Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

Programm September 2018

Sa. 01.09.2018

Eröffnung der Dokumentationsausstellung zum 30. Jahrestag der Massen­hinrichtungen von politischen Gefangenen im Jahr 1988 im Iran

15.00 bis 18.00 Uhr: Während sich ein Großteil der Iraner*innen von der Revolution 1979 Aussicht auf politische Selbstbestimmung erhoffte, zeigte sich bald eine andere Realität. Eine frühzeitige Enttäuschung in Teilen der Bevölkerung über die neue Regierung führte zu wachsenden Protesten, die von den Machthabern mit immer härteren Mitteln bekämpft wurden.

In Folge dieser Repression kam es im Sommer 1981 zu einer Zäsur. Verfolgung, Folter und Hinrichtungen von Andersdenkenden wurden zur Tagesordnung. Amnesty International berichtete von 2.500 Hinrichtungsfällen im Iran alleine im Zeitraum Juni bis September 1981.

In diesem Zusammenhang ist das Jahr 1988 bekannt geworden als das Jahr der Barbarei und der Massenmorde, deren genaue Dimensionen bis heute noch nicht erfasst sind. Im Geheimen wurden Abertausende politischer Gefangener ohne Prozess hingerichtet. Ihre leblosen Körper wurden in anonymen Massengräbern verscharrt.

Diese Ausstellung widmet sich den Opfern dieser politischen Morde und den Familien und Müttern (»Mütter von Khavaran«), die bis heute für Aufklärung und Gerechtigkeit kämpfen.
Khavaran ist der Name eines verbotenen Friedhofs am Rande von Teheran, in dem sich ein Teil dieser Massengräber befindet.

Weitere Termine: 08.09., 15.09., 22.09., 29.09. (Samstags, jeweils 15.00 bis 18.00 Uhr)

Eintritt frei, Spenden erwünscht!

Sa. 29.09.2018

Abschluss der Ausstellung

Ab 19.00 Uhr: Mit Lesung aus Gefängnisliteratur und Filmvorführung: »Omid ist mein Name – und der steht für Hoffnung« von Jaška Kocke

Di. 04.09.2018

Monatlicher Barabend in der Sushi-Bar

19.30 bis 1.00 Uhr: Wie immer mit gediegener Musik und leckeren Getränken. Diesmal veranstaltet von der IL Frankfurt (frankfurt.radikallinks.org).

Do. 06.09.2018

Barabend: »Katzen brauchen furchtbar viel Musik«

21.00 Uhr: Unter dem Motto »Katzen brauchen furchtbar viel Musik« wird zu einem netten Barabend mit Special Longdrinks eingeladen.

Fr. 07.09.2018

Konzert: Rêche + TBA

Einlass : 20.00 Uhr / Ende 24.00 Uhr: Von ­Rêche gibt es Screamo aus Erlangen. Kostproben gibts hier: ­reche.bandcamp.com. Veranstaltende: Folivora Shows

So.09.09.2018

cobblestone beach

Ab 16.00 Uhr: Open Jam mit Elektronik und Instrumenten offen für alle die rum kommen wollen. Bring your own stuff (Equipment, FX, Instrumente etc.). Veranstaltende: institut de destabilisation

Fr. 14.09.2018

Konzert: Ghost Bag & Tine Fetz + Pink Lint

20.00 bis 23.00 Uhr: Wundervolles Konzert mit Ghost Bag & Tine Fetz (Maastricht/Berlin, adagio830-records.bandcamp.com/album/s-t-4)und Pink Lint (Berlin). Veranstaltende: ICHI ICHI

Sa. 15.09.2018

Was macht uns ­wirklich sicher? Ein Toolkit zu ­intersektionaler ­transformativer ­Gerechtigkeit jenseits von Gefängnis und ­Polizei

19:30 Uhr: Lesung und Diskussion mit ­Melanie Brazzell. Veranstaltende: AK Knastkritik. Kinderbetreuung bitte bei knastkritik-ffm[ät]­riseup[punkt]net anmelden.

So.16.09.2018

Workshop zu transformative Justice

11.00 bis 18.00 Uhr: Der Workshop wird veranstaltet vom AK Knastkritik in Kooperation mit Copwatch. Bitte unter knastkritik-ffm[ät]­riseup[punkt]net anmelden.

Fr. 21.09.2018

Soli-Barabend: Institut für urbane ­Perspektive Offenbach

20.00 bis 1.00 Uhr: Der letzte Barabend im Exil! Das Institut für urbane Perspektive lädt zum Umtrunk ein (mit Gema-freier Musik!). Kommt zahlreich und unterstützt Projekte in Offenbach! Mehr Infos: urbane-perspektive.org

Do. 27.09.2018

Konzert: Gli Stronzi + Mesecina

Einlass : 19.00 Uhr / Ende 24.00 Uhr: Powerviolence direkt aus Italien. Probehören könnt hier mesecinapowerviolence.bandcamp.com und hier ­glistronzi.bandcamp.com. Veranstaltende: Folivora Shows

Fr. 28.09.2018

Konzert: Deutsche Laichen, Lhotse + Kaczka

Ab 21.00 Uhr: Olekranonkrew kommt frisch aus der Sommerpause mit einem Knaller­konzert. Mit dabei: Die grandiosen Deutsche Laichen (Feministischer PunkPunkPunk aus Göttingen, deutschelaichen.bandcamp.com), die zuckersüßen Lhotse (Indie­EmoPopPunk aus Köln, lhotse.­bandcamp.com) und die supertollen Kaczka (ScreamoPostPunk aus Köln, ­kaczka.bandcamp.com). Veranstaltende: ­Olekranonkrew
 
 

Was macht eigentlich…?
… das Plenum!

Wer seid ihr und was macht ihr?

Einzelpersonen und Delegierte von Gruppen bilden das Plenum im Klapperfeld. Wir entscheiden zusammen und im Konsens über Anfragen und wichtige Angelegenheiten rund um das Klapperfeld. Neben der Organisation finden auch inhaltliche Treffen statt. Dort werden grundlegende Fragen zu »Faites votre jeu!« vom Bullen-Graffito bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit diskutiert. Das Plenum verbleibt dabei aber nicht im eigenen Sumpf. Wir wollen das politische Geschehen mitgestalten und äußern uns zu wichtigen Fragen in Frankfurt und sonstwo. Das Klapperfeld ist ein politischer Ort und somit auch das Plenum.

Was verbindet ihr mit dem Klapperfeld?

Manche auf dem Plenum sind seit Beginn dabei, manche erst seit Kurzem. Dadurch müssen Fragen, die den Umgang mit diesem wichtigen Ort betreffen, ausgehandelt werden. Und das ist auch gut so. Das Klapperfeld soll ein Ort sein, den alle Nutzer*innen selbst gestalten können. Dabei achten wir darauf, einen möglichst niederschwelligen Zugang zu haben und Ausschlussmechanismen kritisch zu reflektieren. Das Plenum ist eine sehr wichtige Institution im Klapperfeld, zu der wir alle Nutzer*innen und Interessierte zur ­Mitarbeit herzlich einladen. Das Plenum ist nicht so nervig, wie sein Ruf verheißen mag!!

Wie können interessierte euch erreichen?

Wir treffen uns jeden Dienstag um 19:30 Uhr und versuchen spätestens um 22:00 Uhr aufzuhören. Jeden ersten Dienstag ist das Großplenum, auf welchem die monatlichen Aufgaben verteilt werden. Anfragen werden am 1. und 3. Dienstag im Monat besprochen. Infos gibt es auf der Homepage (­faitesvotrejeu.blogsport.de) und per Mail unter: ­faitesvotrejeu@yahoo.com. Am besten ist es, wenn ihr einfach vorbei kommt!
 
 

Regelmäßige Termine im Klapperfeld

Wöchentliches Plenum

Di., 19.30 bis 22.00 Uhr: Auf dem Plenum diskutieren wir, was gerade im Klapperfeld geht, welche Veranstaltungen wir organisieren wollen, wie die Räume gemeinsam genutzt werden sollen und alles weitere, was das Klapperfeld als selbstverwaltetes Zentrum ­betrifft. Alle die Lust haben, das Klapperfeld aktiv mitzugestalten, sind dazu herzlich eingeladen. Anfragen am 1. und 3. Plenum des Monats!

Dauerausstellungen zur Geschichte des Klapperfelds

Sa., 15.00 bis 18.00 Uhr: Die Ausstellung zur Geschichte des Klapperfelds während des Nationalsozialismus und die Ausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizei­gewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« können auch während aller öffentlichen ­Veranstaltungen im Klapperfeld besucht werden. Gruppen, die die Ausstellung außerhalb der regulären ­Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren. Ruft einfach an (0177 3982718) oder schreibt uns (info[ät]klapperfeld[punkt]de).

Öffentliche Probe »Rhythms of Resistance«

Mo., 18.30 Uhr: RoR Frankfurt ist Teil eines internationalen Netzwerks und nutzt Samba als kreative, laute und politische Aktionsform.
 
 
Programm als PDF: download

Samstag, 4. August 2018, ab 15 Uhr // Sommerfest – 10 Jahre »Faites votre jeu!«

OPEN AIR SOMMER & SONNE KONZERTE & AUFLEGEREI LECKERE COCKTAILS KALTE GETRÄNKE SÜSSE & SALZIGE SNACKS RUNDGÄNGE DURCH DEN KNAST WORKSHOPS & INFOSTÄNDE KINDERPROGRAMM TOMBOLA …

Hausbesetzer*innen gehen in den Knast…

… titelte die Frankfurter Rundschau am 06.02.2009. Etwa ein halbes Jahr zuvor, in der Nacht vom 2. auf den 3. August 2008 hatte die Initiative »Faites votre jeu!« ein ehemaliges Jugendzentrum in Bockenheim besetzt, um dort ein autonomes Zentrum aufzubauen. Anfang 2009 drohte die Stadt Frankfurt mit Räumung. Nach langen Verhandlungen wurde ein Ersatzobjekt angeboten: das ehemalige Polizeigefängnis Klapperfeld. Da das Gefängnis von 1886 bis 2002 durch alle Phasen der deutschen Geschichte hindurch als solches betrieben wurde, war klar: Eine Nutzung, ohne eine Auseinandersetzung mit dieser Geschichte zu führen, war für die Initiative ausgeschlossen – und so begannen noch während der Verhandlungen die ersten Recherchen. Im August 2009 eröffnete dann, kurz nach dem Einzug von »Faites votre jeu!«, der erste Teil der Dauerausstellung zur Geschichte des Klapperfelds. Die Ausstellung wurde und wird im Laufe der Zeit erweitert, sie ist öffentlich zugänglich und es finden Führungen statt. Gleichzeitig ist das Gebäude ein autonomes Zentrum. Die Räume werden für kritische, politische, künstlerische und kulturelle Arbeit genutzt. Selbstorganisiert finden unterschiedlichste Veranstaltungen statt: von Lesungen, Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen über Ausstellungen, Lesungen und Theateraufführungen bis hin zu Barabenden, Konzerten und Partys.

Das möchten wir mit euch feiern!
 
 

Bands

Lost In Life
Antifa Anarcho Hardcore | lil161.bandcamp.com

Go! Go! Action Bronco
Surf Punk Garage Rock | gogoactionbronco.bandcamp.com

Secret Suprise Act
Rior Rrrap

Squalloscope
Box Pop / Tree House / Internal Screaming | squalloscope.com

Lassie
Power Pop / Garage Punk | lassie.bandcamp.com

Oidorno
Diskurs-Oi | oidorno.bandcamp.com
 
 

Chor

SheChoir
shechoir.com/frankfurt

Roter Stern Chor
roterstern-ffm.de/category/ag-chor
 
 

Performance

Die bösen Tanten
Polit-Tunten-Trash
 
 

Auflegerei

Autonome Beautyfarm
Female Popcore / Punkmob | soundcloud.com/autonome-beautyfarm

Dj A Millie
Rap / Hip Hop | soundcloud.com/snake_radio
 
 

Workshops und Rundgänge

Siebdruck zum selber machen
15 Uhr bis Open End

Fotolabor-Workshop
15 bis 18 Uhr

Fotobox
Nachmittags bis abends

Rundgänge durch die Ausstellungen und das Gebäude
Beginn: 16 / 18 / 20 Uhr
 
 

Bitte beachten!

Wir möchten, dass sich bei uns alle wohl fühlen ­können. Auf ­­antisemitisches, rassistisches, sexistisches, homophobes oder transphobes Verhalten haben wir keinen Bock.Wem das nicht passt, der fliegt raus!
 
 
Download: Faltplakt zum Sommerfest als PDF

Konzert findet nicht statt

Für den 8.11.2017 wurde ein Konzert mit Dezibells angekündigt. Dieses findet nicht statt.

2. August bis 9. September 2017 // Ausstellungen und Veranstaltungen

»Zur Situation abgeschobener Rom*nja in Westbalkanstaaten« & »Inside Abschiebelager«

Eröffnungsveranstaltung:
Mi., 2. August 2017, 19:00 Uhr

Filmvorführung »Trapped by Law«:
Sa., 5. August, 16:30 Uhr (beim Klapperfeld-Sommerfest)

Mobilization Event & Bar Night »Welcome United« (in English):
Wednesday, September 6th, 7pm

Flyer als PDF

// DIE AUSSTELLUNGEN //

Im Zuge diverser Asylrechtsverschärfungen in Deutschland in den letzten Jahren wurden die Westbalkanstaaten Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien zu »sicheren Herkunftsländern« erklärt. Damit werden die Diskriminierung und Ausgrenzung, die für Rom*nja in Südosteuropa immer noch alltäglich sind, ausgeblendet – Asylgesuche werden in der Regel in Schnellverfahren als »offensichtlich unbegründet« abgelehnt. Was eine Abschiebung für die Betroffenen bedeutet, bleibt für die hiesige Öffentlichkeit in der Regel unsichtbar. Die Initiative »alle bleiben!« und das Roma Antidiscrimination Network haben eine Ausstellung zusammengestellt, die anhand von Fotos, Interviewpassagen und Filmmaterial die Situation von aus Deutschland abgeschobenen Rom*nja in den vermeintlich sicheren Westbalkanstaaten dokumentiert.
Parallel dazu vermittelt die Ausstellung »Inside Abschiebelager« des Bayerischen Flüchtlingsrats einen Eindruck von der Situation in den »Ankunfts- und Rückführungseinrichtungen«, die im Jahr 2015 in Bayern in Betrieb genommen wurden. In diesen de-facto-Abschiebelagern müssen vor allem Asylsuchende mit »schlechter Bleibeperspektive« (darunter viele Menschen aus den Westbalkanstaaten) bis zu ihrer Abschiebung oder »freiwilligen« Ausreise leben. Neben Fotos und Filmaufnahmen, die Geflüchtete innerhalb der Lager gemacht haben, dokumentieren Statements und Infotafeln die dortigen Zustände.
Die Ausstellungen werden von der Initiative »Faites votre Jeu!« in Kooperation mit dem Förderverein Roma e.V. im Rahmen der dezentralen Aktionstage für die antirassistische Demo »We‘ll Come United« gezeigt, die am 16.9. in Berlin stattfindet.

Während der Öffnungszeiten können auch die Dauer­ausstellung zur Geschichte des Klapperfelds während des Nationalsozialismus und die Ausstellung »RAUS VON HIER. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizei­gewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« besucht werden. Gruppen oder Schulklassen, die die Ausstellungen außerhalb der Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin vereinbaren. Ruft einfach an (0177 3982718) oder schreibt uns eine E-Mail (info[ät]klapperfeld[dot]de).

Öffnungszeiten der Ausstellungen

Samstag, 5. August 2017 (im Rahmen des Klapperfeld-Sommerfestes): 15:00 – 21:00 Uhr
sowie an den Samstagen 12. August, 19. August, 26. August, 2. September und 9. September: jeweils 15:00 – 18:00 Uhr

// DIE VERANSTALTUNGEN //

Mittwoch, 2. August 2017, 19:00 Uhr: Eröffnungsveranstaltung

Kenan Emini und NN (Roma Antidiscrimination Network, Initiative »alle bleiben!«) erläutern Entstehung und Hintergründe der Ausstellung zur
Situation abgeschobener Rom*nja in Westbalkanstaaten. Katrin Rackerseder und Mia Pulkkinen vom Bayerischen Flüchtlingsrat geben einen Einblick in die Zustände in den »Ankunfts- und Rückführungseinrichtungen« in Bayern. Joachim Brenner vom Förderverein Roma in Frankfurt berichtet über die lokale Situation von Rom*nja, die akut von Abschiebung bedroht sind. Im Anschluss können die Ausstellungen besucht werden.
HINWEIS: Am 2.8. (Roma Genocide Remembrance Day) erinnern international Roma-Organisationen an die Ermordung von Rom*nja während des Nationalsozialismus. Der Förderverein Roma lädt anlässlich des Gedenktages am 2.8. um 18 Uhr zu einer Kundgebung am ehemaligen Stadtgesundheitsamt in der Braubachstraße 18-22 ein. Von dort aus ist das Klapperfeld in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar, wo ab 19 Uhr die Ausstellungen eröffnet werden.

Samstag, 5. August, 16:30 Uhr (im Rahmen des Klapperfeld-Sommerfestes): Filmvorführung »Trapped by Law«
Kefaet Prizreni und NN (Roma Art Action) stellen den Film »Trapped by Law« (Kosovo/Deutschland 2015, 90min, Regie: Sami Mustafa) vor, über den anschließend diskutiert werden kann. Der Film zeigt, in welcher Situation sich Kefaet und sein Bruder Selamet Prizreni befanden, nachdem die beiden in Essen aufgewachsenen Rap-Musiker 2010 im Alter von Anfang/Mitte 20 ins Kosovo abgeschoben wurden. Erst Jahre später konnten sie nach Deutschland zurückkehren. Im Mai 2017 wurde Selamet Prizreni nun erneut ins Kosovo abgeschoben – die Kampagne für seine Rückkehr wird ebenfalls vorgestellt.
Trailer zum Film »Trapped by Law« hier
Kampagne #selamikommtwieder für die Rückkehr von Selamet Prizreni hier

Wednesday, September 6th, 7pm: Mobilization Event & Bar Night »Welcome United – We‘ll Come United« (in English)
On September 16th, one week before the general election in Germany, the antiracist parade „We‘ll Come United“ will take place in Berlin. Networks from all over Germany are mobilizing for the parade. Speakers of the groups Refugees for Change Rhine-Main, Afghan Refugees Movement and Jugendliche ohne Grenzen (Youth without Borders) who are active in the regional preparation network for the parade, will present the call for the demonstration and inform about the option of going to Berlin together by bus from Frankfurt (tickets will be available) as well as other possibilities to support the parade. The event will be held in English, it will be tried to organize translations to other languages if needed.
Before the event (from 6 pm on) and afterwards, the two guest exhibitions on the situation of Roma who have been deported from Germany to Western Balkan states and on the situation in so-called „Transit Centers“ in Bavaria may be visited. After the event, there will also be a solidarity bar night until midnight.
More information on the parade: www.welcome-united.org
//
Mittwoch, 6. September, 19:00 Uhr: Mobilisierungsveranstaltung & Barabend »Welcome United« (in englischer Sprache)
Eine Woche vor der Bundestagswahl wird am 16.9. in Berlin unter dem Motto »We‘ll Come United!« eine antirassistische Parade in Berlin
stattfinden, für die bundesweit mobilisiert wird. Referent*innen von Refugees for Change Rhein-Main, Afghan Refugees Movement und Jugendliche ohne Grenzen, die im Vorbereitungskreis Rhein-Main aktiv sind, stellen den Demonstrationsaufruf vor und informieren darüber, wie die Parade unterstützt werden kann. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt, bei Bedarf wird vor Ort versucht, Übersetzungen in andere Sprachen zu organisieren. Vorab ab 18 Uhr und im Anschluss können die Ausstellungen besucht werden. Nach der Veranstaltung wird es noch einen Soli-Barabend geben (bis Mitternacht).
Infos zur Demo »We‘ll Come United!« hier

Material

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Samstag, 5. August 2017, ab 15 Uhr // Sommerfest – 9 Jahre »Faites votre jeu!«

Anfang August jährt sich die Besetzung des ehemaligen JuZ Bockenheim und damit die Geburtsstunde der Initiative »Faites votre jeu!« zum neunten Mal. Um das gebührend zu feiern, laden wir alle Freund_innen, Unterstützer_innen und Interessierten am Samstag den 5. August ab 15 Uhr zu unserem Sommerfest ein.

Im Hof wird es Kinderprogramm und verschiedene Essensstände mit Gegrilltem, Snacks, Salat, Waffeln, Kuchen und Getränken geben. Im Hof wird es Kinderprogramm und verschiedene Essensstände mit Gegrilltem, Snacks, Salat, Waffeln, Kuchen und Getränken geben. Gegen Nachmittag werden die Grrrls* Dope Skyllz, Dope Date, Febi und Nicki on Fleek (FutureFem/FfM) und der Autonomen Beautyfarm (Berlin) Hip-Hop, Rap und Pop mit klarem female* Fokus im Hof auflegen. Gegen Abend wird der Chor des Roten Stern Frankfurt einige ihrer schönsten Stücke zum Besten geben.

Um 16, 17, 18, 19 und 20 Uhr können Interessierte an Führungen durch die Dauerausstellungen und das Gebäude teilnehmen und sich über die Geschichte des Klapperfelds und die Arbeit von »Faites votre jeu!« informieren.

Später am Abend, gegen 21 Uhr, beginnt das Konzert im Keller. Yacht Communism (yachtcommunism.bandcamp.com) aus Berlin mit Mitgliedern von Drop Out Patrol, Svffer und Henry Fonda werfen Anker im Knast und Psychedelic Post Punk und servieren euch hörbare Kaviar Smoothies. Hysterese (hysterese.bandcamp.com), die HC-Punks aus Tübingen werden den Keller zwischenzeitlich wohl in eine Sauna verwandeln. Keep hydrated! Zu guterletzt kommen Hildegard von Binge Drinking (hildegardvonbingedrinking.org), die beiden Nonnen aus Würzburg und predigen von Kraftwerk, John Carpenter, Liquid Liquid und bringen euch mit Synth-Kraut-Post-Punk zum nun-stop dancing. Es wird heiß…

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28. Mai bis 18. Juni 2017 // Ausstellung: Kunst und Widerstand

Schaustücke von
Matthias Schmeier und Peter Schmidt

Die beiden Künstler Matthias Schmeier aus Köln und Peter Schmidt aus Stuttgart stellen ab dem 28. Mai, in Frankfurt am Main ihre Schaustücke aus. Auf jeweils »halber Strecke« werden erstmals gemeinsam eigene Werke gezeigt. Im kleinen Maßstab präsentieren die beiden Künstler feinsinnig verarbeitet und eindrucksvoll die großen Konflikte der Weltgeschichte als auch die Widersprüche des Kapitalismus.

Gezeigt werden, im Maßstab 1:35, z.B. die Proteste nach dem Tod von Günther Sare, 1985. Nicht wenige der Demonstrant_innen fanden sich im Anschluss im damaligen Polizeigefängnis Klapperfeld wieder. Zu sehen sind auch Werke, die sich mit aktuellen Fragen von Geflüchteten auseinandersetzen.

Die Initiative »Faites votre jeu!« freut sich sehr nach fünf Jahren ­Pause über eine erneute Ausstellung von Arbeiten des Künstlers ­Matthias Schmeier. Dessen Werk »Startbahn West« kann inzwischen als Dauerleihgabe im Frankfurter Stadtmuseum bewundert werden. Zusätzlich konnte der Stuttgarter Künstler Peter Schmidt für diese Doppelausstellung gewonnen werden. Dessen Arbeiten drehen sich weniger um konkrete historische Ereignisse. Ihm geht es vielmehr darum die häufig unsichtbaren strukturellen Widersprüche in den Verhältnissen selbst sichtbar zu machen. Die »kritischen Modelle«, von denen Adorno gesprochen hat, gibt es im Klappfeld somit in direkter Anschauung.

Während der Öffnungszeiten können auch die Dauer­ausstellung zur Geschichte des Klapperfelds während des Nationalsozialismus und die Ausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizei­gewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« besucht werden. Gruppen oder Schulklassen, die die Ausstellungen außerhalb der Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin vereinbaren. Ruft einfach an (0177 3982718) oder schreibt uns eine E-Mail (info[ät]klapperfeld[dot]de).

28. Mai – 18. Juni 2017

Vernissage: So., 28. Mai 2017, 15:00 – 20:00 Uhr
Finnisage: So., 18. Juni 2017, 17:00 Uhr

Öffnungszeiten

Dienstags von 17:00 – 19:30 Uhr
Samstags und Sonntags von 15:00 – 18:00 Uhr
Pfingstmontag, 5. Juni 2017, 15:00 – 18:00 Uhr

Material

Faltblatt (4-Seiter) als PDF

Plakat (Motiv 1) als PDF

Plakat (Motiv 2) als PDF

Samstag, 25. Februar 2017: Ausstellungen im Klapperfeld geschlossen // Kommt zur Antifa-Demo

Am kommenden Samstag, den 25. Februar 2017 bleiben die beiden Dauerausstellungen im Klapperfeld geschlossen.

Wer jetzt nicht weiß, was mit diesem Tag anzufangen ist, empfehlen wir die Demo »Make racists afraid again!«, die um 16 Uhr am Südbahnhof im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen beginnt.

Letzte Infos zur Demo und eine spannende Infoveranstaltung gibt es am Vorabend (Freitag, den 24. Februar) um 19 Uhr im Cafe KoZ (Campus Bockenheim). Eingeladen von turn*left berichten Genoss*innen der Antifa Klein-Paris und ihre Freund*innen bei der Veranstaltung »Wider dem rassistischen Normalzustand! Antifaschismus in Sachsen« über sächsischen Verhältnisse und ihre Strategien, nach über zwei Jahren mit (L)egida und Heidenau.

Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf von Antifa United Frankfurt (AUF) zur Demo am kommenden Samstag:

Make racists afraid again! Kampagne gegen Naziterror und Rassismus

Die letzten Jahre waren geprägt von einem Erstarken rassistischer, antisemitischer und sexistischer Bewegungen und Gewalt in Deutschland. Zu Beginn beinahe nur von PEGIDA und AfD propagierte Ressentiments finden immer mehr Anklang in der gesamten Gesellschaft und werden, aufgegriffen durch Politiker*innen, zunehmend Teil des politischen Diskurses. Das führt dazu, dass sich strukturierte (neu)rechte Gruppierungen immer mehr in Sicherheit wähnen und ihr Gedankengut durch Angriffe, Hetze, etc. ungehemmt ausleben. Als bisheriger negativer »Höhepunkt« dieser Entwicklung in Frankfurt ist der Angriff auf das selbstverwaltete Project Shelter, welches bis jetzt auch in der Zivilgesellschaft als antirassistische Initiative viel Zuspruch erhielt, zu sehen, . Bei dem Angriff auf das Café in der Bergerstrasse 307 wurde nicht »nur« eine Scheibe eingeschlagen und Teerfarbe versprüht. Vielmehr hinterließen die Nazis auch ein Bekenner- und Drohschreiben welches sich gegen Genoss*innen im Allgemeinen richtet. Der Vorfall steht am Ende einer Kette von Versäumnissen von linksradikalen Strukturen entsprechend auf Naziaktivitäten in und um Frankfurt in den letzten Jahren zu reagieren. So wurde auch das Denkmal für die in der Progromnacht 1938 niedergebrannte Synagoge in Rödelheim mit antisemitischen Inhalten besprüht und bekannte Nazis wie Marco Vogelsberger und Aktivisten des »Dritten Wegs« beteiligten sich an der antifeministischen, trans* und homofeindlichen »Demo für alle« in Wiesbaden. Auch zwei nicht aufgeklärte Anschläge auf Roma im letzten Jahr, denen eine sowieso schon antiziganistische Stimmung zugrunde liegt, lassen sich in diese Liste mit einreihen.
(mehr…)

Programm Februar 2017

Hier unser Februar-Programm. Das Programm-Heft könnt ihr euch hier als pdf herunterladen.

Programm

Samstag, 4. Februar 2017
15.00 Uhr // Translation work in progress:
Seit Anfang 2015 kann die Dauerausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizeigewahrsam im ­Klapperfeld 1955–2002« in zweiten Stock des Klapperfelds jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr ­besucht werden. Der Prozess der Übersetzung und ­Recherche zu den Inschriften geht aber weiter. An jedem ersten Samstag im Monat arbeitet die Übersetzungsgruppe an den ­Übersetzungen und Besucher*innen sind herzlich ­eingeladen, sich daran zu beteiligen. Weitere Infos und Kontakt zur Übersetzungsgruppe: zweiterstock.klapperfeld.de (bis 18.00 Uhr)

Dienstag, 7. Februar 2017
21.00 Uhr // »Faites votre jeu!«-Barabend:
wie immer mit gediegener Musik und leckeren Getränken in nettem Ambiente. Diesmal veranstaltet von RoR. (bis 1.00 Uhr)

Dienstag, 14. Februar 2017
19.30 Uhr // Veranstaltungsreihe: Klasse – Macht – Kampf zu dem Thema »Von der Demokratischen Autonomie zum Aufbau von Gegenmacht in den Metropolen. Was wir von der kurdischen Befreiungsbewegung lernen können.«:
Spätestens seit der Verteidigung der nordsyrischen Kurdenstadt Kobane hat sich auch in der deutschen Linken ein relativ breites Interesse an den gesellschaftspolitischen Konzepten Abdullah Öcalans und der PKK durchgesetzt. Dieses Interesse ist durchaus begründet: die Vorschläge eines rätedemokratischen, geschlechtergerechten und ökologischen Aufbaus »von unten« sind auch für eine sich verstärkt auf soziale Fragen orientierende radikale Linke durchaus von Interesse. Gleichwohl sind die Ausgangsbedingungen hierzulande grundverschieden von denen in Kurdistan und auch in der Theorie – etwa, wenn es um die Frage des Privateigentums an Produktionsmitteln geht – wird eine kommunistische Linke die Grenzen der Konzeption Öcalans erkennen und überschreiten müssen. Mit Peter Schaber (lower class magazine) wollen wir diskutieren, was Demokratische Autonomie und Demokratischer Konföderalismus eigentlich sind, was wir von ihnen lernen können – und was eben nicht. Veranstaltende: Antifa Kritik & Klassenkampf (akkffm.blogsport.de)

Donnerstag, 23. Februar 2017
21.00 Uhr // »Durstig am Donnerstag«-Barabend

Feste Termine im Klapperfeld

Wöchentliches Plenum
Jeden Dienstag von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr

Neue Plenumsstruktur:
1. und 3. Dienstag im Monat: Besprechung von Anfragen und Organisatorischem
2. , 4. und 5. Dienstag im Monat: Keine Besprechung von Anfragen.

Auf dem Plenum diskutieren wir, was gerade im Klapperfeld geht, welche Veranstaltungen wir organisieren wollen, wie die Räume gemeinsam genutzt werden sollen und alles weitere, was das Klapperfeld als selbstverwaltetes Zentrum betrifft. Alle die Lust haben, das Klapperfeld aktiv mitzugestalten, sind dazu herzlich eingeladen. Wenn ihr eine Veranstaltung oder ein Projekt im Klapperfeld machen wollt, bitten wir euch mit eurer Anfrage zum 1. oder 3. Plenumstermin im Monat zu kommen. An den übrigen Plenumsterminen werden keine Anfragen besprochen.

Dauerausstellungen zur Geschichte des Klapperfelds
Geöffnet: jeden Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr
Die Ausstellung zur Geschichte des Klapperfelds während des Nationalsozialismus und die Ausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizei­gewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« können auch während allen öffentlichen ­Veranstaltungen im Klapperfeld besucht werden. Gruppen, die die Ausstellung außerhalb der regulären ­Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren. Ruft einfach an (0163 9401683) oder schreibt uns (info@klapperfeld.de).
ACHTUNG: Die Ausstellungen bleiben am 24. und am 31. Dezember geschlossen!

Öffentliche Probe »Rhythms of Resistance«
Jeden Montag 18.30 Uhr
RoR Frankfurt ist Teil eines internationalen Netzwerks und nutzt Samba als kreative, laute und politische Aktionsform. Du hast Spaß am Musikmachen und willst lieber fetzige Grooves statt Novemberblues? Dann komm zur nächsten Probe – Einsteiger_innen willkommen!

»Wem gehört die Stadt?«-Logo

Die Initiative »Faites votre jeu!« ist Teil des Netzwerks »Wem gehört die Stadt?«. Aus linker emanzipa­torischer Perspektive wollen wir die immer weiter voranschreitenden Verdrängungs- und Gentrifizierungs­prozesse in Frankfurt thematisieren und gemeinsame Handlungsoptionen entwickeln. Weitere Infos sowie die Termine der Netzwerk-Treffen findet ihr auf: wemgehoertdiestadtffm.net

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