Archiv für April 2019

Programm Mai 2019

Do. 02.05.2019

Konzert: Gattaca & Nordic Walking

21.00 Uhr: Epischer Crust mit Emo-/Blackmetal-Einflüssen, aktiv seit 2009: Gattaca (gattaca.bandcamp.com) aus Tschechien sind wahrscheinlich eine der besten noch aktiven Bands dieses Genres. Ebenfalls haben wir die Powerviolence-/Fastcore-Punx von Nordic Walking (coxinha.bandcamp.com/album/nordic-walking-s-t) aus Dortmund eingeladen.

FR. 03.05.2019

Offene Werkstätten im DRCKKMPLX

Ab 17.30 Uhr: Dingdingding! Jeden ersten Freitag im Monat öffnet der DRCKKMPLX die Werkstätten im Klapperfeld-Keller. Ihr könnt euch in der Hochdruckwerkstatt im Linolschnitt- und druck üben, in der Siebdruckwerkstatt nebenan könnt ihr mitgebrachte Textilien mit vorhandenen Motiven bedrucken (lassen). Alles gegen Spende.

SA. 04.05.2019

Öffentliche Führung zum Thema »Klapperfeld als Abschiebegefängnis«

17.00 bis 18.00 Uhr: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach vorbeikommen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Diesen Monat im Kontext von »100 Jahre ­Abeschiebehaft«: 100-jahre-abschiebehaft.de

Soli-Party: Global Marijuana March

22.00 Uhr: Die Hanf-Initiative Frankfurt am Main (hanf-initiative.de) lädt zur After Party des an diesem Tag stattfindenen Global Marijuana Marchs (gmm-frankfurt.de). Auf die Ohren gibt es Techno, Elektro & House.

DI. 07.05.2019

»Faites votre jeu!«-Barabend

21.00 Uhr: Wie immer mit gediegener Musik und leckeren Getränken in nettem Ambiente.

MI. 08.05.2019

»Wer nicht feiert hat verloren«-Barabend

21.00 Uhr: Deutschland kaputt, hurra! Wie auch schon letztes Jahr, laden wir am 8. Mai zum Barabend. Es gibt Special Drinks und alles was sonst zu Feierei am Tag der Befreiung dazu gehört. Veranstaltende: AK069 (ak069.wordpress.com)

MI. 15.05.2019

Konzert: Camphora Monobromata + Constrained Ferocity

20.00 Uhr (Einlass) / 21.00 Uhr (Beginn): Camphora Monobromata (Mincecore from Russia, camphoramonobromata.bandcamp.com) & Constrained Ferocity (Deathgrind from Russia, constrainedferocity.bandcamp.com)

FR. 17.05.2019

Party: Changing factors presents Dub & Jungle

23.00 Uhr: Keine Namen, dafür ein Soundsystem und Sounds von Dub zu Jungle und Drum & Bass. Veranstaltende: changingfactors.org 

SA. 18.05.2019

Konzert: Warfuck & Hørdür

20.00 Uhr (Einlass) / 21.00 Uhr (Beginn): An diesem Samstag können wir uns so richtig die Hirnmasse aus dem Kopf knallen: Warfuck (warfuck.bandcamp.com), Power duo grindcore band based in Lyon (France) & Hørdür (hordur.bandcamp.com) Grindcore from Auvergne-Rhône-Alpes (France).

Soli-Barabend: für die Hallenkosten der Roller Grrrl Gang

21.00 Uhr: Musik, Fingerfood, Cocktails und gemütliches Beisammensein – das gibts am Samstag dem 18.5. im Klapperfeld beim Soli Barabend für die Hallenkosten der Roller Grrrl Gang. Gern informieren wir euch bei diesem Anlass über den Sport. Musik: ein bunter Mix aus Klassikern und aktuellen Hits, Fingerfood: vegan, Cocktails: köstlichst! Infos zur Gang: rollerderby-frankfurt.com

SO. 19.05.2019

Matinée-Konzert: Soul Glo & Lord Snow

16.00 Uhr: Am Ende ihrer Europa-Tour spielen diese beiden Bands zum Kaffeekränzchen auf: Soul Glo (soulglophl.bandcamp.com) aus Philadelphia spielen wütenden und leidenschaftlich furiosen Hardcore/Punk, wie er nur noch selten zu hören ist. Lord Snow (lordsnow.bandcamp.com) aus Chicago dagegen zerlegen mit ihrem chaotischem Mix aus Screamo und Emoviolence alles. Es gibt Kaffee und Kuchen, ihr dürft gerne eure Kids mitbringen, geraucht wird nur draußen!

FR. 24.05.2019

Soliparty für Freund*innen der Kunst

23.00 bis 5.00 Uhr: Trash & Trap. Kommt vorbei, es wird auch leckere Drinks geben.

FR. 31.05.2019

Reprostreik-Barbend

21.00 Uhr: Frauen* Vereint euch und legt die Reproarbeit nieder! Ab dem 1. Mai wollen wir gemeinsam nicht mehr putzen, aufräumen, der soziale Puffer und die emotionale Krücke sein, so viel und so lange wie wir wollen. Und wenn wir doch einmal reproarbeit machen, wollen wir uns maßlos selbst und gegenseitig dafür abfeiern – Deshalb schmeißen wir nach einem erfolgreichen Streikmonat einen feministischen BarAbend! Doch auch auf Bier ausschenken haben wir keinen Bock, deshalb rufen wir euch Männer* dazu auf in Solidarität zum Reprostreik eine Barschicht zu übernehmen (Dudle gibts bei Nachfrage: reprostreik_ffm[ät]riseup[punkt]net).
 
 

Was macht eigentlich …?
… Rhythms of Resistance!

Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir sind die Frankfurter Band des transnationalen Netzwerks ›Rhythms of Resistance‹, abgekürzt ›RoR‹. Wir kommen in pink & silber gekleidet auf Demonstrationen, Blockaden und andere politische Aktionen, um dort trommelnd zu untersützen. Dabei sind wir recht frech, frivol und queer unterwegs.

Wir sind unterschiedlichen Alters und Geschlechts, haben verschiedene sprachliche Hintergründe und wollen gemeinsam Kapitalismus, Rassismus, Patriarchat, soziale Kälte und globale Erderwärmung bekämpfen. Dafür lernen wir zusammen immer besser, wie wir uns so organisieren, dass es dabei allen gut geht und wir voran kommen.

Was verbindet ihr mit dem Klapperfeld?

Durch die krasse Geschichte des Klapperfelds sind die Gefühle sehr unterschiedlich. Immerhin saßen hier Anfang der 2000er Jahre noch Menschen in Abschiebehaft… Natürlich ist es aber ein Ort des Widerstands und Gegenkultur, wo Organisierung praktisch gelebt wird. Die Ausstellung liegt uns besonders am Herzen. Remembering means fighting!

Aber natürlich erleben und erinnern wir auch viele schöne Momente in diesem ehemaligen scheiß Knast.

Wie können interessierte euch erreichen?

Wir freuen uns über alle Menschen, die damit etwas anfangen können – musikalische Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Schreibt uns eine Email an ror_ffm@riseup.net oder kommt zur offenen Probe am 6.5, 3.6 oder 1.7. jeweils von 18:30 bis 20 Uhr im Keller des Klapperfeld.
 
 

Regelmäßige Termine im Klapperfeld

Wöchentliches Plenum

Di., 19.30 bis 22.00 Uhr: Auf dem Plenum diskutieren wir, was gerade im Klapperfeld geht, welche Veranstaltungen wir organisieren wollen, wie die Räume gemeinsam genutzt werden sollen und alles weitere, was das Klapperfeld als selbstverwaltetes Zentrum ­betrifft. Alle die Lust haben, das Klapperfeld aktiv mitzugestalten, sind dazu herzlich eingeladen. Anfragen am 1. und 3. Plenum des Monats!

Dauerausstellungen zur Geschichte des Klapperfelds

Sa., 15.00 bis 18.00 Uhr: Die Ausstellung zur Geschichte des Klapperfelds während des Nationalsozialismus und die Ausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizei­gewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« können auch während aller öffentlichen ­Veranstaltungen im Klapperfeld besucht werden. Gruppen, die die Ausstellung außerhalb der regulären ­Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren. Ruft einfach an oder schreibt uns eine E-Mail.

Öffentliche Probe »Rhythms of Resistance«

RoR Frankfurt ist Teil eines ­transnationalen Netzwerks und nutzt Samba und andere Rhythmen als kreative, laute und politische Ausdrucksform. Wir unterstützen Demonstrationen, Aktionen, Blockaden und Kundgebungen. Wenn ihr einen Termin für eine offene Probe vereinbaren wollt, schreibt uns einfach (ror_ffm[ät]riseup[punkt]net).
 
 
Programm als PDF: download

Pressemitteilung, 25.04.2019: »Faites votre jeu!« beteiligt sich an bundesweiter Kampagne »100 Jahre gegen Abschiebehaft« –Veranstaltungen, Kundgebungen und Demonstrationen im Klapperfeld und anderswo

Seit 100 Jahren werden in Deutschland Menschen inhaftiert, weil sie nicht die »richtigen« Papiere ­besitzen. Ihnen wird die Freiheit entzogen, nur damit sie abgeschoben werden können. Die Kampagne »100 Jahre gegen Abschiebehaft« macht im Jahr 2019 bundesweit auf diese Zustände aufmerksam. Schwerpunkt sind die Aktionstage vom 10.–12. Mai 2019 mit Kundgebungen vor deutschen Abschiebegefängnissen sowie eine Großdemonstration in Büren und Paderborn am 31. August 2019. In Rhein-Main gibt es bereits ab Ende April eine Reihe von Veranstaltungen im Rahmen der Kampagne.

Auch die Initiative »Faites votre jeu!«, die im ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld selbstverwaltetes Zentrum betreibt, beteiligt sich an der Kampagne. Maja Koster von »Faites votre jeu!« erklärte dazu: »Die bittere Notwendigkeit, der Kampagne ›100 Jahre gegen Abschiebehaft‹ zeigt sich unter anderem in den aktuellen Gesetzesverschärfungen des sogenannten Heimatministeriums und der Bundesregierung, die eine massive Ausweitung der Abschiebehaft zur Folge haben werden. Im Klapperfeld selbst, das in den letzten Jahrzehnten seiner Nutzung auch als Abschiebeknast genutzt wurde, sind die Spuren der Gewalt und des Unrechts, welche Menschen in Abschiebehaft angetan werden, noch sicht- und spürbar.«

Am Samstag, den 27. April 2019 wird im Klapperfeld um 18 Uhr der Dokumentarfilm »Möglichst freiwillig« (D 2018) gezeigt, der die Geschichte von Zijush erzählt, der mit seiner Familie im Alter von 13 Jahren »freiwillig« nach Mazedonien zurückkehren muss. Seine Freund*innen in Bremerhaven wollen das nicht akzeptieren. Der Dokumentarfilm thematisiert Fragen von Freundschaft, Schule, Abschiebung, Migration, Roma, Rassismus, Deutschland, Mazedonien, Armut und Hoffnung. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit Filmemacher*innen und Protagonist*innen.

Am Samstag, den 4. Mai 2019 um 17 Uhr findet eine öffentliche Führung durch die Ausstellung »Raus von Hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizeigewahrsam« im Klapperfeld statt. Die vom Arbeitskreis 2. Stock der Initiative »Faites votre jeu!« erarbeitete Dauerausstellung ist der Öffentlichkeit seit Januar 2015 regelmäßig zugänglich. Im 2. Stock befinden sich 16 Einzel- und 2 ­Sammelzellen, in denen in den letzten Jahrzehnten der Nutzung bis zur Schließung 2002 überwiegend Abschiebegefangene inhaftiert waren. Diese Zellen sind in dem Zustand belassen, in dem sie sich ­befanden, als »Faites votre jeu!« im Jahr 2009 das Gebäude als selbstverwaltetes Zentrum zu nutzen begann: Auf Türen, Wänden, Tischen und Stühlen sind Inschriften in über 30 Sprachen zu entdecken, welche die Inhaftierten in insgesamt fünf Jahrzehnten hinterlassen haben. Den Besucher*innen stehen Broschüren mit über 1.000 Übersetzungen zur Verfügung, die seit Anfang 2013 von zahlreichen Helfer*innen zusammengetragen wurden. Zusätzlich vermitteln die Stimmen der Übersetzer*innen in einer Audioinstallation einen akustischen Zugang zu den Inschriften. Darüber sind Hintergrund­informationen zur Ausstellung und zur Abschiebehaft bereitgestellt.

Neben den beiden Veranstaltungen im Klapperfeld finden im Rhein-Main-Gebiet eine Reihe weiterer Veranstaltungen statt, die dem angehängten Programm zu entnehmen sind.

»Faites votre jeu!« ruft aber auch zu den Kundgebungen und der Großdemonstration in Büren und Paderborn am 31. August 2019 auf. Maja Koster stellte abschließend klar: »Wir schließen uns den ­Forderungen der Kampagne ›100 Jahre gegen Abschiebehaft‹ uneingeschränkt an und fordern gemeinsam mit unseren Freund*innen ein Ende von Sondergesetzen und einer unkontrollierten behördliche Praxis, die ­Abschaffung der Abschiebehaft und die sofortige Schließung aller Abschiebeknäste! Beteiligt euch an den Kundgebungen und der Großdemonstration und organisiert eigene Aktionen.«

Weitere Informationen zur bundesweiten Kampagne »100 Jahre gegen Abschiebehaft« sowie allen Veranstaltungen, Kundgebungen und Demonstrationen gibt es online auf: 100-jahre-abschiebehaft.de
 
 
Anhang:
Veranstaltungsübersicht der Kampagne ›100 Jahre gegen Abschiebehaft‹ im Rhein-Main-Gebiet (PDF)
(Veranstaltungsübersicht auf faitesvotrejeu.blogsport.de)
 
 
Pressemitteilung als PDF: download

»100 Jahre gegen Abschiebehaft« – Veranstaltungen im Klapperfeld & anderswo

Seit 100 Jahren werden in Deutschland Menschen inhaftiert, weil sie nicht die »richtigen« Papiere besitzen! Ihnen wird die Freiheit entzogen, nur damit sie abgeschoben werden können. Die Kampagne »100 Jahre gegen Abschiebehaft« macht im Jahr 2019 bundesweit auf diese Zustände aufmerksam. Schwerpunkt sind die Aktionstage vom 10.-12. Mai 2019 mit Kundgebungen vor deutschen Abschiebegefängnissen sowie eine Großdemonstration in Büren und Paderborn am 31.8.2019.

In Rhein-Main gibt es – unter anderem im Klapperfeld – bereits ab Ende April eine Reihe von Veranstaltungen im Rahmen der Kampagne, hier eine Übersicht und der Flyer zum Download:


Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, Spenden sind willkommen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Samstag, den 27.04.19, 18:00 Uhr
Dokumentarfilm »Möglichst freiwillig« (D 2018) & Filmgespräch mit den Filmemacher*innen und Protagonist*innen
Ort: ehem. Polizei- und Abschiebegefängnis Klapperfeld, Klapperfeldstraße 5, Frankfurt

Zijush ist 13, als er und seine Familie »freiwillig« aus Deutschland nach Mazedonien zurückkehren müssen. Seine Freund*innen in Bremerhaven wollen das nicht akzeptieren. Ein Dokumentarfilm über Freundschaft, Schule, Abschiebung, Migration, Roma, Rassismus, Deutschland, Mazedonien, Armut, Hoffnung.
Ein Film von: Allegra Schneider / Bernd Mathis / Dörthe Boxberg / Jean-Philipp Baeck / Selamet Prizreni
Ein Film mit: Christine Carstens / Rebal / Ali / Shengyül / Zijush … und vielen mehr.
Den Trailer und mehr Infos zum Film gibt’s hier.
Die Ausstellung »Raus von hier« zu den Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizeigewahrsam im Klapperfeld ist vor dem Film von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Veranstaltet vom AK 2. Stock der Initiative »Faites votre jeu!« und dem Hessischen Flüchtlingsrat

Montag, den 29.04.19, 19:00 Uhr
Diskussionsveranstaltung »Politik der Abschiebehaft«
Ort: Osthafenforum im medico-Haus, Lindleystraße 15 (gegenüber Nr. 11), Frankfurt

Wie leben Menschen in Abschiebehaft? Was erwartet sie nach ihrer Abschiebung? Wie können wir Betroffene unterstützen?
Muzaffer Öztürkyilmaz vom Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V. gibt einen Überblick über Abschiebehaft in Deutschland.
Ein*e Aktivist*in von Community for all aus Darmstadt präsentiert Stimmen aus dem Abschiebegefängnis Darmstadt-Eberstadt und berichtet über die dortigen Zustände.
Marcus Balzereit von medico international berichtet über die Situation von Betroffenen in Afghanistan und Westafrika.
Gemeinsam wollen wir Fragen zum Themenkom-plex Abschiebehaft beantworten und diskutieren, wie man die Betroffenen unterstützen kann.

Veranstaltet von medico international, Community for all Darmstadt, Rote Hilfe Frankfurt & AK 2. Stock

Samstag, den 04.05.19, 17:00 Uhr
Öffentliche Führung durch die Ausstellung »Raus von Hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizeigewahrsam«
Ort: Klapperfeld, Klapperfeldstraße 5, Frankfurt

Infos zur Ausstellung gibt’s hier.

Donnerstag, den 09.05.19, 19:00 Uhr
Film »Vol Spécial« (CH 2011, 103 min, franz. OmdU)
Ort: Pupille – Kino in der Uni, Studierendenhaus, Mertonstraße 26-28, Frankfurt

»Die Handschellen sind zu eng. Ich bin kein Verbrecher!« wiederholt Ragip mehrmals, während er von Polizeibeamten zum Flughafen gebracht wird, um nach 20 Jahren in der Schweiz in den Kosovo abgeschoben zu werden. Eine von vielen drastischen Szenen im Dokumentarfilm VOL SPÉCIAL, der über den Zeitraum von acht Monaten im Abschiebegefängnis Frambois bei Genf gedreht wurde. Still beobachtend zeigt der Film intime Portraits der Inhaftierten, ihre Aussichts- und Ratlosigkeit in Anbetracht der bevorstehenden Abschiebung und eine Gefängnisrealität, in der die scheinbare Menschlichkeit der Wärter zu einer Farce verkommt.
HINWEIS: Der Film beinhaltet gewaltvolle Szenen.
Vorfilm »Im Kreis. Afghanistan ist nicht sicher« (Dtl. / Griechl. / Afgh. 2018, 16 min)

veranstaltet vom AK 2. Stock der Initiative »Faites votre jeu!« und Pupille – Kino in der Uni

Samstag, den 11.05.19, ab 13 Uhr
Demonstration gegen den Abschiebeknast in Ingelheim
Auftaktkundgebung: 13 Uhr Schillerplatz Mainz

Für globale Bewegungsfreiheit! Weg mit allen Abschiebeknästen!

veranstaltet von Antira Mainz u.v.a.

Sonntag, den 12.05.19 ab 13:30 Uhr
Demonstration und Kundgebung am Abschiebeknast in Darmstadt-Eberstadt

Treffpunkt 13:30 Uhr in der Marienburgerstr/Ecke Pfungstädterstr. Nähe Bahnhof Darmstadt-Eberstadt
14:00 Uhr Demonstration zum Knast
14:30 Uhr Knastbeben: Musik, Reden und Grüße für die Gefangenen

Seit knapp einem Jahr ist der hessische Abschiebeknast nun in Betrieb. Zur Zeit noch für ca. 20 Gefangene soll der Knast für bis zu 100 Gefangene ausgebaut werden. Gleich im ersten Jahr gab es Hungerstreiks, unrechtmäßige Inhaftierungen, unzureichende medizinische Versorgung, schlechtes Essen, aber auch Ausbrüche und eine Abschiebeblockade. Begleitet wurde die Hungerstreiks von Desinformation, Lächerlichmachen und Verleugnen der Realität durch Polizei, Medien und Politik.
Doch die Proteste gegen den Abschiebknast und die Arbeit zur Unterstützung der Gefangenen gehen weiter. Der Knast ist keine lokale Angelegenheit, aus ganz Hessen werden dort Menschen zur sog. Sicherung der Abschiebung festgehalten und von dort auch abgeschoben.
Kommt zum Knastbeben am 12.05. und sagt nein zum Knast und zu Abschiebungen und schickt Kraft über die Mauer.

veranstaltet von Community for All Darmstadt