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Tod in Flüchlingsunterkunft

Am 30. Mai starb der Geflüchtete Adams Bagna in einer sogenannten Gemeinschaftsunterkunft in Bernburg. Dies ist der zweite Todesfall in einer Flüchtlingsunterkunft in Sachen-Anhalt binnen eines Monats. Wir veröffentlichen hier deshalb eine Stellungnahme der Antirassistischen Vernetzung Sachsen-Anhalt vom 6. Juni.

Stellungnahme zum erneuten Tod eines Flüchtlings in Sachsen-Anhalt, in Trauer um Adams Bagna!

Der nigerische Flüchtling Adams Bagna stirbt am 30.5.2013. Die Todesursache ist bisher ungeklärt. Können schlechte Unterbringung und mangelnde Versorgung von chronischem Asthma als wesentliche Gründe herangezogen werden?

Nach dem bisher ungeklärten Tod von Cosmo Saizon in Bitterfeld machten Organisationen wie der Flüchtlingsrat und das Antirassistische Netzwerk erneut auf eine mangelnde Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen aufmerksam (1).
Die Vorwürfe einer unzureichenden medizinischen Versorgung wiesen politische Akteure genannt sei hier Bernhard Böddeker, Dezernent für Sicherheit, Ordnung und Kommunales und stellvertretender Landrat im Landkreis Anhalt-Bitterfeld, als unbegründet zurück (2).
Nun erhärtet ein weiterer Todesfall eines Flüchtlings in Bernburg die massive Kritik der Organisationen an der gesundheitsgefährdenden Unterbringung sowie der mangelhaften Gesundheitsversorgung.

Adams Bagna, ein Flüchtling aus Nigeria, starb am 30.5.2013. Er lebte in der Gemeinschaftsunterkunft Bernburg und litt an chronischem Asthma. Er soll aufgrund akuter Atemnot aus dem Zimmer gegangen und auf dem Flur zusammengebrochen sein, so berichteten Mitbewohner. Ein Reanimationsversuch des Rettungsdienstes blieb erfolglos. Die genaue Todesursache wird noch ermittelt, heisst es.

Beide Todesfälle stehen jedoch im Zusammenhang verschiedener Benachteiligungen, denen Flüchtlinge in Deutschland ausgesetzt sind. Die beiden Gemeinschaftsunterkünfte Bernburg und Friedersdorf, in denen die Flüchtlinge jeweils leben mussten, standen bereits letzten Herbst in öffentlicher Kritik. Mitglieder des Sozial- und Gesundheitsausschusses hatten sich »entsetzt« über die Situation im Lager Friedersdorf gezeigt (3). Bernburg erregte durch die permanente Kakerlaken-Plage besonders negatives Aufsehen. Grünen-Politiker Sören Herbst war gegenüber Mdr-Info am 18.9.2012 »erschüttert«. Die desolaten Zustände in Friedersdorf und Bernburg zogen zahlreiche Flüchtlingsproteste nach sich.

In Bernburg richtete sich der Protest vor allem gegen den permanenten Schimmel in den Zimmern, sowie die eingesetzte Schädlingsbekämpfung, die stark gesundheitsschädlich ist. Viele Flüchtlinge klagten über Atembeschwerden. Den Aussagen wurde nicht geglaubt. Nun ist Adam Bagna, ein chronischer Asthmatiker, plötzlich umgefallen und gestorben. Dies wirft viele Fragen auf. Ein Zusammenhang mit der Schädlingsbekämpfung erscheint schlüssig (4).

In Friedersdorf blockierten Flüchtlinge bereits den Eingang der Gemeinschaftsunterkunft und demonstrieren seit einem halben Jahr fast durchgängig gegen die Zustände im Lager (5). Böddeker bezeichnete das Lager als eine „Standardunterkunft“, welche in Ordnung sei. Die aufgebrachten Reaktionen verschiedener Mitglieder des Sozial- und Gesundheitsausschusses (6) des Kreistages dürften ausreichen, um zu verdeutlichen, dass es sich bei den Behauptungen von Böddeker um Verleugnung von Tatsachen handelt. Wie eine überbelegte Barackensiedlung mitten im Wald, mit heruntergekommenen Möbeln, schlechten Sanitäranlagen und ohne die Beratung von ausgebildete Sozialpädagog_innen, dem Standard entsprechen kann, ist nicht verständlich.
Beide GUs befinden sich in desolatem Zustand. Diese Form der Unterbringung verursacht bei den Flüchtlingen gesundheitliche und psychische Probleme.

Doch nicht nur die Unterbringung sondern auch die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen stellt ein Problem dar. Daher widersprechen wir den Aussagen von Herrn Böddeker hiermit erneut vehement. Er behauptet, dass es eine Gleichbehandlung von Flüchtlingen gäbe.
Wie kann hier jedoch von einer Gleichbehandlung gesprochen werden, wenn die Ungleichbehandlung bereits im Aslybewerberleistungsgesetz (AsylLG) gesetzlich verankert ist. Im § 4 des AsylLG wird ausdrücklich benannt, dass nur eine Behandlung von akuten Erkrankungen und Schmerzen finanziert wird. Damit fallen alle chronischen Beschwerden aus der Standardbehandlung heraus. Eine Sondergenehmigung durch das Sozialamt ist dabei von Nöten.
Böddeker behauptet weiterhin, dass es bei der Beantragung beim Sozialamt „noch nie Probleme“ gegeben habe. Wie er zu dieser Behauptung kommt, ist für uns, die regelmäßig mit Flüchtlingen in Sachsen-Anhalt sprechen, kaum zu verstehen. Im Landkreis Wittenberg wurden Behandlungen von chronischen Rückenschmerzen in der Regel nicht übernommen. Fälle, in denen Zähne eher gezogen werden, als dass es eine Füllung finanziert wird, sind uns ebenso bekannt. Psychotherapie wird ebenfalls kaum genehmigt. Zusätzlich gab es schon zahlreiche Beschwerden, in denen ein männlicher Sachbearbeiter genaue Angabe von intimen Gründen für den Besuch eines Frauenarztes brauchte, um diesen zu genehmigen. Die Liste von Problemen ist lang.

Der Tod von Cosmo Saizon und der Tod von Adams Bagna erhärten die Kritik an der menschenunwürdigen Unterbringung und einer mangelhaften Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen in Deutschland. Es wird deutlich, dass es sich hier nicht um kleine Probleme handelt, sondern lebensgefährliche und tödliche Ausmaße annimmt.
Nach zwei Todesfällen in Gemeinschaftsunterkünften in Sachsen-Anhalt innerhalb weniger Wochen wäre es an der Zeit eine unabhängige Untersuchung der Lebens- und Todesumstände der beiden Flüchtlinge durchzuführen. Stattdessen weisen Verantwortliche jede Kritik von sich und machen weiter wie bisher.

Wir fordern die Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes und eine gesetzliche Gleichstellung von allen Flüchtlingen! Dezentrale und menschenwürdige Unterbringung aller Flüchtlinge in Deutschland!

Quelle: no lager halle

Programm Juni 2013

Hier unser Juni-Programm. Das Programm-Heft könnt ihr euch hier als pdf herunterladen. Die Print-Version gibt es wie immer im Klapperfeld und an anderen ausgewähten Orten.

Diesmal mit zwei Gastausstellungen, verschiedenen Vorträgen und Infoveranstaltungen, vier Konzerten, Veranstaltungen der Gegen-Uni, Sommerlounge, Kino, Barabend und Bautag!

UNTERSTRICHENE TERMINE WURDEN NACHTRÄGLICH ERGÄNZT ODER DIE INFOS GEHEN ÜBER DAS PRINT-PROGRAMM HINAUS!

Programm

Dienstag, 4. Juni 2013
21.00 Uhr // Barabend in der »Sushi-Bar«
– wie immer mit gediegener Musik und angemessenen Getränken in nettem Ambiente. (bis 1.00 Uhr)

Donnerstag, 6. Juni 2013
19.00 Uhr // turn*left-Kino im Knast:
An ersten Donnerstag jeden Monat wird im Klapperfeld ein Überraschungsfilm gezeigt.

Montag, 10. Juni 2013
18.00 Uhr // Gegen-Uni-Eröffnung:
Mit der Eröffnungsveranstaltung geben wir den Startschuss für die Gegenuni deren Programm sich dieses Mal über zwei Wochen streckt. In der Eröffnungsveranstaltung möchten wir unseren Ausgangspunkt vorstellen und einige Überlegungen zu dem Begriffstrio Theorie-Praxis-Party anstellen.
18.30 Uhr // Infoveranstaltung zum räumungsbedrohten AZ-Köln: Das am 16. April 2010 besetzte Autonome Zentrum in Köln (AZ) ist wieder akut von Räumung bedroht. Die Sparkasse KölnBonn hat auf Verlangen der Stadt Köln den Nutzungsvertrag mit dem AZ zum 30. Juni 2013 gekündigt. Vom 28. Juni bis zum 7. Juli 2013 laden die Besetzer_innen deshalb zu den GATHER&RESIST WEEKS OF SOLIDARITY. Weitere Infos hier.
20.00 Uhr // Gegen-Uni-Veranstaltung: Feministische Kritik an der Dialektik der Aufklärung. Elmar Flatschert »Hat die Dialektik der Aufklärung ein Geschlecht?« Chancen und Grenzen einer feministischen Aneignung der Frankfurter Schule.

Dienstag, 11, Juni 2013
19.00 Uhr // Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung »Blackbox Abschiebung«: Buchvorstellung & Diskussion mit Miltiadis Oulios:
Der Journalist, Radiomoderator und Autor Miltiadis Oulios (Köln/Düsseldorf) stellt sein Buch »Blackbox Abschiebung. Geschichten und Bilder von Leuten, die gerne geblieben wären« vor, das im Frühjahr 2013 im Suhrkamp Verlag erschienen ist. Darin dokumentiert er die Medieninstallation und unternimmt den Versuch, eine Theorie der Abschiebung zu entwickeln. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Nach der Veranstaltung wird die Medieninstallation zugänglich sein.
21.00 Uhr // Konzert: Ein Abend voller Akustikbands, noch dazu in der gemütlichen Sushibar! BLACKBIRD RAUM (facebook.com/blackbirdraum) kommen aus Santa Cruz, USA und was sie da fabrizieren, beschreiben sie selbst als »music influenced by anarcho-punk and metal on acoustic instruments«. Ob auf riesigen Folkfestivals oder in den kleinsten Squats, ihre Shows sind mittlerweile legendär. Dazu spielen in mittlerweile neuer Besetzung BATTENKILL RAMBLERS (battenkill-ramblers.bandcamp.com) ihren mitreißenden Oldtime-Country-Bluegrass-Folk. Den Abend starten werden SOMEWHERE SAFE, ein Akustik-Pop-Punk-Duo mit Ecken und Kanten aus Ffm, mit ihrer allerersten Show. Be there or be square! Veranstaltende: K-Gruppe

Donnerstag, 13. Juni 2013
Veranstaltungen der Gegen-Uni:
16.00 Uhr // Arbeitskreis kritischer Juristinnen und Juristen, Workshop: »Rückführung des Rechts auf Gewalt«
17.00 Uhr // Mary Workshop: »Queere Räume«
18.00 Uhr // Roswita Scholz: »Antiziganismus und Arbeitsgesellschaft«
20.00 Uhr // Micha Hinz: »Krisenproteste«

Freitag, 14. Juni 2013 bis Sonntag, 16. Juni 2013
Sonics 2013 – Rhytmus und Veränderung
Weitere Infos und Anmeldung unter: www.sterneck.net/sonics/2013/

Freitag, 21, Juni 2013
18.00 Uhr // »Sommerzeit-Traurigkeit«-Minifest:
Die K.Gruppe Ffm läutet schon mal den Sommer ein…Es spielen auf zum Tanze: AFTERLIFE KIDS (90’s bremo-mosh-hardcore, berlin, afterlifekidsmosh.bandcamp.com), RISSE (crustviolence-abriss , aachen/köln, risse.bandcamp.com), KISHOTE (emoviolence/hc, bielefeld, kishote.bandcamp.com), MAHLSTROM (weltschmerz-hc, stuttgart-area, mahlstrom.bandcamp.com) & FJØRT (melodischer screamo/post-hc, aachen, fjort.bandcamp.com). Wir starten den Abend um 18 Uhr im Hof mit einer Art ­Sommerlounge, es gibt vegane Burger und Bowle und so was leckeres…Pünktlich um 20 Uhr geht’s dann mit den Bands los. Yippieh!

Samstag, 22. Juni 2013
13.00 Uhr // »Queer Cruising«-Tagsüber-Party: näheres in Kürze online
17.00 Uhr // Vernissage der Kunstausstellung »Autonomie und Kontingenz« von Fabian Rheindorf. Acryl ab 2010.
19.00 Uhr // Show.Off-Konzerte
(showoff.blogsport.de) zeigt: Terrorbird (Dark-Wave-Synt, Canada, terrorbird.bandcamp.com) ist das Schlafzimmer-Projekt von Nikki Nevver. Ihre Musik ist schwer beeinflusst von 80er Jahre Pop, dem Glamour von David Bowie und schlechtem Wetter – call it »Shadow Pop«. unhappybirthday (Cold-Wave-Pop, Wismar, itsyourunhappybirthday.bandcamp.com) Achtziger Jahre und kein Ende. Deutschsprachiger New-Wave/Synth Wave aka NDW (nach Eigenaussage »Raincoat Pop«) im Sinne von Grauzone und Fehlfarben, The Cure und Pink Turns Blue.

Mittwoch, 26. Juni 2013
21.00 Uhr // Konzert:
Wir legen noch mal nach:THE HOMELESS IS DEAD (thid.bandcamp.com) aus Russland spielen ihre allererste Show auf ihrer allerersten Europatour bei uns im Klapperfeld. Chaotisches Grind-Powerviolence-Brett, fegt alles weg! RANT sind ne ganz frische Band aus Trier, depressiver Hardcore/Punk, nicht verpassen! Veranstaltende: K-Gruppe

Freitag, 28. Juni 2013
19.30 Uhr // Vortrag & Diskussion: »Eurokrise und die Konfusion der Linken«
mit den Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft (Berlin, klassenlos.tk)

Samstag, 29. Juni 2013
»Frühsommerakademie im Herbst des Kapitals«: Tagesseminar
mit den Freundinnen und Freunden der klassenlosen Gesellschaft (Berlin) zu materialistischer Staatskritik und Kladderadatsch im Euroraum. Vorkenntnisse sind wie immer hilfreich, aber nicht erforderlich. Weitere Infos und Anmeldung online bald.

Sonntag, 30. Juni 2013
13.00 Uhr // »Faites votre jeu!«-Sommerlounge:
Der Sommer ist nun schon etwas länger da und wir suchen uns unter unseren Hofpalmen ein schattiges Plätzchen um bei entspannter Musik leckere Kaltgetränke zu schlürfen und ein bisschen auszuspannen. (Bei weniger schönem Wetter in der »Sushi-Bar«.) (bis 22:00 Uhr)

Austellung »Blackbox Abschiebung«

Die Medieninstallation »Blackbox Abschiebung«
In einem Wohnzimmer aus Gebrauchtmöbeln steht ein Fernsehgerät. Das Programm, das auf dem Fernseher in Endlosschleife läuft, ermöglicht Ein­blicke in Lebensrealitäten, die meist im Dunkeln bleiben. Neun Personen, die abgeschoben worden sind, erzählen ihre Geschichte in Videointerviews und Digitalkamera-Aufnahmen. Sie dokumentieren so ihre Abschiebung und die Ankunft im Zielstaat und berichten als Reporter*innen über ihr Le­ben nach der Abschiebung. Die Speicherkarten der Kameras wurden von den Personen, die abgeschoben wurden, zurück nach Deutschland geschickt, wo der Filmemacher Ralf Jesse die Aufnahmen zu dem Programm für die Installation zusammenstellte.

Dienstag, 11, Juni 2013, 19.00 Uhr // Eröffnungsveranstaltung

Öffnungszeiten
vom 11. bis zum 30. Juni 2013:
jeden Dienstag & Donnerstag: 17 – 19 Uhr
Außerdem an den folgenden Tagen:

Sa., 22. Juni: 16 – 21 Uhr, So., 23. Juni: 13 – 18 Uhr, Sa., 29. Juni: 15 – 20 Uhr, So, 30. Juni: 10 – 14 Uhr
Eintritt frei, Spenden erwünscht!

Weitere Inforamationen auf blackbox.klapperfeld.de

11. bis 30. Juni 2013: Ausstellung Blackbox Abschiebung im ehemaligen Abschiebeknast Klapperfeld

Autonomie und Kontingenz

Kunstausstellung von Fabian Rheindorf. Acryl ab 2010.

Vernissage: Samstag, 22. Juni 2013, 17 Uhr

Öffnungszeiten:
Sa., 22. Juni: 16 – 21 Uhr, So., 23. Juni: 13 – 18 Uhr, Di., 25. Juni: 17 –19 Uhr,
Do., 27. Juni: 17 –19 Uhr Sa., 29. Juni: 15 – 20 Uhr, So, 30. Juni: 10 – 14 Uhr

Gegen-Uni

Nach der Räumung des Instituts für vergleichende Irrelevanz am 22. April ist die Gegen-Uni erstmals darauf angewiesen, ihre Veranstaltungen an verschiedenen Orten in der Stadt durchzuführen. Nur einer von vielen guten Gründen, möglichst bald ein neues Ersatzobjekt für das IvI zu schaffen. Weitere Infos zum IvI und der Gegen-Uni auf: ivi.copyriot.com

Feste Termine im Klapperfeld

Wöchentliches Plenum
Jeden Dienstag von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr
Auf dem wöchentlichen Plenum diskutieren wir, was gerade im Klapperfeld geht, welche Veranstaltungen wir organisieren wollen, wie die Räume gemeinsam genutzt werden sollen und alles weitere, was das Klapperfeld als selbstverwaltetes Zentrum betrifft. Alle die Lust haben, das Klapperfeld aktiv mitzugestalten, sind dazu herzlich eingeladen.

Erweiterte Dauerausstellung
Geöffnet: jeden Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr
Im September eröffnete die erweiterte Dauerausstellung zur Geschichte des ehemaligen Polizei­gefängnisses Klapperfeld. Den Kern der Ausstellung stellt weiterhin die Rolle des Gefängnisses während des Nationalsozialismus dar. Neu entstandene Ausstellungsteile richten den Blick zudem auf die Entstehung des Klapperfelds im 19. Jahrhundert, die Funktion des Gefängnisses in der Weimarer Republik und die Nutzung des Klapperfelds durch die US-Army während der Entnazifizierung. Die Ausstellung kann während allen öffentlichen Veran­staltungen im Klapperfeld besucht werden sowie jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr. Gruppen oder Schulklassen, die die Ausstellung außerhalb der regulären Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren. Ruft einfach an (0163 9401683) oder schreibt uns eine E-Mail (info[ät]klapperfeld.de).

Öffentliche Probe »Rhythms of Resistance«
Jeden Montag 18.30 Uhr
RoR Frankfurt ist Teil eines internationalen Netzwerks und nutzt Samba als kreative, laute und politische Aktionsform. Du hast Spaß am Musikmachen und willst lieber fetzige Grooves statt Novemberblues? Dann komm zur nächsten Probe – Einsteiger_innen willkommen!

Fahrradwerkstatt
Wenn ihr eure Fahrräder fit machen wollt, könnt ihr gerne vorbei kommen. Vereinbart einfach vorher eine Termin mit unseren Schrauber_innen: fahrradwerkstatt.fvj[ät]googlemail.com

Fahrradwerkstatt der Halftentlassenenhilfe
Jeden Montag ab 14 Uhr: Nach der Winterpause meldet sich die Fahrradwerkstatt der ­Haftentlassenenhilfe zurück und alle Menschen, die an ihren Zweirädern schrauben wollen, können wie im letzten Jahr wieder jeden Montag ab 14 Uhr vorbeikommen. Weitere Infos unter: faitesvotrejeu.blogsport.de/2012/07/20/fahrradwerkstatt-im-klapperfeld/

»Wem gehört die Stadt?«-Logo

Die Initiative »Faites votre jeu!« ist Teil des Netzwerks »Wem gehört die Stadt?«. Aus linker emanzipa­torischer Perspektive wollen wir die immer weiter voranschreitenden Verdrängungs- und Gentrifizierungs­prozesse in Frankfurt thematisieren und gemeinsame Handlungsoptionen entwickeln. Weitere Infos sowie die Termine der Netzwerk-Treffen findet ihr auf: www.wemgehoertdiestadt.net

Banner – klapperfeld.de

Hausbesetzung im Gallus!

Heute wurde das ehemalige Sozialrathaus in der Schwalbacher Straße 45 im Gallus besetzt. Wir finden das super und die Besetzer_innen freuen sich bestimmt über Support!

Weitere Infos gibt’s auf blauer.blogsport.de

Hier die erste Pressemitteilung der Besetzer_innen:

Selbstorganisiertes Stadteilzentrum „Blauer Block“ im Gallus eröffnet.

Am 24.5.2013 hat die Initiative communal west das ehemalige Sozialrathaus in der Schwalbacher Straße 45 geöffnet, welches seit Jahren leer stand. Dort soll jetzt der „Blaue Block“, ein selbstorganisiertes Stadteilzentrum, entstehen. „Wir wollen hier langfristig einen Raum eröffnen, in dem sich Menschen selbst organisieren können. Gerade in einem Viertel wie dem Gallus erscheint es uns notwendig, solche Räume zu etablieren. Von Seiten der Stadt wird das Gallus eher als ‚Problembezirk‘ wahrgenommen, worauf mit Sozialarbeit oder polizeilicher epression reagiert wird“, sagt Kevin Prinzig, Sprecher der Initiative communal west. Mit der Besetzung wollen die
verschiedenen Aktiven der Initiative auch auf die rasanten Veränderungen, die das Gallus derzeit durchmacht, aufmerksam machen. Durch die Ausweitung des Europaviertels sind auch in den anderen Teilen des Gallusviertels neue Bauprojekte begonnen worden, die auf hochpreisige Eigentumswohnungen und Büroraum abzielen. Steigende Mieten und Verdrängung von bisher hier lebenden Menschen sind die Folgen. In der Stadt sind kaum Orte vorhanden, an denen kollektiv und selbstorganisiert gearbeitet, diskutiert und gefeiert werden kann.

Erst im April 2013 wurde das Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI), ein besetztes Haus im Westend, gewaltsam geräumt. „An dieser Räumung hat sich gezeigt, dass die Stadt Frankfurt kein Interesse an selbstorganisierten Projekten hat“, sagt die Sprecherin der Initiative communal west Clara Winter . In den letzten Monaten haben verschiedene Zusammenschlüsse und Initiativen versucht, Häuser zu besetzen. Darauf wurde nicht politisch, sondern stets polizeilich reagiert. Dass es überhaupt möglich ist, so viele verschiedene Häuser zu besetzen, zeigt, wie viel Leerstand es in Frankfurt gibt. „Der Skandal besteht für uns darin, dass es vor dem Hintergrund des Mangels an bezahlbarem Raum, ungenutzte Häuser gibt, sie zu nutzen aber illegal ist“, so Winter weiter.
Das Gallus ist ein heterogener Stadtteil, gerade hier benötigt es den Raum zum Austausch zwischen den Bewohner_innen, den die Initiative communal west eröffnen will. Sie hofft, dass so eine gemeinsame und kritische Auseinandersetzung mit der Entwicklung des Stadtteils möglich wird. Die Initiative plant, das Haus für verschiedene Projekte zu nutzen: Neben Austellungen, Konzerten und einem Café sind ein Kulturprogramm für Jugendliche und eine Asyl- und Mieter_innen-Beratung im „Blauen Block“ angedacht. Auch eine Vernetzung und Zusammenarbeit mit bestehenden Projekten im Gallus, wie dem SIKs, der Kriegkstraße oder dem Galluszentrum wird angestrebt. Die Ausgestaltung des Programms ist offen für neue Ideen und Interessierte, die sich engagieren wollen.
Winter fordert: „Wir appellieren an die Stadt, sich nicht erneut hinter einer polizeilichen ‚Lösung‘ zu verstecken!“

Weitere Informationen, auch zum Programm, finden Sie unter: blauer.blogsport.de

Hans Schwert ist gestorben

Am Dienstag, den 21. Mai 2013 ist Hans Schwert im Alter von 105 Jahren leider gestorben.

Auch wenn alles was man sagen und schreiben könnte dem nicht gerecht werden kann, möchten wir auf diesem Wege unsere Trauer zum Ausdruck bringen. Unsere Anteilnahme gilt seiner Tochter, seinen Angehörigen und seinen Freund_innen.

Als Antifaschist, Gewerkschafter und Kommunist kämpfte Hans gegen die Nazis. Nach dem Machtantritt der NSDAP im Jahre 1933 setzte er seinen Widerstand im Untergrund fort. Im August 1936 wurde er verhaftet und saß bis zur Befreiung durch die Alliierten in verschiedenen Gefängnissen, davon ein Jahr im Klapperfeld.

Auch nach Ende des Zweiten Weltkriegs führte er sein politisches Engagement fort. Als Zeitzeuge berichtete er über seine Erfahrungen als Gewerkschafter und Kommunist in den 20er und 30er Jahren und von der Verfolgung durch die Nationialsozialist_innen.

Auch als Antifaschist war er bis zuletzt aktiv. Im Alter von 99 Jahren hielt er am 7. Juli 2007 auf dem Römerberg eine Rede, um gegen einen an diesem Tag stattfindenden Aufmarsch von Neonazis im Stadtgebiet zu demonstrieren. 2009 nahm er am 8. Mai an einer Gedenkfeier vor dem Nieder Friedhof anlässlich des Jahrestags der Befreiung vom Faschismus teil. Noch am 2. Mai diesen Jahres erinnerte er in einer Rede im Frankfurter Gewerkschaftshaus an dessen Stürmung durch die Nazis vor 80 Jahren.

Wir sind unglaublich froh, dass wir die Chance hatten Hans Schwert kennenzulernen und er mit uns, aber auch mit unzähligen anderen Menschen seine Erfahrungen und Erlebnisse geteilt hat. Es ist von unschätzbarem Wert, was Hans – nicht nur als Zeitzeuge – geleistet hat. Mit seiner Offenheit, seiner Arbeit und seinem andauernden Kampf gegen den Faschismus und Rassismus hat er einen unvergleichlichen Beitrag geleistet.

Immer wieder haben Menschen die unsere Ausstellung besucht und das im Februar 2009 entstandene Interview mit Hans gesehen haben uns geschildert, wie sehr sie beeindruckt waren, von seinem Widerstand gegen die Nazis und der Kraft die er sich trotz seiner Teils schrecklichen Erfahrungen und Erlebnisse bewahrt hat. In einer E-Mail von einem Menschen, der uns dafür danken wollte, dass er bei uns die Möglichkeit hatte, das Interview mit Hans zu sehen schrieb dieser: »Menschen wie Hans Schwert muss man ehren«. Dem ist nichts hinzuzufügen!

Die Trauerfeier für Hans Schwert findet am Mittwoch, den 29. Mai 2013 um 13 Uhr am Hauptfriedhof statt.

Infos zum 1. Mai 2013

Auf aktuellem Anlass veröffentlichen wir hier Informationen zu den Blockaden der Nazi-Kundgebung am 1. Mai 2013 in Frankfurt am Main (Quelle: stuermischezeiten.blogsport.eu)

Die Kundgebung der Nazis ist in der Ferdinand-Happ-Straße hinter dem Ostbahnhof.

Blockadesammelpunkte:

10.00 Uhr (pünktlich!): Eissporthalle Frankfurt (u7)
10.00 Uhr (pünklich!): Ostbahnhof/Danzinger Platz (U6)

Denkt an die Info-Veranstaltung heute Abend, 30 April um 19 Uhr im Exzess – mit Vokü und Pennplatzbörse!
Stay tuned!

Downloads:
Demo1×1
Übersichtskarte

Telefonnummern und Zugtreffpunkte

Über Infotelefon/Demo-Sanis 01573-5335383 und Twitter (twitter.com/FfmNazifrei) könnt ihr euch den Tag über auf dem Laufenden halten.

Der Ermittlungsausschuss 0160-95657426 ist den ganzen Tag über erreichbar.

Das Infotelefon steht euch bei Fragen rund um die Gegenaktionen zur Verfügung. Außerdem könnt ihr in Notfällen über diese Nummer Kontakt zum Demo-Sanitätsdienst bekommen, der die Blockaden der Nazi-Kundgebung begleiten wird. Der EA nimmt die Namen von festgesetzten Demonstrant*innen auf, kümmert sich um sie und vermittelt ggf. Rechtsanwält*innen.

Emotionale Ersthilfe bekommt ihr unter der Telefonnummer des Out of Action Teams: 01578-4346269.

Bitte bedenkt, dass es sich jeweils um öffentliche Nummern handelt, die abgehört werden könnten!

Zugtreffpunkte

Offenbach: 09:15 Uhr Offenbach Marktplatz, oberirdisch vor dem KFC. Änderungen können kurzfristig hier nachgelesen werden.
Marburg: 08:49, Gleis 4. Für nähere Infos checked LISA 2 & CO
Mainz: 07:30 Hbf, Gleis 4a,
Wiesbaden: 07:15 HBF, Gleis 3 -> Informiert euch ggf. bei den antifaschistischen Strukturen eures Vertrauens, NPD und JN Deutschland mobilisieren zu einer Demonstration nach Wiesbaden
Darmstadt: 08:15 HBF

Wichtig ist: fahrt zusammen, passt auf euch auf! Bereitet euch in Kleingruppen gegen die Nazikundgebung vor – bildet Bezugsgruppen. Hier gibt es Tipps für eine Demo Vorbereitung. Ansonsten gilt bei Festnahmen: Aussageverweigerung und ruhigen Kopf bewahren.

Das leidige Thema der Kameras und Handys

Der EA-Frankfurt ruft alle Antifaschist*innen, die nach Frankfurt kommen, dazu auf, während der Aktionen am 1. Mai bewusst mit Handys und Kameras umzugehen und sich gegen technische Überwachungsmöglichkeiten zu schützen. In Vergangenheit hat die Polizei bei Protesten gegen Nazis und während linker Demonstrationen mittels Funkzellenabfrage versucht, an die Handy-Verbindungsdaten von Demonstrant*innen zu gelangen oder gezielt die Kameras von Aktivist*innen oder Pressefotograf*innen beschlagnahmt, wenn sie sich davon digitales »Beweismaterial« versprochen hat. Also besorgt euch sichere Handys, seid euch der Abhörmöglichkeiten der Polizei bewusst und lasst die Kameras zu Hause!

Für mehr Infos zum Thema Kameras und Co.: die Rote Hilfe Broschüre: No Camera? Still no problem!

Weitere Infos zu dem Blockaden

Da wir euch nicht versprechen können, unsere Website auf dem aktuellsten Stand zu halten, informiert euch bitte auf den folgenden Kanälen:

Infotelefon/Demo-Sanis: 01573-5335383
Twitter: twitter.com/FfmNazifrei
›Stürmische Zeiten‹-Bündnis: stuermischezeiten.blogsport.eu
Frankfurt Nazifrei: frankfurt-nazifrei.de

Programm Mai 2013

Hier unser Mai-Programm. Das Programm-Heft könnt ihr euch hier als pdf herunterladen. Die Print-Version gibt es wie immer im Klapperfeld und an anderen ausgewähten Orten.

UNTERSTRICHENE TERMINE WURDEN NACHTRÄGLICH ERGÄNZT ODER DIE INFOS GEHEN ÜBER DAS PRINT-PROGRAMM HINAUS!

Programm

Donnerstag, 2. Mai 2013
19.00 Uhr // Zum zweiten Mal veranstaltet turn*left Kino im Knast:
An ersten Donnerstag jeden Monat wird im Klapperfeld ein Überrachungsfilm gezeigt.

Dienstag, 7. Mai 2013
21.00 Uhr // Barabend in der »Sushi-Bar«
– wie immer mit gediegener Musik, angemessenen Getränken und kleine Speisen in nettem Ambiente. (bis 1.00 Uhr)

Sonntag, 12. Mai 2013
21.00 Uhr // Konzert
mit GHOST OF WEM, DARK THARR & CAPTAIN POPAPTAIN: Es wird laut und düster am Sonntagabend im Klapperfeld…GHOST OF WEM (ghostofwem.bandcamp.com) aus dem Süden kommen mit fiesem Sludge-Doom mit Blackmetalkante umme Ecke gekrochen, DARK THARR (darktharr.bandcamp.com) aus Freiburg spielen ebenfalls ne tonnenschwere Sludgewand und die Locals von CAPTAIN POPAPTAIN liefern Slomo-Doom vom Feinsten. Sick Shit! Veranstaltende: K-Gruppe (facebook.com/kgruppeffm)

Samstag, 18. Mai 2013
15.00 Uhr // Die Fahrradwerkstatt öffnet ihre Türen um mit euch gemeinsam die Drahtesel fit für den Sommer zu machen. Werkzeug und Grundkentnisse sind vorhanden, wenn ihr spezielle Ersatzteile braucht: Bitte mitbringen!

21:00 Uhr // Konzert mit ACRES (Post-Hardcore/UK), AMBER (Post-Irgendwas/Marburg) und LONER (Melodic-Hardcore/Calw bei Stuttgart). Mit Acres (acresuk.bandcamp.com), Amber (weareamber.bandcamp.com) und Loner (lonermusic.bandcamp.com) haben wir gleich drei Kracher im Programm. Acres überzeugen mit aufwühlenden Posthardcore, untermalt von wundervollen Post-Rock-Parts. Mit ihrer neuen EP im Gepäck werden uns Amber ein Feuerwerk aus Post-Rock, Post-Hardcore,- Metal und Rock um die Ohren hauen. Den Abend abrunden werden Loner mit starkem Melodic-Hardcore. Veranstaltende: K-Gruppe (facebook.com/kgruppeffm)

Samstag, 25. Mai 2013
12.00 Uhr // »Faites votre jeu!-Sommerlounge«:
Der Winter war zu lang und die Verhältnisse sind beschissen… Wir lassen uns trotzdem nicht die Stimmung vermiesen und starten in eine – hoffentlich nicht nur an den Temperaturen messbare – heiße Sommersaison: Bei der ersten Sommerlounge in diesem Jahr gibt es gemütliche Musik, kalte Getränke, Cocktails und kleine Leckereien im Hof des Klapperfelds! (bis 21.00 Uhr)

Fahrradwerkstatt der Halftentlassenenhilfe

Jeden Montag ab 14 Uhr: Nach der Winterpause meldet sich die Fahrradwerkstatt der ­Haftentlassenenhilfe zurück und alle Menschen, die an ihren Zweirädern schrauben wollen, können wie im letzten Jahr wieder jeden Montag ab 14 Uhr vorbeikommen. Weitere Infos unter: faitesvotrejeu.blogsport.de/2012/07/20/fahrradwerkstatt-im-klapperfeld/

Feste Termine im Klapperfeld

Wöchentliches Plenum
Jeden Dienstag von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr
Auf dem wöchentlichen Plenum diskutieren wir, was gerade im Klapperfeld geht, welche Veranstaltungen wir organisieren wollen, wie die Räume gemeinsam genutzt werden sollen und alles weitere, was das Klapperfeld als selbstverwaltetes Zentrum betrifft. Alle die Lust haben, das Klapperfeld aktiv mitzugestalten, sind dazu herzlich eingeladen.

Erweiterte Dauerausstellung
Geöffnet: jeden Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr
Im September eröffnete die erweiterte Dauerausstellung zur Geschichte des ehemaligen Polizei­gefängnisses Klapperfeld. Den Kern der Ausstellung stellt weiterhin die Rolle des Gefängnisses während des Nationalsozialismus dar. Neu entstandene Ausstellungsteile richten den Blick zudem auf die Entstehung des Klapperfelds im 19. Jahrhundert, die Funktion des Gefängnisses in der Weimarer Republik und die Nutzung des Klapperfelds durch die US-Army während der Entnazifizierung. Die Ausstellung kann während allen öffentlichen Veran­staltungen im Klapperfeld besucht werden sowie jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr. Gruppen oder Schulklassen, die die Ausstellung außerhalb der regulären Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren. Ruft einfach an (0163 9401683) oder schreibt uns eine E-Mail (info[ät]klapperfeld.de).

Öffentliche Probe »Rhythms of Resistance«
Jeden Montag 18.30 Uhr
RoR Frankfurt ist Teil eines internationalen Netzwerks und nutzt Samba als kreative, laute und politische Aktionsform. Du hast Spaß am Musikmachen und willst lieber fetzige Grooves statt Novemberblues? Dann komm zur nächsten Probe – Einsteiger_innen willkommen!

Fahrradwerkstatt
Wenn ihr eure Fahrräder fit machen wollt, könnt ihr gerne vorbei kommen. Vereinbart einfach vorher eine Termin mit unseren Schrauber_innen: fahrradwerkstatt.fvj[ät]googlemail.com

»Wem gehört die Stadt?«-Logo

Die Initiative »Faites votre jeu!« ist Teil des Netzwerks »Wem gehört die Stadt?«. Aus linker emanzipa­torischer Perspektive wollen wir die immer weiter voranschreitenden Verdrängungs- und Gentrifizierungs­prozesse in Frankfurt thematisieren und gemeinsame Handlungsoptionen entwickeln. Weitere Infos sowie die Termine der Netzwerk-Treffen findet ihr auf: www.wemgehoertdiestadt.net

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Heute (Dienstag, 23. April 2013) IvI-X+1-Demo!

Nach der gestrigen Räumung des vor 10 Jahren besetzen Instituts für vergleichende Irrelevanz startet heute die X+1-Demo um 18 Uhr am Kaisersack (Hbf Ffm). Wir rufen euch dazu auf, euch an der Demo zu beteiligen. Haltet aber auch darüber hinaus die Augen und Ohren offen, beteiligt euch an Aktionen, seid kreativ, kompromisslos und mobil!

Kein Tag ohne autonomes Zentrum! IvI bleibt stabil und geht weiter…

(Das Plenum im Klapperfeld fällt heute aus.)

Weitere Infos:

Video der IvI-Räumung:

IvI-Räumung am Montag, den 22. April wahrscheinlich

Das Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI) meldet, das laut mehrerer Quellen die Räumung des seit 10 Jahren besetzten Instituts unmittelbar bevorsteht – nach dem jüngsten Stand der Dinge gehen die Besetzer_innen davon aus, dass es morgen in der Frühe (Montag, der 22. April) zur Räumung kommt.

Alle Unterstützer_innen sind aufgerufen, morgen früh um 4.30 Uhr vor das Haus zu kommen!

Ein Infotelefon wird dann über folgende Nummer erreichbar sein: 0152 1436608

EA-Nr.: 069 79828095 (unter Vorbehalt)

Twitter: https://twitter.com/ivi_frankfurt
Benutzt das Hash-Tag: #ivibleibt

Ein Tag nach der Räumung wird es eine TagX+1 Demo geben: 18 Uhr, gegenüber vom Haupteingang Hauptbahnhof / Kaisersack.

Pressemitteilung des IvIs: 21. April 2013: Institut für vergleichende Irrelevanz warnt vor Räumung
Weitere Infos: ivi.copyriot.com