Archiv der Kategorie 'Solidarität'

Veranstaltungshinweise

In den nächsten Tagen gibt es in Frankfurt und Umgebung einige Veranstaltungen auf die wir euch gerne hinweisen möchten:

Gedenken an ermordete Roma

Zum Jahres­tag der Befrei­ung des Ver­nichtungs­lagers Auschwitz vor 67 Jahren durch die Rote Armee ruft der Förder­verein Roma zum Geden­ken an die bis zu 500.000 ermor­deten Roma und Sinti auf. Dabei soll auch die Gedenk­platte, die auch die im Gesund­heits­amt Ffm nach 1945 tätigen »Rasse­forscher« Robert Ritter und Eva Justin als TäterInnen benennt, wieder angebracht werden.

Am 27. Januar um 11:00 Uhr am ehemaligen Stadt­gesund­heits­amt in der Braubach­straße 8-22. Weitere Infos findet ihr auf der Website des Förderverin Roma e.V.

Namenslesung im IG Farben Foyer

Wie jedes Jahr organisiert die Initiative Studierender am IG Farben Campus am Tag der Befreiung von Auschwitz die Namenslesung der noch erhaltenen »Überstellungslisten« von Buna/Monowitz nach Birkenau, im Foyer des IG Farben Hauses. In den Listen befinden sich die Namen derer die von der IG Farben und der SS ins Gas geschickt wurden. Die Initiative freut sich über Interessierte die sich die Namenslesung anhören möchten oder an dem kleinen Infotisch sich austauschen oder weitergehend informieren möchten.

Die Lesung findet am 27. Januar zwischen 12.30 und 16.30 Uhr statt.

Staatliche Unterstützung für Nazis beenden – Verfassungschutz auflösen

Das Netzwerk Frankfurter Anti­faschsist_innen auf zur Demon­stration gegen Verfas­sungs­schutz und Nazi­terror. Die Demons­tration richtet sich gegen die Verleug­nung und Bana­lisierung der Nazi-Morde sowie gegen die staat­liche Aufbauhilfe für Nazi-Strukturen durch V-Leute, wie sie zuletzt im Zu­sammen­hang mit den NSU-Morden deut­lich geworden ist. Im Aufruf werden das Verbot von NPD und Verfas­sungs­schutz sowie ein Ende der Straf­verfahren gegen Anti­faschist_innen gefordert. Die Demons­tration dient auch der Mob­ilisierung zur Bloc­kade des des jähr­lichen Nazi­aufmarschs in Dresden am 18. Februar, zu dem das Bündnis Busse organisiert.

Die Demo startet am 28. Januar um 14:00 Uhr am Hauptbahnhof/Kaisersack.

Hinweis: Da wir es an diesem Tag für wichtiger halten, uns an der Demo gegen Nazis und ihre Unterstützer_innen beim Verfassungsschutz zu beteiligen, bleibt die Dauerausstellung im Klapperfeld am diesem Tag ausnahmsweise geschlossen. Auch der für diesen Tag angekündigte Bautag findet nicht statt. Alle, die unsere Ausstellung an diesem Tag nicht besuchen können, möchten wir auf die Ausstellungseröffnung am folgenden Tag im Klapperfeld hinweisen:

Ausstellungseröffnung: »Die Internationalen Brigaden in San Pedro de Cardeña. Gefängnis und Widerstand.«

Die Ausstellung mit Fotos, Biographien und Doku­menten zum Konzen­trations­lager San Pedro de Cardeña in Burgos, Spanien ist vom 29. Januar bis 11. Februar im Klap­perfeld zu Gast.

Die Eröff­nungs­veran­staltung findet am 29. Januar um 14:00 Uhr im Klapperfeld statt. Weitere Infos auf: http://www.klapperfeld.de/gefaengnisundwiderstand/

Ausstellung im Klapperfeld: Die Internationalen Brigaden in San Pedro de Cardeña. Gefängnis und Widerstand.

Offener Brief zu Polizeigewalt bei der Demonstration im Gedenken an den 7. Todestag von Oury Jalloh

UnterzeichnerInnen:
Initiative Faites votre jeu! (Frankfurt a.M.)
Aktionsbündnis gegen Abschiebungen Rhein-Main
frankfurt.postkolonial

Wir verurteilen hiermit aufs Schärfste das massive gewalttätige Vorgehen der Polizei bei der Demonstration im Gedenken an Oury Jalloh in Dessau am 7. Januar 2012. Darüber hinaus fordern wir eine lückenlose Aufklärung der Verstrickungen staatlicher Institutionen in die Vertuschung und Beförderung rechter Gewalttaten bzw. rechter Tendenzen in der Polizei.

Bei der friedlichen Demonstration in Gedenken an den 7. Todestag des in Polizeigewahrsam in Dessau verbrannten Afrikaners Oury Jalloh kam es am Samstag den 07.01.2012 zu heftigen Gewaltausbrüchen von PolizeibeamtInnen. Zahlreiche DemonstrantInnen wurden durch Schläge und den Einsatz von Pfefferspray verletzt. Die führenden Aktivisten der Oury-Jalloh-Kampagne Komi Edzro, Mbolo Yufanyi und Mouctar Bah gerieten besonders ins Visier der Beamten. Mouctar Bah, Initiator der »Initiative in Gedenken an Oury Jalloh«, wurde mehrmals von der Polizei in Gesicht und auf den Kopf geschlagen bis er schließlich bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, wo er stationär behandelt wurde.
Die Polizei begründete die gewalttätigen Eingriffe damit, dass die Verwendung des Begriffs »Oury Jalloh, das war Mord« einen Straftatbestand darstelle. Bereits im Vorfeld der Demonstration hatten Beamte Herrn Bah als Anmelder der Demonstration aufgesucht und ihm gedroht, dass er für jegliche Verwendung des Wortes Mord im Zusammenhang mit dem Fall Oury Jalloh zur Verantwortung gezogen werde. Diese Vorgehensweise der Polizei entbehrt jeglicher juristischen Grundlage. Wie die Mitteldeutsche Zeitung (MDZ) schreibt, hatte bereits im Jahr 2006 das Magdeburger Oberverwaltungsgericht mit Verweis auf die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit entschieden, dass dieser Satz keine Beleidigung, Verleumdung oder ähnliches darstelle (MDZ, 09.01.2012). Auf die Aufforderung der vor Ort anwesenden Präsidentin der Internationalen Liga für Menschenrechte, Prof. Dr. Fanny-Michaela Reisin, konnte keiner der anwesenden PolizistInnen einen gerichtlichen Beschluss in der Sache vorlegen.

Dieser willkürliche und brutale Übergriff von PolizeibeamtInnen ist nur ein weiteres Beispiel dafür, dass auch in Deutschland selbst grundlegende Rechte – insbesondere gegenüber Schwarzen Menschen – oftmals vollständig ignoriert werden.

Der Fall Oury Jallohs selbst kann als Präzedenzfall dafür herangezogen werden, wie Polizei und Justiz Hand in Hand dafür sorgen, dass Polizeigewalt vertuscht wird und straflos bleibt. Dies erkannte auch der Vorsitzende Richter Manfred Steinhoff in seiner Urteilsbegründung zum Fall Oury Jalloh, die mit einem vorläufigen Freispruch der beschuldigten Beamten endete. „Das hat mit Rechtsstaat nichts mehr zu tun“, sagte er und beschwerte sich über fehlerhafte Ermittlungen und offensichtliche Falschaussagen von als Zeugen einberufenen Polizeibeamten (AFP, 07.12.2008). Da der Bundesgerichtshof die Urteilsbegründung und Beweisführung ebenfalls anzweifelte befindet sich der Fall derzeit in Revision. Das Vorgehen der Polizei bei der Demonstration am 07.01. gegenüber den führenden Aktivisten der »Initiative im Gedenken an Oury Jalloh«, die eine vollständige Aufklärung des Falles fordert, lässt sich vor diesem Hintergrund nur als Einschüchterungsversuch interpretieren.

Hinzu kommt, dass schon in der Vergangenheit gerade das sehr bedenkliche Verhalten der Dessauer Polizei und des Staatsschutzes in Sachsen-Anhalt rechte Gewalttaten deckte und damit förderte. Schon vor dem Fall Oury Jalloh war das Dessauer Polizeirevier polizeiintern in Kritik geraten, weil es vor allem Schwarze Menschen schikanierte. Um einen Imageschaden zu vermeiden, wurde das Revier angewiesen, »das polizeiliche Vorgehen gegen MigrantInnen auf ein Notwendiges« zu beschränken. Ermittlungen gegen Beamte folgten nicht. Auch die so genannte »Staatsschutzaffäre« in Sachsen-Anhalt im Jahr 2007 lässt an einem ernsthaften Aufklärungsinteresse rechter Gewalttaten zweifeln. Damals hatte Dessaus Polizeivizepräsident Hans-Christoph Glombitza in einer Besprechung drei Staatsschützern mitgeteilt, dass sie ja »nicht alles sehen« müssten. Die durch ihre Ermittlungserfolge im neonazistischen Milieu bekannt gewordenen rechten Umtriebe in Dessau würden das Sicherheitsbedürfnis der Menschen empfindlich stören und auch kein gutes Licht auf das Land Sachsen-Anhalt werfen.
Anstatt das Land durch Vertuschung vor angeblichen Imageschäden schützen zu wollen, ist es an der Zeit politisch sowie juristisch alle möglichen aufklärenden Maßnahmen zu ergreifen. Angesichts der sich wiederholenden Skandale um Polizei und Verfassungsschutz, zuletzt ihre Verstrickungen im Fall des Nationalsozialistischen Untergrundes, müssen sich die staatlichen Institutionen dem verstärkten Eindruck einer Zusammenarbeit von staatlichen Akteuren und Neonazis entschieden entgegenstellen, wollen sie nicht jegliche demokratische Glaubwürdigkeit verlieren.

Wir fordern Justiz, Polizei und das Innenministerium von Sachsen-Anhalt, sowie sämtliche Politiker_innen in Bund und Ländern zu einer vollständigen Aufklärung von Polizeigewalt auf. Die Straflosigkeit von Polizeibeamten in Deutschland muss ein Ende haben. Wir fordern unabhängige Ermittlungskommissionen sowie ein Ende von Rasterfahndung und anderen rassistisch begründeten Schikanen!

In diesem Sinne: Brecht das Schweigen! (Slogan der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.)

Links:
http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/
http://thevoiceforum.org/node/2372
http://www.amnestypolizei.de/

Offener Brief als pdf: download

Förderverein zur Unterstützung der Initiative ›Faites votre jeu!‹ und dem Erhalt des Klapperfelds gegründet

Ende November haben Unterstützer_innen der Initiative ›Faites votre jeu!‹ in den Räumen des ehemaligen Polizeigefängnisses Klapperfeld in Frankfurt am Main den ›Verein zur Förderung geschichtspolitischer Auseinandersetzung‹ gegründet. Die Website des Vereins findet ihr unter: www.geschichtspolitischeauseinandersetzung.org
 
 
Logo: Verein zur Förderung geschichtspolitischer Auseinandersetzung
 
 
Hier die Pressemitteilung zur Vereinsgründung:

Presseerklärung: Förderverein zur Unterstützung der Initiative ›Faites votre jeu!‹ und dem Erhalt des Klapperfelds gegründet

Ende November haben Unterstützer_innen der Initiative ›Faites votre jeu!‹ in den Räumen des ehemaligen Polizeigefängnisses Klapperfeld in Frankfurt am Main den ›Verein zur Förderung geschichtspolitischer Auseinandersetzung‹ gegründet.

Zweck und Ziele des Vereins sind

  • die Förderung der Forschung zur Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses Klapperfeld in Frankfurt am Main und die wissenschaftliche und politische Auseinandersetzung mit diesem Themengebiet,
  • die Unterstützung antifaschistischer Erinnerungsarbeit, insbesondere zum ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld,
  • die Auseinandersetzung mit Strukturen, die zur Verfolgung und Repression aufgrund von politisch, »rassischen«, religiösen, nationalen oder sonstigen sozialen Gründen oder Zuschreibungen führen und geführt haben sowie
  • die Verständigung der Menschen jenseits von nationalen, staatlichen oder kulturellen Grenzziehungen und entsprechende Solidaritätsarbeit.

Die Ziele des Vereins sollen verwirklicht werden insbesondere

  • durch den Erhalt des ehemaligen Polizeigefängnisses Klapperfeld und
  • durch die Förderung und Durchführung von Veranstaltungen, Ausstellungen, Forschungstätigkeiten, Publikationen sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Der Verein will eine möglichst große Zahl von Fördermitgliedern gewinnen, durch Spenden und Beiträge sollen die Ziele des Vereins realisiert werden. Die Anerkennung des gemeinnützigen Charakters des Vereins ist beim Finanzamt Frankfurt beantragt.

Als Vorsitzender des Vereins wurde der 63-jährige Sozialarbeiter Walter Schmidt gewählt. Seine Beweggründe: »Ich habe seit Mitte 2009 mit Interesse die Aktivitäten der Initiative ›Faites votre jeu!‹ verfolgt, die das ehemalige Polizeigefängnis als selbstverwaltetes Zentrum führt und interessante Beiträge insbesondere zur Geschichte des Klapperfelds in der Zeit des Faschismus erarbeitet hat. Die Befragung der letzten noch lebenden Zeitzeugen und die Forschung zu den aus dem Klapperfeld Deportierten1 in Verbindung mit der Etablierung eines sozialen Raums haben mich davon überzeugt, dass die Mitglieder der Initiative ihr Projekt mit großem Engagement und Potential verfolgen. Sie bearbeiten einen bisher vernachlässigten Teil der lokalen Geschichte. Darüber hinaus haben sie mit der derzeitigen Nutzung einen Raum für Menschen geschaffen, die sich selbst­bestimmt treffen, organisieren oder politische und kulturelle Initiativen entwickeln. Dies mit dem Förderverein zu unterstützen erscheint mir eine sinnvolle und notwendige Aufgabe zu sein.«

Maja Koster von ›Faites votre jeu!‹ begrüßte die Bildung des Fördervereins und erklärte: »Mit der Gründung des Fördervereins ist ein weiterer Schritt gemacht, um die Arbeit unserer Initiative zu verstetigen und sicher­zustellen, dass diese auch in Zukunft unabhängig weitergeführt werden kann. Die langfristige Nutzung durch ›Faites votre jeu!‹ und der damit verbundene Erhalt des Klapperfelds als sozialer Raum und Ort kritischer historisch-politischer Auseinandersetzung ist einzig durch Abriss- oder Umnutzungspläne bedroht, die immer wieder von Verantwortlichen auf Seiten der Stadt ins Spiel gebracht werden.«

Die Website des Fördervereins ist unter www.geschichtspolitischeauseinandersetzung.org erreichbar. Dort finden sich weitere Informationen zum Verein und die Möglichkeit, mit dem Verein Kontakt aufzunehmen. Sobald die Gemeinnützigkeit anerkannt ist, können sich alle, die Interesse an einer Fördermitgliedschaft haben, dort die entsprechenden Unterlagen und einen Antrag auf Fördermitgliedschaft herunterladen.

Presserechtlich verantwortlich: Walter Schmidt
Erreichbar über Telefon (0152 | 37 22 56 12) und E-Mail (vorstand[ät]geschichtspolitischeauseinandersetzung.org)

  1. Siehe hierzu Pressemitteilung der Initiative »Faites votre jeu!« vom 21.07.2011: http://www.klapperfeld.de/de/archiv/pressemitteilungen/165-pressemitteilung--verschollen-geglaubte-deportationslisten-entdeckt-polizeigefaengnis-klapperfeld-hatte-zentrale-funktion-fuer-deportationen-aus-frankfurt.html[zurück]

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Besetzung Siesmayerstraße 70 auf dem Biocampus!


Foto: dev null auf flickr.com

Soeben haben wir erfahren, dass ein Gebäude auf dem Biocampus besetzt worden ist. Das Haus befindet sich am Ende der Siesmayerstraße (Hausnummer 70, Gebäude B). Die Besetzer_innen rufen dazu auf vorbei zu kommen! Bringt eure Freund_innen mit!

+++ UPDATE: Soweit wir wissen, ist die Siesmayerstraße 70 leider bereits wieder geräumt worden. +++

Weitere Infos in Kürze!

Samstag, 19. November 2011, 14 Uhr // Kundgebung: Aufklärung und Gerechtigkeit für Christy Schwundeck

Hier der Aufruf der Initiative Christy Schwundeck für eine Kundgebung am 19. November 2011:

Kundgebung:
Samstag, 19. November 2011, 14 Uhr
Frankfurt, Zeil 40-42 (Ecke Klapperfeld)

Wir fordern:
AUFKLÄRUNG UND GERECHTIGKEIT für CHRISTY SCHWUNDECK und all die anderen Opfer rassistischen Polizeiterrors, sowie ein sofortiges Ende rassistischer Angriffe auf die Schwarze/People of Color Community!

Warum wurde Christy Schwundeck getötet?
Wir fordern Aufklärung und Gerechtigkeit!

Am 19. Mai 2011 wurde Christy Schwundeck, eine Schwarze Frau, im Jobcenter Gallus in in Frankfurt/Main von der Polizei erschossen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt behauptete noch am selben Tag vor der Presse, es handele sich eindeutig um Notwehr, da Frau Schwundeck die Polizei mit einem Messer attackiert habe. Das Echo in der Presse stellte sie als drogenabhängige, aggressive und psychisch instabile Person dar, die im Jobcenter randalierte.

Seither sind sechs Monate vergangen und noch immer weiß die Familie, die Öffentlichkeit und somit auch wir, die Initiative Christy Schwundeck, nicht, wie es zu der Erschießung Christy Schwundecks kam.

Wir fragen:

  • Warum sollen wir akzeptieren, dass zwei Polizisten eine schwarze Frau erschießen?
  • Wie kann es sein, das die Medien ein Opfer polizeilichen Terrors verunglimpfen, pathologisieren und beschimpfen?
  • Wie kann es sein, dass niemand die Frage nach dem Verhalten der Polizei und der Kontinuität rassistischen Polizeiterrors stellt?

Soll hier wieder vertuscht werden, wie es zum Tod eines Schwarzen Menschen in Deutschland kam? Wir erinnern uns an andere Opfer polizeilicher Gewalt, deren Tod nie aufgeklärt wurde: Mariame N‘Deye Sarr, Dominique Kumadio und Oury Jalloh.

Wir fragen: Wer ist der/die Nächste? Sollen wir wieder akzeptieren, dass die Erschießung einer Schwarzen Person durch die Polizei verharmlost und vertuscht wird und unaufgeklärt bleibt?

Wir fordern:

  • die lückenlose Aufklärung der Erschießung von Christy Schwundeck
  • ein ordnungsgemäßes und rechtstaatliches Gerichtsverfahren gegen die Polizeibeamten
  • Gerechtigkeit für Christy Schwundeck und all die anderen Opfer rassistischen Polizeiterrors und ein sofortiges Ende der rassistischen Angriffe auf Schwarze/People of Color Community!

Flyer als pdf: download

Für mehr Infos: www.initiative-christy-schwundeck.blogspot.com

Video von der Räumung der Schumannstraße 60

Weitere Infos zur Besetzung und der Räumung auf:
schlaflosinfrankfurt.blogsport.de

Schumannstraße 60 gestern Nacht brutal geräumt!

Gestern Nacht wurde die Schumannstraße 60 brutal geräumt. Wir solidarisieren und mit den Besetzer_innen und verurteilen die Polizeigewalt!

Aus Solidarität mit der Besetzer_innen und um gegen die Polizeigewalt zu demonstrieren, findet heute Abend eine Demonstration statt. Treffpunkt ist um 19 Uhr vor dem KOZ auf dem Campus Bockenheim. Kommt vorbei!

Ausführliche Informationen findet ihr unter anderem hier:

Indymedia: [Ffm] Brutale Räumung der Schumannstraße 60!:
http://de.indymedia.org/2011/10/318523.shtml

Stellungnahme des Arbeitskreises kritischer Juristen:
http://akjffm.blogsport.de/2011/10/21/akj-frankfurt-verurteilt-den-unverhaeltnismaessigen-polizeieinsatz-waehrend-der-raeumung-der-schumannstrasse-60/

Website der Besetzer_innen:
http://schlaflosinfrankfurt.blogsport.de/

Infos auf Twitter:
http://twitter.com/mietenjawatdenn

Solidarität mit den Besetzer_innen der Schumannstraße 60 im Frankfurter Westend!

Am heutigen Donnerstag, den 20. Oktober haben Studierende der Frankfurter Goethe-Universität nach einer studentischen Vollversammlung auf dem IG-Farben Campus ein leerstehendes Haus in der Schumannstraße 60 besetzt. Mit der Besetzung wollen sie auf den Widerspruch zwischen dem derzeit bestehenden Mangel an bezahlbaren Wohnungen und dem hohen Leerstand von Gebäuden in Frankfurt verweisen.

Aus der Besetzung der Schumannstraße 60 soll langfristig ein selbstverwaltetes Wohn- und Kulturzentrum entstehen. Dafür laden die Besetzer_innen am morgigen Freitag den 21. Oktober zu einem öffentlichen Plenum in der Schumannstraße 60 ein. Dieses wird um 19.00 Uhr beginnen.

Darüber hinaus wird es in den nächsten Tagen ein vielfältiges Programm aus Vorträgen und Workshops zu Themen der Städte- und Bildungspolitik geben. Das Programm sowie weitere Informationen zur Besetzung findet ihr auf Internetseite von »Schlaflos in Frankfurt«: schlaflosinfrankfurt.blogsport.de

Wer die Besetzer_innen mit Solidaritätserklärungen unterstützen möchte, kann diese an die Adresse schlaflos.frankfurt@yahoo.com senden.

Solidarität mit den Besetzer_innen der Schumannstraße 60!
Die Häuser denen, die sie nutzen!