Archiv der Kategorie 'Pressemitteilungen'

Pressemitteilung, 04.08.2016 – Initiative »Faites votre jeu!« feiert achten Geburtstag – Sommerfest am 6. August ab 15 Uhr

Mittlerweile sind acht Jahre vergangen, seit die Initiative »Faites votre jeu!« das ehemalige Jugendzentrum in Bockenheim ­besetzte und dort ein selbstverwaltetes Zentrum einrichtete. Allerdings hatte die Stadt Frankfurt andere Pläne für das Gebäude. Nach Räumungsdrohungen und Strafanzeigen kam es nach zähen Verhandlungen zum Angebot eines Ersatzobjekts: dem ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld. Maja Koster, aktiv bei »Faites votre jeu!«, erinnert sich: »Während die Stadt ihr Angebot feierte und die regionale Presse bereits vermeldete ›Hausbesetzer müssen in den Knast‹, begannen innerhalb unserer Initiative nächtelange Diskussionen. Für uns stellte sich die Frage, ob man ein selbstverwaltetes Zentrum und unseren damit verbundenen Anspruch an eine emanzipatorische Politik und Kultur an einem Ort fortführen kann, der über 100 Jahre ein Ort der Repression war.«

Im Klapperfeld wurden von 1886 bis 2002 Menschen inhaftiert. Auch die Gestapo nutzte diesen Ort zwischen 1933 und 1945. Das Klapperfeld bedeutete für viele Menschen lange Zeit Unterdrückung, Folter und Mord. Koster ergänzt: »Ernst genommen ­wurden wir mit unseren Bedenken damals nur von Wenigen. Während unsere Zweifel in der Presse auf ein ›Hausbesetzern ist Gefängnis zu klein‹ herunter gespielt wurden, zeigten die Vertreter_innen der Stadt, kein Verständnis für derartige Bedenken. Letztendlich einigten wir uns auf den Umzug. Für uns jedoch war klar, dass wir unser Projekt nur fortsetzen können, wenn wir uns mit der Geschichte des Hauses auseinandersetzen.«

In den letzten sieben Jahren ist das Klapperfeld zu einem wichtigen Zentrum geworden. Die Räume werden für kritische, ­politische, künstlerische und kulturelle Arbeit genutzt. Selbstverwaltet und unkommerziell organisiert wurden mittlerweile zwei Dauerausstellungen zur Geschichte des Ortes eingerichtet – eine mit dem Schwerpunkt auf die NS-Vergangenheit und eine ­weitere zur Abschiebehaft. Außerdem finden verschiedenste Veranstaltungen statt: von Zeitzeug_innengesprächen, ­Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen über Ausstellungen, Lesungen und Theateraufführungen bis hin zu Barabenden und Konzerten. Anlässlich des achten Geburtstags und der mittlerweile sieben Jahre im Klapperfeld resümiert Koster: »Trotz aller Bedenken sind wir ­mittlerweile gerne im Klapperfeld. Neben der Gestaltung eines selbstverwalteten, sozialen Raums wird auch die ­Auseinandersetzung mit der Geschichte kontinuierlich fortgeführt.«

Großes Sommerfest am Samstag, den 6. August 2016 ab 15 Uhr im Klapperfeld

Um das nunmehr achtjährige Bestehen von »Faites votre jeu!« gebührend zu feiern, lädt die Initiative ­Freund_­innen, ­Unterstützer_­innen und Interessierte am Samstag, den 6. August ab 15 Uhr zu ihrem Sommerfest ein. Im Hof wird es ­verschiedene ­Essensstände mit Gegrilltem, Snacks, Kuchen und Getränken geben. Gegen ­Nachmittag wird ­Lenki Balboa (Berlin) Hip-Hop, Rap, Dancehall & Future Bass im Hof auflegen. Um 17 Uhr lässt das Rattern einer ­Bingo-Trommel die Herzen höher schlagen. Zu gewinnen gibt es nur großartiges und weil queer mehr als pink & glitzer ist, spielen wir nicht mit Zahlen sondern mit 90 (un)möglichen Begriffen aus den Bereichen queerer Geschichte, Theorie und ­Subkultur. Das Jazzpunk-Trio Hendrique-­Dieter Johannson begibt sich anschließend in neue Gefilde der Unterhaltungsmusik – dabei reduzieren sie die auf dem ­Speedway von Pop und Punk liegen gebliebenen Stücke auf ihren Warenkern.

Um 16, 17, 18, 19 und 20 Uhr können Interessierte an Füh­rungen durch die ­Dauerausstellungen und das Gebäude ­teilnehmen und sich über die Geschichte des Klapperfelds und die Arbeit von »Faites votre jeu!« informieren. Darüber hinaus werden verschiedene Workshops angeboten: Bei einem Übersetzungsworkshop um 16 Uhr gibt der AK 2. Stock eine kurze ­Einführung, wie bisher bei den Übersetzungen für die Ausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in ­Abschiebehaft und Polizeigewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« vorgegangen wurde – anschließend sind alle ­Interessierten ­aufgerufen, selbst mit Dokumentationslisten, Kugelschreiber und Klebepunkten auf die Suche nach noch unübersetzten ­Inschriften zu ­gehen. Die Frankfurter Gruppe des transnationalen Netzwerks »Rhythms of Resistance« nutzen trommeln als ­politische ­Aktionsform – beim Trommelworkshop um 17 Uhr geben sie Einblicke in das Netzwerk und laden euch ein, mit ihnen zu trommeln. ­Informationen rund um die Verschlüsselung von Computer, Handy und Co. gibt es beim Crypto-Stand.

Später am Abend, gegen 21 Uhr, beginnt das Konzert im Keller. Dulac (dulacdulacdulac.bandcamp.com), das Berliner Post-Punk-Trio kommt mal wieder zurück in hiesige Gefilde und bringt den Keller mit ihren Pop-Sommer-Hymnen und ­hipshaking Gitarrenriffs zum Tanzen. Gloom Sleeper (gloomsleeper.bandcamp.com) aus Bielefeld spielen auch Post-Punk, aber mit ­deutlichem New-Wave/Goth-Einschlag. Holt den Rotwein raus, es wird melodisch-melancholisch. Und direkt aus einem der hauseigenen Proberäume des Klapperfelds verdrehen euch schließlich Ufosekte (ufosekte.wordpress.com) Kopf und Beine. Something with Punk and a synthesizer.

Website der Initiative »Faites votre jeu!«: faitesvotrejeu.blogsport.de
Website zur Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses Klapperfeld: www.klapperfeld.de
Pressekontakt: 0157 83644064 | faitesvotrejeu[ät]yahoo[punkt]com

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Flyer zum Sommerfest

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Pressemitteilung, 30.07.2014 – Initiative »Faites votre jeu!« feiert sechsten Geburtstag – Sommerfest am 2. August ab 15 Uhr

Mittlerweile sind sechs Jahre vergangen, seit die Initiative »Faites votre jeu!« das ehemalige Jugendzentrum in Bockenheim ­besetzte und dort ein selbstverwaltetes Zentrum einrichteten. Allerdings hatte die Stadt Frankfurt andere Pläne für das ­Gebäude. Nach Räumungsdrohungen und Strafanzeigen kam es nach zähen Verhandlungen zum Angebot eines Ersatzobjekts: dem ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld. Maja Koster, aktiv bei »Faites votre jeu!«, erinnert sich: »Während die Stadt ihr Angebot feierte und die regionale Presse bereits vermeldete ›Hausbesetzer müssen in den Knast‹, begannen innerhalb unserer Initiative nächtelange Diskussionen. Für uns stellte sich die Frage, ob man ein selbstverwaltetes Zentrum und unseren damit verbundenen Anspruch an eine emanzipatorische Politik und Kultur an einem Ort fortführen kann, der über 100 Jahre ein Ort der Repression war.«

Im Klapperfeld wurden von 1886 bis 2003 Menschen inhaftiert. Auch die Gestapo nutzte diesen Ort zwischen 1933 und 1945. Das Klapperfeld bedeutete für viele Menschen lange Zeit Unterdrückung, Folter und Mord. Koster ergänzt: »Ernst genommen ­wurden wir mit unseren Bedenken damals nur von Wenigen. Während unsere Zweifel in der Presse auf ein ›Hausbesetzern ist Gefängnis zu klein‹ herunter gespielt wurden, zeigten die Vertreter_innen der Stadt, kein Verständnis für derartige Bedenken. Letztendlich einigten wir uns auf den Umzug. Für uns jedoch war klar, dass wir unser Projekt nur fortsetzen können, wenn wir uns mit der Geschichte des Hauses auseinandersetzen.«

In den letzten vier Jahren ist das Klapperfeld zu einem wichtigen Zentrum geworden. Die Räume werden für kritische, politische, künstlerische und kulturelle Arbeit genutzt. Selbstverwaltet und unkommerziell organisiert wurde eine Dauerausstellung zur ­Geschichte des Ortes eingerichtet und es finden verschiedenste Veranstaltungen statt: von Zeitzeug_innengesprächen, ­Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen über Ausstellungen, Lesungen und Theateraufführungen bis hin zu Barabenden und Konzerten. Anlässlich des sechsten Geburtstags und der mittlerweile fünf Jahren im Klapperfeld resümierte Koster: »Als wir vor sechs Jahren das JUZ besetzten, hätte sich niemand von uns vorstellen können, wie sich unser Projekt entwickelt. Trotz aller Bedenken, sind wir mittlerweile gerne im Klapperfeld. Neben der Gestaltung eines selbstverwalteten, sozialen Raums wird auch die Auseinandersetzung mit der Geschichte kontinuierlich fortgeführt.« ­

Großes Sommerfest am Samstag, den 2. August 2013 ab 15 Uhr im Klapperfeld

Um das nunmehr sechsjährige Bestehen von »Faites votre jeu!« gebührend zu feiern, lädt die Initiative alle Freund_innen, Unterstützer_innen und Interessierte am Samstag, den 2. August ab 15 Uhr zu ihrem Sommerfest ein.

Im Hof wird es Kinderbespaßung und verschiedene Essenstände mit Gegrilltem von Vegan bis Fleisch, Salat, Waffeln, Kuchen und Getränken geben. Bei der Tombola können ebenso ­tolle wie außergewöhnliche Preise gewonnen werden. Gegen Nachmittag werden Image Ctrl (imagectrl.bandcamp.com) aus Berlin im Hof des Klapperfelds loslegen. Zu hören gibt es feinsten HipHop – erst live und später von den Plattentellern.

Um 16, 18 und 20 Uhr können Interessierte an Führungen durch die Dauerausstellung und das Gebäude teilnehmen und sich über die Geschichte des Klapperfelds und die Arbeit von »Faites votre jeu!« informieren.

Später am Abend, gegen 22 Uhr, beginnt das Konzert im Keller. Mit dabei sind dieses Jahr Derby Dolls aus Tübingen, die mit ihrem Frühpunk-Sound teil­weise an alte NDW-Bands erinnern (erstetheketontraeger.bandcamp.com/album/ett-013-derby-dolls-s-t-ep). Kenny Kenny Oh Oh aus Leipzig/Berlin machen Riot Grrrl-Punk mit emanzipatorischem Anspruch (­kennykennyohoh.bandcamp.com). Und Lambs aus Köln runden das Paket mit ihrem DIY-Punk ab. Die einen nennen es Deutschpunk, die anderen Punk mit deutschen Texten, was auch immer, you decide (lambs.bandcamp.com)! Kurzfristig sind auch noch Danger!Danger! aus Tübingen mit dazugekommen (dangerdangerdanger.bandcamp.com). Mit ihrem flotten wütenden Punk werden sie den Abend im Keller eröffnen.
 
 
Website der Initiative »Faites votre jeu!«: faitesvotrejeu.blogsport.de
Website zur Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses Klapperfeld: www.klapperfeld.de
Pressekontakt: 0157 83644064 | faitesvotrejeu[ät]yahoo[dot]com

 
 
Anhang:
Flyer zum Sommerfest
 
 
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Pressemitteilung, 07.11.2013 – Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus im ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld

Im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus, die seit 2003 von der Amadeu Antonio Stiftung organisiert werden, bietet die Initiative »Faites votre jeu!« rund um den 9. November im ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld ein breites Angebot an Veranstaltungen an. Ziel ist es, sich gegen Antisemitismus zu organisieren, zu vernetzen und Diskussionen über verschiedene Facetten der Problems zu initiieren.

»Wir freuen uns darüber den Dokumentarfilm ›Erhobenen Hauptes. (Über)Leben im Kibbuz Ma‘abarot‹ nach der erfolgreichen Premieren­woche im Oktober schon am Freitag, den 8. November 2013 im Klapperfeld zeigen zu können.«, so Maja Koster von »Faites votre jeu!«. Die Film­vor­füh­rung beginnt um 19.​30 Uhr und m Anschluss besteht die Möglichkeit zum Ge­spräch mit den ­Ma­cher_in­nen des Films.

Der Film erzählt die Lebensgeschichten von fünf Personen, die zwei Dinge teilen: Sie alle sind als Kinder in Deutschland geboren und aufgewachsen und wurden als Juden und Jüdinnen ab 1933 von den Nazis verfolgt – und sie alle leben im gemeinschaftlich-sozialistisch organisierten Kibbuz Ma‘abrot in Israel. Wann, wie und warum sie dorthin kamen, erzählen die Protagonist_innen auf eindrückliche Weise. Wenn sie vom Leben im Kibbuz berichten, spürt man ihre Begeisterung und Leidenschaft (Weitere Infos zum Film: www.docview.org).

In Erinnerung an die Verfolgung und Ermordung der Frankfurter Jüdinnen und Juden, bietet die Initiative am Samstag, den 9. November 2013 um 14 Uhr eine öffentliche Führung durch die Dauerausstellung zur Geschichte des ehemaligen Polizei­gefängnisses Klapperfeld mit einem Schwerpunkt zu den Pogromen im November 1938 an.

Am 14. November 2013 um 19.30 Uhr wird apl. Prof. Dr. Benjamin Ortmeyer sein Buch »Indoktrination: Rassismus und Antisemitismus in der Nazi-Schülerzeitschrift ›Hilf mit!‹ (1933-1944)« vorstellen. Dabei wird es einerseits um die antisemitischen und rassistischen Denkmuster gehen, andererseits aber auch um die Frage von deren Vermittlung. Denn in der hochprofessionell gemachten Schülerzeitschrift stand die antisemitische und rassistische Hetze nicht unmittelbar im Vordergrund, sondern wurde bewusst dosiert zwischen vielen Artikeln, die eine deutsche Idylle beschworen, untergemischt.
 
Weitere Infos zu den Aktionswochen gegen Antisemitismus finden sie auf: faitesvotrejeu.blogsport.de und www.aktionswochen-gegen-antisemitismus.de

Pressekontakt: 0163 9401683 | info[ät]klapperfeld.de

Öffnungszeiten der Dauerausstellung zur Geschichte des Klapperfelds: jeden Samstag: 15-18 Uhr
 
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Pressemitteilung, 03.09.2013 – Pressekonferenz zum ›Tag des offenen Denkmals‹ im ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld am 4. September 2013 – »Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?«

Am 8. September 2013 beteiligt sich die Initiative »Faites votre jeu!« erstmals am ›Tag des offenen Denkmals‹, der dieses Jahr ­unter dem Motto »Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?« stattfindet. Bereits im Vorfeld informiert die ­Initiative gemeinsam mit dem städtischen Denkmalamt bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, 4. September 2013 um 14 Uhr im Klapperfeld über den ›Tag des offenen Denkmals‹ und stellt die Besonderheiten des ehemaligen Polizeigefängnisses vor.

Im ehemaligen Polizeigefängnis in der Klapperfeldstraße 5 wurden von 1886 bis 2003 Menschen inhaftiert. Zwischen 1933 und 1945 nutzte die Polizei und die Gestapo diesen Ort im Zuge der nationalsozialistischen Verfolgung. Ab den 1980er Jahren wurde das Klapperfeld neben der Ingewahrsamnahme auch als Abschiebeknast genutzt. Maja Koster, eine Vertreterin der Initiative: »Wir freuen uns am ›Tag des offenen Denkmals‹ teilnehmen zu können. Das Klapperfeld als selbstverwalteter, sozialer Raum ist zu einem wichtigen Zentrum in der Frankfurter Innenstadt geworden, in dem kontinuierlich emanzipatorische Politik und Kultur organisiert wird. Gleichzeitig informieren wir Interessierte seit unserem Einzug mit unserer Dauerausstellung, pädagogischen Angeboten, Gastausstellungen und verschiedensten Veranstaltungen über die 115jährige Repressions- und Gewaltgeschichte des Klapperfelds und darüber hinaus.«

Das Gebäude ist formell noch nicht als Denkmal in die Liste der Kulturdenkmäler eingetragen. VertreterInnen der Initiative ­sprechen über die Geschichte des Gebäudes und ihr Nutzungskonzept, Lorena Pethig, Konservatorin im städtischen Denkmalamt, stellt seine Besonderheiten vor.

Anschließend wird um 15.30 Uhr der 1941 erbaute Hochbunker in der Goldsteinstraße 302, Ecke Tränkweg besichtigt, der seit 2012 als Einzelkulturdenkmal unter Denkmalschutz steht. Andrea Hampel, Leiterin des Denkmalamtes stellt das Gebäude vor. Für die Pressekonferenz wird um Voranmeldung per E-Mail an K.Bek@denkmalpflege-hessen.de gebeten.

Website der Initiative »Faites votre jeu!«: faitesvotrejeu.blogsport.de
Website zur Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses Klapperfeld: www.klapperfeld.de
Pressekontakt: 0163 9401683 | faitesvotrejeu[ät]yahoo.com
 
 
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Pressemitteilung, 29.07.2013 – Initiative »Faites votre jeu!« feiert fünften Geburtstag

Mittlerweile sind fünf Jahre vergangen, seit die Initiative »Faites votre jeu!« das ehemalige Jugendzentrum in Bockenheim besetzte und dort ein selbstverwaltetes Zentrum einrichteten. Allerdings hatte die Stadt Frankfurt andere Pläne für das Gebäude. Nach Räumungsdrohungen und Strafanzeigen kam es nach zähen Verhandlungen zum Angebot eines Ersatzobjekts: dem ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld. Maja Koster, aktiv bei »Faites votre jeu!«, erinnert sich: »Während die Stadt ihr Angebot feierte und die regionale Presse bereits vermeldete ›Hausbesetzer müssen in den Knast‹, begannen innerhalb unserer Initiative nächtelange Diskussionen. Für uns stellte sich die Frage, ob man ein selbstverwaltetes Zentrum und unseren damit verbundenen Anspruch an eine emanzipatorische Politik und Kultur an einem Ort fortführen kann, der über 100 Jahre ein Ort der Repression war.«

Im Klapperfeld wurden von 1886 bis 2003 Menschen inhaftiert. Auch die Gestapo nutzte diesen Ort zwischen 1933 und 1945. Das Klapperfeld bedeutete für viele Menschen lange Zeit Unterdrückung, Folter und Mord. Koster ergänzt: »Ernst genommen wurden wir mit unseren Bedenken damals nur von Wenigen. Während unsere Zweifel in der Presse auf ein ›Hausbesetzern ist Gefängnis zu klein‹ herunter gespielt wurden, zeigten die Vertreter_innen der Stadt, kein Verständnis für derartige Bedenken. Letztendlich einigten wir uns auf den Umzug. Für uns jedoch war klar, dass wir unser Projekt nur fortsetzen können, wenn wir uns mit der Geschichte des Hauses auseinandersetzen.«

In den letzten vier Jahren ist das Klapperfeld zu einem wichtigen Zentrum geworden. Die Räume werden für kritische, politische, künstlerische und kulturelle Arbeit genutzt. Selbstverwaltet und unkommerziell organisiert wurde eine Dauerausstellung zur ­Geschichte des Ortes eingerichtet und es finden verschiedenste Veranstaltungen statt: von Zeitzeug_innengesprächen, Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen über Ausstellungen, Lesungen und Theateraufführungen bis hin zu Barabenden und Konzerten. Anlässlich des fünften Geburtstags und der mittlerweile vier Jahren im Klapperfeld resümierte Koster: »Als wir vor fünf Jahren das JUZ besetzten, hätte sich niemand von uns vorstellen können, wie sich unser Projekt entwickelt. Trotz aller Bedenken, sind wir mittlerweile gerne im Klapperfeld. Neben der Gestaltung eines selbstverwalteten, sozialen Raums wird auch die Auseinandersetzung mit der Geschichte kontinuierlich fortgeführt.« ­

Die geschichtspolitische Auseinandersetzung der Initiative »Faites votre jeu!« geht weiter

Aktuell arbeitet die Initiative unter anderem an einer Online-Datenbank zu den zwischen 1933 und 1945 im Klapperfeld ­Inhaftierten. Jüngstes Ergebnis der Forschungsarbeit der Initiative ist der pünktlich zum Jubiläum erscheinende Bericht »Haft­bedingungen von Frauen im Klapperfeld während der NS-Zeit«. Hier werden ausgehend von Zeitzeuginnen-Berichten die Haftbedingungen im Klapperfeld beschrieben. Der Blick ist dabei auf frauenspezifische Aspekte während der Haft gerichtet. Ausgehend von den im NS vorherrschenden Geschlechterbildern werden Hauptgründe für die Inhaftierung von Frauen erläutert und deren Deportationswege vom Klapperfeld in andere Gefängnisse und Lager aufgezeigt.

Großes Sommerfest am Samstag, den 3. August 2013 ab 15 Uhr im Klapperfeld

Um das nunmehr fünfjährige Bestehen von »Faites votre jeu!« gebührend zu feiern, lädt die Initiative alle Freund_innen, Unterstützer_innen und Interessierte am Samstag, den 3. August ab 15 Uhr zu ihrem Sommerfest ein.

Im Hof wird es Kinderbespaßung und verschiedene Essenstände mit Gegrilltem von Vegan bis Fleisch, Salat, Waffeln, Kuchen und Getränken geben. Bei der Tombola können ebenso tolle wie außergewöhnliche Preise gewonnen werden. Gegen Nachmittag wird der Sänger der Band »I Refuse« mit seinem Soloprojekt »White Boy Problems« (whiteboyproblems.blogsport.de) im Hof des Klapperfelds loslegen.

Um 16, 18 und 20 Uhr können Interessierte an Führungen durch die Dauerausstellung und das Gebäude teilnehmen und sich über die Geschichte des Klapperfelds und die Arbeit von »Faites votre jeu!« informieren.

Später am Abend gegen 22 Uhr geht es mit der Band »Zustände« (zustaende.bandcamp.com) im Keller weiter. Frisch aus Mannheim mit ihrem Demo-Tape im Gepäck erobern sie die Bühne – rotzig, punkig mit fieser garage Kante. Danach legen »Hysterese« (youtu.be/E1I9VS8471w) mit ihrem düsteren, treibendem Punkset nach. Nachdem sie ihre erste Platte veröffentlich haben, haben sie ganz Europa bereist und beehren nun auch das Klapperfeld und feiern mit uns.

Neben der bereits erwähnten Forschungsarbeit erscheint außerdem eine Jubiläumsbroschüre, zu der verschiedene Gruppen, Institutionen und Einzelpersonen Anekdoten, Berichte und Erlebisse aus fünf Jahren »Faites votre jeu!« beigetragen haben.

Weitere Infos zum Sommerfest und der Initiative »Faites votre jeu!« finden Sie unter faitesvotrejeu.blogsport.de.

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Pressemitteilung, 06.06.2013 – Ausstellungseröffnung und Auftaktveranstaltung zur Medieninstallation »Blackbox Abschiebung« am 11. Juni 2013 um 19 Uhr im ehemaligen Polizei- und Abschiebegefängnis Klapperfeld

Jedes Jahr werden etwa 10.000 Menschen aus der Bundesrepublik Deutschland abgeschoben. Wie ihr Leben weitergeht, nachdem sie mitten aus ihrem Alltag gerissen wurden, bleibt oft im Verborgenen. Aus der realen »Blackbox Abschiebung« finden ihre Geschichten nur selten in die BRD zurück. Eine Medieninstallation im ehemaligen Polizei- und Abschiebegefängnis in der Klapperfeldstraße 5 ermöglicht Einblicke in Lebensrealitäten, die meist im Dunkeln bleiben:
Neun Personen, die abgeschoben worden sind, berichten in selbst gedrehten Videointerviews und Digitalkamera-Aufnahmen von ihrer Abschiebung und dokumentieren als Reporter_innen ihr Leben nach der Abschiebung.

Die Aufnahmen wurden von den Abgeschobenen zurück nach Deutschland geschickt, wo der Filmemacher Ralf Jesse daraus das Programm für die Installation zusammenstellte. Nachdem »Blackbox Abschiebung« seit 2010 in zahlreichen Städten gezeigt wurde, ist die Medieninstallation vom 11. bis zum 30. Juni erstmals in Frankfurt am Main zu sehen. Während dieser Zeit wird auch der ehemalige Abschiebetrakt des Klapperfeld-Gefängnisses zugänglich sein, der noch bis vor 10 Jahren genutzt wurde.

Zur Eröffnung wird der Journalist, Radiomoderator und Autor Miltiadis Oulios (Köln/Düsseldorf) am Dienstag, den 11. Juni, um 19 Uhr sein Buch »Blackbox Abschiebung. Geschichten und Bilder von Leuten, die gerne geblieben wären« vorstellen, das im Frühjahr 2013 im Suhrkamp Verlag erschienen ist. Darin dokumentiert er die Medieninstallation und unternimmt den Versuch, eine Theorie der Abschiebung zu entwickeln. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Maja Koster von der Initiative »Faites votre jeu!«, die das Klapperfeld seit 2009 als selbstverwaltetes Zentrum nutzt, hofft auf Resonanz: »Durch die Medieninstallation und die Auftaktveranstaltung möchten wir dazu beitragen, dass eine breitere Öffentlichkeit für die Konsequenzen der Abschiebungspolitik geschaffen wird. Vergangene Ausstellungen im Klapperfeld rund um das Thema Migrationspolitik wie etwa die Ausstellung ›EUropäische Grenzen. Traces to and through Europe‹ Anfang des Jahres sind bereits auf großes Interesse gestoßen. Insbesondere die Zellen des noch bis 2003 genutzten Abschiebetrakts zeugen eindrücklich davon, unter welch miserabelsten Bedingungen Menschen mitten in Frankfurt auf ihre Abschiebung warten mussten. Doch was die Abschiebung für die Betroffenen hier bedeutete, ob und wie ihr Leben danach weiterging, konnte bislang nicht erforscht werden. Das Projekt ›Blackbox Abschiebung‹ eröffnet eine seltene Möglichkeit, um die Absurdität des Abschiebesystems und seine weitreichenden Folgen zu thematisieren – und zwar aus der Perspektive von Menschen, die selbst Erfahrungen damit machen mussten.«

Neben der Medieninstallation gibt es im Juni noch zahlreiche andere Veranstaltungen im Klapperfeld: eine Kunstaustellung (die ab dem 22. Juni parallel zur Medieninstallation geöffnet ist), vier Konzerte, einen Kinoabend, eine Sommerlounge, Seminare, Vorträge und Diskussionsveranstaltungen.

Weitere Informationen unter: blackbox.klapperfeld.de
Pressekontakt: 0163 9401683 | blackbox[ät]klapperfeld.de

Öffnungszeiten der Ausstellung
vom 11. bis zum 30. Juni 2013: jeden Dienstag & Donnerstag: 17 – 19 Uhr
Außerdem an folgenden Tagen:
Samstag, 22.6.: 16 – 21 Uhr | Sonntag, 23.6.: 13 – 18 Uhr | Samstag, 29.6.: 15 – 20 Uhr | Sonntag, 30.6.: 10 – 14 Uhr

– Eintritt frei, Spenden erwünscht! –

Anhang:
Flyer zur Ausstellung »Blackbox Abschiebung«

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11. bis 30. Juni 2013: Ausstellung Blackbox Abschiebung im ehemaligen Abschiebeknast Klapperfeld

Pressemitteilung, 11.02.2013 – Großes Interesse an Gastausstellung »EUropäische Grenzen« – Die Schau ist noch bis zum 15. Februar im ehemaligen Abschiebegefängnis Klapperfeld zu sehen

Am 17. Januar öffnete die Ausstellung »EUropäische Grenzen: : Traces to and through Europe« im Klapperfeld ihre Türen: Seither besuchten über 850 Personen die Ausstellung im ehemaligen Frankfurter Abschiebegefängnis und die begleitend stattfindenden Lesungen, Diskussions­runden und Filmvorführungen.

Die Ausstellung sowie das umfangreiche Begleitprogramm thematisieren die Auswirkungen europäischer Migrationspolitik. Kernstück der Ausstellung ist eine Fotoreihe über die Mittelmeerinsel Lampedusa und deren Schiffsfriedhof, auf dem sich die Boote stapeln, mit denen Menschen nach Europa zu gelangen versuchten. Die Fotoreihe wird ergänzt durch Bilder zur Situation von sogenannten »Illegalen« in Calais, durch die Ausstellung »Traces from Lesvos through Europe« des Netzwerks Welcome to Europe sowie durch Radiofeatures und Kurzfilme. Auch der ehemalige Abschiebetrakt des Gefängnisses, der noch bis vor zehn Jahren genutzt wurde, ist zugänglich und für die meisten BesucherInnen besonders eindrucksvoll.

Nun gehen Ausstellung und Begleitprogramm in die letzte Woche:
Am Dienstag, den 12. Februar findet um 19 Uhr eine Diskussionsveranstaltung mit dem Titel »Migration, Arbeit und ­institutionelle Ausgrenzung« statt (ebenfalls im Klapperfeld). Experten berichten dabei von ihrer gewerkschaftlichen Arbeit und die Soziologin Agnieszka Satola geht auf den Zusammenhang von staatsbürgerschaftlichem Status, Geschlecht und Arbeitsbedingungen ein. Am Freitag, 15. Februar schließt die Veranstaltungsreihe um 18 Uhr mit einer Finissage am Ausstellungsort: Der Ethnologe Gilles Reckinger liest aus seinem neuen Buch »Lampedusa. Begegnungen am Rande Europas«.

Die Ausstellung ist noch geöffnet am Mittwoch, 13. Februar von 10 – 13 Uhr sowie am Donnerstag, 14. Februar von 17 – 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.

Ausstellung »Europäische Grenzen: Traces to and through Europe«, ehemaliges Polizei- und Abschiebegefängnis ­Klapperfeld, Klapperfeldstraße 5, 60313 Frankfurt am Main. Eintritt frei, Spenden erwünscht!

Weitere Informationen finden sich unter: grenzen.klapperfeld.de
Pressekontakt: Katharina Vester | Telefon: 0163 9401683 | E-Mail: grenzen@klapperfeld.de

 
 
Anhang:
Fotografien der Ausstellung »EUropäische Grenzen: Traces to and through Europe« zur freien Verwendung im Rahmen der Bericht­erstattung (Quellenangabe: EUropäische Grenzen); Download: grenzen.klapperfeld.de/fotos_ ausstellung.zip
Fotografien des Schiffsfriedhofs auf Lampedusa zur freien Verwendung im Rahmen der Bericht­erstattung (Quellenangabe: ­LOVIS e.V.); Download: grenzen.klapperfeld.de/fotos_ lampedusa.zip
 
 
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17.01. bis 15.02.2013: Ausstellung »EUropäische Grenzen: Traces to and through Europe« im ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld

Pressemitteilung, 14.01.2013 – Ausstellungseröffnung und Auftakt zur Veranstaltungsreihe »EUropäische Grenzen: Traces to and through Europe« am 17. Januar 2013 um 20.00 Uhr im ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld

Das Projekt »Traces to and through Europe« widmet sich verschiedenen Aspekten von Grenzverläufen in und um Europa. ­Menschen ohne Unionsbürgerschaft stoßen in der EU immer wieder auf Grenzen: Der Weg übers Meer, die Einreise per Flugzeug oder über den Landweg ist oft nur der Auftakt einer langen Reise, auf der Menschen unter prekären Bedingungen und unter beständiger Angst vor Verfolgung, Repression und Ausschluss leben müssen. Immer wieder sind sie mit Grenzen konfrontiert, die (auch) den europäischen Alltag durchziehen.

Eine Ausstellung im ehemaligen Polizei- und Abschiebegefängnis in der Klapperfeldstraße 5 thematisiert diese Grenzverläufe, ihre Auswirkungen und die Bedingungen europäischer Migrationspolitik. Ein umfangreiches Begleitprogramm bietet die Möglichkeit zur tiefergehenden Auseinandersetzung. Kernstück der Ausstellung ist eine Fotoreihe über die Mittelmeerinsel Lampedusa. Dort gibt es einen Schiffsfriedhof, auf dem sich die Boote stapeln, mit denen Menschen nach Europa zu gelangen versuchten. Die Fotoreihe wird ergänzt durch Fotos zur Situation von Illegalisierten in Calais, durch die Ausstellung »Traces from Lesvos through Europe« des Netzwerks Welcome to Europe sowie durch Radiofeatures und Kurzfilme. Auch der ehemalige ­Abschiebetrakt des Gefängnisses, der noch bis vor 10 Jahren genutzt wurde, wird zugänglich sein.

Begleitet wird die Ausstellung von einer Reihe aus zwölf Veranstaltungen: An verschiedenen Orten der Stadt finden Diskussions­runden, Lesungen, Konzerte und Filmvorführungen statt. »Damit möchten wir über die Ausstellung hinaus die Hintergründe und Zusammenhänge europäischer Grenz- und Migrationspolitik thematisieren und das überaus komplexe Thema von verschiedenen Seiten angehen«, meint Goetz Herrmann, einer der Intitator_innen des Projekts. »Deshalb haben wir ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt und Geflüchtete, Aktivist_innen, Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus verschiedensten Orten eingeladen.«

So auch die Regisseurin Alexandra D‘Onofrio und den Journalisten Gabriele Del Grande: Beide reisen zur Eröffnungsveranstaltung am 17. Januar extra aus Mailand an, um ihre drei Kurzfilme zu präsentieren. Die Filme erzählen die Geschichten von Abschiebe­häftlingen und ihren Angehörigen – vom Alltag im Abschiebegefängnis, von der Abschiebung selbst und von Widerstands­versuchen. Eine Woche später folgt eine Lesung mit Zekarias Kebraeb, der aus seinem Buch »Hoffnung im Herzen, Freiheit im Sinn« liest, in dem er von seiner Flucht aus Eritrea berichtet. In den anschließenden drei Wochen folgen mehrere Veranstaltungen, bei denen das Themenspektrum von der europäischen Internierungs- und Abschiebepraxis bis hin zur Bedeutung von illegalisierten Menschen für die europäische Wirtschaft reicht. Auch auf die konkrete Situation in Frankfurt soll eingegangen werden: So gibt etwa ein Stadtrundgang entlang symbolischer Orte Einblicke in die Lebensumstände von Menschen ohne regulären Aufenthaltsstatus. Über mehrere Stationen im Zentrum Frankfurts können Teilnehmende erfahren, wie verankert und dennoch oft unsichtbar institutionelle Diskriminierung von Flüchtlingen und Asylsuchenden ist.

Maja Koster von der Initiative Faites votre jeu!, die das Klapperfeld seit 2009 als selbstverwaltetes Zentrum nutzt, freut sich über das Projekt: »Wir hoffen, dass durch die Ausstellung und das begleitende Programm eine breitere Öffentlichkeit für diesen ­Themenkomplex geschaffen wird. In den Zellen des noch bis 2003 als Abschiebeknast genutzten Klapperfelds wird sichtbar, unter welch miserabelsten ­Bedingungen Menschen auch mitten in Europa leben müssen. Die Ausstellung und das Begleitprogramm machen zudem deutlich, was sich an den sogenannten Außengrenzen und darüber hinaus abspielt.«

Weitere Informationen sowie das gesamte Begleitprogramm findet sich unter: grenzen.klapperfeld.de
Pressekontakt: Katharina Vester | Telefon: 0163 9401683 | E-Mail: grenzen[ät]klapperfeld.de

 
 
Öffnungszeiten der Ausstellung

17. Januar bis zum 15. Februar 2013
Samstag & Sonntag: 15 – 18 Uhr

Außerdem an folgenden Tagen:
Do., 17. Januar: 17 – 20 Uhr (Ausstellungeröffnung, um 20 Uhr Auftaktveranstaltung)
Di., 22. Januar: 17 – 20 Uhr | Do., 24. Januar: 10 – 13 Uhr | Di., 29. Januar: 17 – 20 Uhr | Mi., 30. Januar: 10 – 13 Uhr | Mo., 4. Februar: 17 – 20 Uhr | Do., 7. Februar: 10 – 13 Uhr | Mi., 13. Februar: 10 – 13 Uhr | Do., 14. Februar: 17 – 20 Uhr

Eintritt frei, Spenden erwünscht!
 
 
Anhang:
Flyer zur Ausstellung »EUropäische Grenzen: Traces to and through Europe«
Fotografien des Schiffsfriedhofs auf Lampedusa zur freien Verwendung im Rahmen der Bericht­erstattung (Quellenangabe: LOVIS e.V.); Download: grenzen.klapperfeld.de/fotos_ lampedusa.zip
 
 
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17.01. bis 15.02.2013: Ausstellung »EUropäische Grenzen: Traces to and through Europe« im ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld