bandcamp.com)

Dienstag, 13. Dezember 2016
19.30 Uhr // »And who cares about us? Arbeitskämpfe von Beschäftigten in der Sozialen Arbeit« – »Klasse – Macht – Kampf« im Dezember über den Arbeitskampf der Beschäftigten in der Lebenshilfe Frankfurt e.V.:
Care-Arbeit, als bezahlte Lohnarbeit, findet in öffentlichen Institutionen und bei sozialen Trägern statt und umfasst in diesem Bereich unter anderem die Betreuung von Kindern oder die Begleitung von Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen. So leisten auch die Beschäftigten der Lebenshilfe Frankfurt Care-Arbeit, in Form der Betreuung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer Behinderung, während die Lebenshilfe diese Care-Arbeit als Dienstleistung anbietet. Im Bereich sozialer Arbeit entsteht so oftmals ein Spannungsfeld zwischen einer bedarfsgerechten Unterstützung von Menschen, einer kosteneffizienten Lohnarbeit und den Interessen und Bedarfen der lohnabhängig Beschäftigten. Wie kann in so einem Spannungsfeld ein Arbeitskampf geführt werden? Eine Gruppe geringfügig Beschäftigter organisierte sich 2014 in der Freien Arbeiter- und Arbeiterinnen-Union (FAU) Frankfurt und führte einen fast zwei Jahre anhaltenden Arbeitskampf in der Lebenshilfe Frankfurt. Die FAU-Frankfurt berichtet anhand dieses Beispiels über ihr Vorgehen bei der Lebenshilfe Frankfurt, stellt Unterschiede zu den DGB-Gewerkschaften dar und erläutert anhand eigener Erfahrungen die Besonderheiten in Arbeitskämpfen im Care-Sektor und der Sozialen Arbeit. Veranstaltende: Antifa Kritik und Klassenkampf (akkffm.blogsport.de)

Samstag, 17. Dezember 2016
21.00 Uhr // Konzert: DRUNK MOTORCYCLE BOY
(drunkmotorcycleboy.bandcamp.com) + Support. Mit ihrer brandneuen LP mit dem kurzen,knappen Titel „Try“ im Gepäck sind die aus Bremen kommenden Drunk Motorcycle Boy im Klapperfeld Frankfurt zu Gast. Musikalisch ist diese Band im Punk verankert, der von seinem Sound und seiner Melodik her stark vom Punkrock der 90er Jahre beeinflusst ist und glatt auf einer Burning Heart Compilation hätte drauf sein können. Also: packt die Millencolin Shirts aus! (Beginn: 21.30 Uhr)

Donnerstag, 22. Dezember 2016
21.00 Uhr // Durstig am Donnerstag Christmas Special:
Endlich, Durstig am Donnerstag goes full Christmas! Mit Lametta, Weihnachtsfilm und Wintercocktails, aber ohne nervige Verwandte. Kommt zahlreich und bleibt lang! Die Einnahmen gehen wie immer an Soliprojekte. Weitere Infos: www.facebook.com/DurstigamDonnerstag/

Feste Termine im Klapperfeld

Wöchentliches Plenum
Jeden Dienstag von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr

Neue Plenumsstruktur:
1. und 3. Dienstag im Monat: Besprechung von Anfragen und Organisatorischem
2. , 4. und 5. Dienstag im Monat: Keine Besprechung von Anfragen.

Auf dem Plenum diskutieren wir, was gerade im Klapperfeld geht, welche Veranstaltungen wir organisieren wollen, wie die Räume gemeinsam genutzt werden sollen und alles weitere, was das Klapperfeld als selbstverwaltetes Zentrum betrifft. Alle die Lust haben, das Klapperfeld aktiv mitzugestalten, sind dazu herzlich eingeladen. Wenn ihr eine Veranstaltung oder ein Projekt im Klapperfeld machen wollt, bitten wir euch mit eurer Anfrage zum 1. oder 3. Plenumstermin im Monat zu kommen. An den übrigen Plenumsterminen werden keine Anfragen besprochen.

Dauerausstellungen zur Geschichte des Klapperfelds
Geöffnet: jeden Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr
Die Ausstellung zur Geschichte des Klapperfelds während des Nationalsozialismus und die Ausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizei­gewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« können auch während allen öffentlichen ­Veranstaltungen im Klapperfeld besucht werden. Gruppen, die die Ausstellung außerhalb der regulären ­Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren. Ruft einfach an (0163 9401683) oder schreibt uns (info@klapperfeld.de).
ACHTUNG: Die Ausstellungen bleiben am 24. und am 31. Dezember geschlossen!

Öffentliche Probe »Rhythms of Resistance«
Jeden Montag 18.30 Uhr
RoR Frankfurt ist Teil eines internationalen Netzwerks und nutzt Samba als kreative, laute und politische Aktionsform. Du hast Spaß am Musikmachen und willst lieber fetzige Grooves statt Novemberblues? Dann komm zur nächsten Probe – Einsteiger_innen willkommen!

»Wem gehört die Stadt?«-Logo

Die Initiative »Faites votre jeu!« ist Teil des Netzwerks »Wem gehört die Stadt?«. Aus linker emanzipa­torischer Perspektive wollen wir die immer weiter voranschreitenden Verdrängungs- und Gentrifizierungs­prozesse in Frankfurt thematisieren und gemeinsame Handlungsoptionen entwickeln. Weitere Infos sowie die Termine der Netzwerk-Treffen findet ihr auf: wemgehoertdiestadtffm.net

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Ausstellung: Fotografie & Dokumentation – »Bis zum letzten Tag – Krieg und Selbstverwaltung in Nordkurdistan«

Ausstellungseröffnung:
27. Oktober 19 Uhr bei »Durstig am Donnerstag«

29. Oktober – 3. Dezember 2016
Jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr

Während der Friedensgespräche zwischen der PKK und der türkischen Regierung seit dem Jahr 2013 bis zu der Parlamentswahl 2015, die Staatspräsident Erdoğan aufgrund des Verlusts der absoluten Mehrheit seiner islamisch-konservativen Regierungspartei AKP wiederholen ließ, gelang es der kurdischen Bewegung eine einflussreiche Partei innerhalb der legalen staatlichen Ordnung aufzubauen. Vieles deutete darauf hin, dass eine politische Lösung des Konflikts möglich wäre. Aber mit einem erneuten Ausbruch der Gewalt seit dem Sommer 2015 kam dieser Prozess zu einem vorläufigen Ende. In Ostanatolien wurden seit August 2015 bereits über 60 Ausgangssperren verhängt, einhergehend mit schweren und tödlichen Gefechten, die bereits Hunderte ziviler Todesopfer gefordert haben.

Schon lange vor den erneuten Gewaltausbrüchen wurde in vielen kurdischen Städten eine Rätestruktur für lokale Selbstverwaltungen aufgebaut – basierend auf dem Konzept des ›Demokratischen Konföderalismus‹, der auf Abdullah Öcalan zurückgeht. Aber auf öffentliche Verkündigungen lokaler Autonomien folgen immer wieder militärische Interventionen des Staates, wobei die Bevölkerung aus den Städten vertrieben wird und Jugendgruppen sich immer weiter radikalisieren.

Eine Ausstellung des »Kollektiv Hinterland Südost«

Download: Flyer als pdf

Programm Oktober 2016

Hier unser Oktober-Programm. Das Programm-Heft könnt ihr euch hier als pdf herunterladen.

Programm

Samstag, 1. Oktober 2016
15.00 Uhr // Translation work in progress:
Seit Anfang 2015 kann die Dauerausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizeigewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« in zweiten Stock des Klapperfelds jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr besucht werden. Der Prozess der Übersetzung und ­Recherche zu den Inschriften geht aber weiter. An jedem ersten Samstag im Monat arbeitet die Übersetzungsgruppe an den Übersetzungen und Besucher*innen sind herzlich ­eingeladen, sich daran zu beteiligen. Weitere Infos und Kontakt zur Übersetzungsgruppe: zweiterstock.klapperfeld.de (bis 18.00 Uhr)

Montag, 3. Oktober 2016
20.30 Uhr // Konzert: PRINCESS NOKIA
(soundcloud.com/destiny-frasqueri), GNUCCI (soundcloud.com/gnucci) & DJ NIRE (soundcloud.com/nire) (Beginn: 21.30 Uhr) Veranstaltende: knertz shows (fb.com/knertzshows)

Dienstag, 4. Oktober 2016
21.00 Uhr // »Faites votre jeu!«-Barabend:
wie immer mit gediegener Musik und leckeren Getränken in nettem Ambiente. (bis 1.00 Uhr)

Mittwoch, 5. Oktober 2016
19.00 Uhr // Konzert:
Es spielen RRRMS die neue Riot-Grrrl-Punk-Band aus Frankfurt und Offenbach ihren ersten Gig!Und zu Gast aus Chile spielen für uns VAMPIRISMO ILUSTRADO und DIAVOL STRÂIN (diavolstrain.bandcamp.com, Darkwave/Postpunk). Vor dem Konzert wird zudem eine Doku über die Entstehung des FEMFEST, einem DIY-Frauen*-Festival in Chile, gezeigt. Die Doku ist auf Spanisch mit englischen Untertiteln (femfest.tumblr.com). Die Doku beginnt um 20 Uhr, das Konzert um 21 Uhr. Einlass ab 19 Uhr.

Freitag, 7. Oktober 2016
21.00 Uhr // Konzert: MERAINE
(Lüdenscheid, Brachialcore) und HECTOR SAVAGE (Köln, Rabiatcore), Veranstaltende: K-Gruppe (facebook.com/kgruppeffm)

Mittwoch, 12. Oktober 2016
21.30 // Konzert: BEEKEEPERS
(Noisepunk Oakland/CA, beekeepersband.bandcamp.com) + P.U.F.F. (Weirdo Wave/SynthPunk Berlin, slovenly.bandcamp.com/album/puff-living-in-the-partyzone-lp)

Samstag 15. Oktober 2016
21.30 Uhr // Konzert:
LIGHTNING IS ABOUT TO STRIKE FRANKFURT! Es gibt Garage Garage und Surf mit ZHOD (zhod.bandcamp.com), HÄXXAN (heroicleisure.bandcamp.com/album/h-xxan) und THE ORIONS (theorions.bandcamp.com). Get a taste of The Genie in the Tahini with the Busy Ghost till You never gonna see us again. Veranstaltende: show.off konzerte

Dienstag, 18. Oktober 2016
19.30 Uhr // Diskussionsveranstaltung: »Klasse-Macht-Kampf«
, Unsere Veranstaltungsreihe geht weiter, dieses Mal mit einer Diskussion über die aktuellen Klassenkämpfe in Frankreich – hierzu wird es einen (englischsprachigen) Intput der Gruppe Mouvement ­Communiste (mouvement-communiste.com) geben. Veranstaltende: Antifa Kritik & Klassenkampf (akkffm.blogsport.de)

Donnerstag, 20. Oktober 2016
19.00 Uhr // Autorenlesung aus dem historischen Kriminalroman »Judasengel« von H.T. Riethausen
, Die Frankfurter Prozesse 1950–1951, Anklagegrund: Homosexuell nach §175. Weitere Infos: www.judasengel.de

Donnerstag, 20. Oktober 2016
21.00 Uhr // Konzert: RYSKINDER
(lo-fi indie surf, ryskinder.bandcamp.com) + OHTAKEKOHAN (eclectic-electric-psychedelic, www.youtube.com/watch?v=Dc0soGiVvpQ)

Freitag, 21. Oktober
20.00 Uhr // Lesung: »Kischinew – Das Pogrom 1903«, herausgegeben von Andeas W. Hohmann und Jürgen Mümken
, Lesung mit den Autoren und Herausgebern des ­Buches.
Verlag: Verlag Edition AV (www.edition-av.de); Organisiert von: AK 2. Stock @ »­Faites ­votre jeu!« (Lesung im Rahmen der GegenBuchMasse)

Sonntag, 23. Oktober 2016
19.00 Uhr // Lesung im Rahmen der GegenBuchMasse: »Goodbye Gender« von Rae Spoon & Ivan Coyote; Gelesen von Steff Urgast & Florian Mania. Verlag: w_orten & meer – Verlag für antidiskriminierendes Handeln
(wortenundmeer.net); Organisiert von: »Faites votre jeu!« (Lesung im Rahmen der GegenBuchMasse)

Dienstag, 25. Oktober 2016
20.00 Uhr // »Still not loving borders!«-Soli-Barabend für die Unterstützung von ­Geflüchteten und Migrant*innen:
Solange die Grenzen weiter bestehen, solange werden wir was dagegen tun. Doch damit das möglich ist, brauchen wir eure trinkfeste ­Solidarität  – denn ohne Moos ist bekannterweise auch nix los. Deshalb laden wir sowohl Refugees als auch Non-Refugees herzlich zu unseren Barabenden mit (nicht-)alkoholischen Getränken und ­Musik ein, um zumindest an diesen Abenden grenzenlos zu feiern. Veranstaltende: ­noborder ffm (noborder-frankfurt.antira.info)

Donnerstag, 27. Oktober 2016
20.30 Uhr // Barabend: Durstig am Donnerstag

GegenBuchMasse 2016

Freitag, 21. Oktober
20.00 Uhr // Lesung: »Kischinew – Das Pogrom 1903«, herausgegeben von Andeas W. Hohmann und Jürgen Mümken, Lesung mit den Autoren und Herausgebern des ­Buches.

Anfang des 20. Jahrhunderts waren die russischen Jüdinnen und Juden immer wieder Pogromen ihrer christlichen MitbürgerInnen ausgesetzt. Einer der Orte, die immer wieder betroffen waren, ist Kischinjew, das heutige Chişinău, Hauptstadt Moldawiens (Republica Molodva). Kischinjew war um 1900 ein Zentrum jüdischen Lebens im Russischen Reich. So bildeten die Jüdinnen und Juden mit einem Anteil von 45,9 % (laut einer Zählung aus dem Jahre 1897) die größte Bevölkerungsgruppe. In Kischinjew fanden 1881, 1903 und 1905 Pogrome statt. Das Osterpogrom 1903 war das erste Pogrom in der Geschichte, das einen Namen bekam. Es steht im Mittelpunkt dieses Bandes, in dem zeitgenössische Darstellungen und Reaktionen auf die Pogrome wieder veröffentlicht. Die Pogrome haben ihre Spur in der Geschichte, in der Literatur und im jüdischen Selbstverständnis hinterlassen und tauchen auch in der Gegenwartsliteratur auf. Oft war das Pogrom Motiv für eine Auswanderung in die USA, nach Südamerika oder nach Palästina. Insgesamt haben die Pogrome in Rußland zu einer starken Auswanderung der Jüdinnen und Juden geführt. Sie wurden zu den ersten Pionier­Innen, Jahrzehnte vor der Gründung des jüdischen Staates.
Verlag: Verlag Edition AV (www.edition-av.de); Organisiert von: AK 2. Stock @ »­Faites ­votre jeu!«

Sonntag, 23. Oktober 2016
19.00 Uhr // Lesung im Rahmen der GegenBuchMasse: »Goodbye Gender« von Rae Spoon & Ivan Coyote; Gelesen von Steff Urgast & Florian Mania.

Geht das – ein Leben ohne Gender? Geschichten vom Versuchen und Scheitern, heiter und sehr traurig, von Verbindungen mit Menschen, ihren Irritationen und einem für viele vielleicht neuen Lösungsansatz: sich von Gender als Kategorie zu verabschieden. »Goodbye Gender« macht den Anfang. »Ich bin nicht im falschen Körper geboren. Ich bin in der falschen Welt geboren.« (Rae Spoon) Was bedeutet es, nie im richtigen Geschlecht zu sein – nicht in dem, was bei der Geburt zugeschrieben wurde, nicht in den Vorstellungen von sexueller Identität, die später im Leben ausprobiert wurden, nicht nach einem Geschlechtswechsel von ›Frau‹ zu ›Mann‹? Und kann es das geben, Geschlecht einfach ganz aufzugeben? Rae Spoon und Ivan E. Coyote berichten in kurzen, sich abwechselnden Texten von ihrer Reise durch unterschiedliche Phasen eines geschlechtlichen und sexuellen Lebens – bis hin zu dem Punkt, an dem sie Geschlecht als Identifikation für sich ganz aufgeben und sich stattdessen von Gender »berenten« lassen. Doch wie reagieren Freund_innen, Kolleg_innen, Verwandte? Wie verhalte ich mich in der Kneipe, beim Vorstellungsgespräch, nachts an einer Tankstelle? Welche Wortformen gibt es überhaupt noch, um mich anzusprechen und von mir zu erzählen? Und sehe ich anderen ihr Geschlecht eigentlich an? Ivan und Rae erzählen aus ihrer Kindheit und Jugend, von ersten Lieben und dem Erwachsenwerden, ihrem Leben auf und hinter Bühnen. Sie nehmen Reaktionen auf und bringen die Leser_innen zum Lachen und Weinen, zum Nachdenken und Wiedererkennen – vielleicht zum ersten Mal zum Hören von Fragen zu schwuler Identität und Pronomenlosigkeit. Unkompliziert und nah schildert das Buch, wie die Idee von Geschlecht als eindeutiger Norm an einer Wirklichkeit scheitert, in der Aussehen, Auftreten und Begehren nicht immer eindeutig sind.
Verlag: w_orten & meer – Verlag für antidiskriminierendes Handeln (wortenundmeer.net); Organisiert von: »Faites votre jeu!«

Infos zur GegenBuchMasse und dem Programm an anderen Orten: gegenbuchmasse.de

Feste Termine im Klapperfeld

Wöchentliches Plenum
Jeden Dienstag von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr

Neue Plenumsstruktur:
1. und 3. Dienstag im Monat: Besprechung von Anfragen und Organisatorischem
2. , 4. und 5. Dienstag im Monat: Keine Besprechung von Anfragen.

Auf dem Plenum diskutieren wir, was gerade im Klapperfeld geht, welche Veranstaltungen wir organisieren wollen, wie die Räume gemeinsam genutzt werden sollen und alles weitere, was das Klapperfeld als selbstverwaltetes Zentrum betrifft. Alle die Lust haben, das Klapperfeld aktiv mitzugestalten, sind dazu herzlich eingeladen. Wenn ihr eine Veranstaltung oder ein Projekt im Klapperfeld machen wollt, bitten wir euch mit eurer Anfrage zum 1. oder 3. Plenumstermin im Monat zu kommen. An den übrigen Plenumsterminen werden keine Anfragen besprochen.

Dauerausstellungen zur Geschichte des Klapperfelds
Geöffnet: jeden Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr
Die Ausstellung zur Geschichte des Klapperfelds während des Nationalsozialismus und die Ausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizei­gewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« können auch während allen öffentlichen ­Veranstaltungen im Klapperfeld besucht werden. Gruppen, die die Ausstellung außerhalb der regulären ­Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren. Ruft einfach an (0163 9401683) oder schreibt uns (info@klapperfeld.de).

Öffentliche Probe »Rhythms of Resistance«
Jeden Montag 18.30 Uhr
RoR Frankfurt ist Teil eines internationalen Netzwerks und nutzt Samba als kreative, laute und politische Aktionsform. Du hast Spaß am Musikmachen und willst lieber fetzige Grooves statt Novemberblues? Dann komm zur nächsten Probe – Einsteiger_innen willkommen!

»Wem gehört die Stadt?«-Logo

Die Initiative »Faites votre jeu!« ist Teil des Netzwerks »Wem gehört die Stadt?«. Aus linker emanzipa­torischer Perspektive wollen wir die immer weiter voranschreitenden Verdrängungs- und Gentrifizierungs­prozesse in Frankfurt thematisieren und gemeinsame Handlungsoptionen entwickeln. Weitere Infos sowie die Termine der Netzwerk-Treffen findet ihr auf: wemgehoertdiestadtffm.net

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