Archiv für Januar 2019

Programm Februar 2019

Fr. 01.02.2019

Offene Werkstätten im DRCKKMPLX

Ab 17.30 Uhr: Dingdingding! Jeden ersten Freitag im Monat öffnet der DRCKKMPLX die Werkstätten im Klapperfeld-Keller. Nächster Termin ist der 1. Februar. Ihr könnt euch in der Hochdruckwerkstatt im Linolschnitt- und druck üben, in der Siebdruckwerkstatt nebenan könnt ihr mitgebrachte Textilien mit vorhandenen Motiven bedrucken (lassen). Alles gegen Spende. Wir machen so lange, bis wir keine Lust mehr haben oder der Strom ausfällt.

Sa. 02.02.2019

Öffentliche Führung

17.00 bis 18.00 Uhr: Öffentliche Führung zum Klapperfeld und seiner Geschichte als Polizei- und Abschiebegefängnis an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach vorbeikommen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Konzert: ZAHRADA, I RECOVER + SLON

21.00 Uhr: Zahrada (zahrada.bandcamp.com) aus Nijmegen kommen wieder ins Klapperfeld! Zahrada besteht aus einer Supernova von Leuten, die in Bands wie The Smudjas, Het Brandt und Landverraad Musik machen oder gemacht haben. Wer auf Punk mit poppigen Einflüssen steht, sollte sich unbedingt reinziehen was da entstanden ist. Aber keine Sorge, die vier haben nicht so ein weiteres Poppunk-Ding hochgezogen. Da steckt dann manchmal auch Stoner, Rock und In-die-Fresse-Punk drin.
I Revover (irecoverhc.bandcamp.com) aus Köln waren Anfang des Jahres schonmal zu Besuch. Aber lindert nicht unsere Vorfreunde. Die vier sind definitiv in den 80gern hängengeblieben, finden wir aber ganz sympathisch. Das heißt: Die haben aus ihrem Proberaum eine Emo-hc-bom-be hervorgebracht, die sie bei uns zünden werden. Fett!
Auf den letzten Drücker kommen zu diesem Spektakel noch die tollen Menschen von Slon (slonpunx.bandcamp.com) vorbei! Gebt euch dieses Brett!

So. 03.02.2019

Männer müssen Männer sein!? Ein Workshop über Männlichkeit, Kritik und Handlungsperspektiven

13.00 bis 16.30 Uhr: Die herrschenden Vorstellungen von Geschlecht unterteilen die Menschen in zwei sich ausschließende Kategorien: Männer und Frauen. Dabei schafft diese Aufteilung Schubladen, in denen man sich den damit verbundenen Erwartungen entsprechend zu verhalten hat und die zudem nicht mal für alle gelebten Geschlechter überhaupt einen Platz bieten.
Im Workshop möchten wir uns damit auseinandersetzen, welche Erwartungen und Vorstellungen mit Männlichkeit verbunden sind und was für Auswirkungen dies auf Gesellschaft und Individuen hat. Zentrale Themen für eine kritische Analyse von Männlichkeit sind Gewalt, Homophobie und Frauenfeindlichkeit, untersucht wird aber auch nicht so offensichtliches Dominanz-Verhalten, wie beispielsweise stillschweigendes Nutzen von Privilegien.
Zudem möchten wir über das Konzept kritischer Männlichkeit sprechen und uns die Frage stellen, wie sich Männlichkeitskritik nicht nur theoretisch entwickeln, sondern für den eigenen Alltag und die politische Praxis nutzbar machen lässt.
Der Pädagoge Marc Brandt ist zu dem Thema in der politischen Bildungsarbeit sowie in der Kinder- und Jugendhilfe tätig. Er wird aufzeigen, wie Herrschaftsansprüche, gesellschaftliche Einengungen und Erwartungen an Gender in Frage gestellt werden können. Die eigene Männlichkeit ist veränderbar – und auch die sozialen, ökonomischen und politischen Umstände, unter denen alle leiden.
Der Workshop des Roten Stern FFM e.V. ist kostenlos und offen für alle Genderidentitäten. Meldet euch bitte für den Workshop an: kritischemaennlichkeit[ät]fantasymail[punkt]de
Am Anschluss an den Workshop gibt es Kaffee und Kuchen in der Sushibar.
Der Rote Stern Frankfurt e.V. ist ein emanzipatorisches und selbstorganisiertes Sport- und Kulturprojekt. Weitere Infos findet ihr online unter: roterstern-ffm.de

Sa. 09.02.2019

Regionales Vernetzungs­treffen zur Vorbereitung der Aktionswoche »100 Jahre gegen Abschiebehaft«

14.00 Uhr: 2019 jährt sich die Eröffnung des ersten deutschen Abschiebeknasts zum einhundertsten Mal – dies soll auf keinen Fall unkommentiert geschehen. Deswegen hat sich ein bundesweites Bündnis unter dem Label »100 Jahre gegen Abschiebehaft« gegründet, um sowohl eine bundesweite Aktion (am 31.08. in Büren) zu organisieren, als auch dezentral Aktionen in Rahmen einer Aktionswoche im Mai anzustoßen. Wenn ihr als Einzelpersonen oder Gruppen Lust habt, euch an Aktionen zu beteiligen, oder selbst Ideen für Veranstaltungen habt, kommt vorbei! Solltet ihr Interesse haben, aber nicht kommen können, schreibt an zweiterstock[ät]klapperfeld[punkt]de, dann halten wir euch auf dem Laufenden.
Weitere Infos: 100-jahre-abschiebehaft.de

Fr. 15.02.2019

Konzert: Mala Herba, Velvet Coat + Amigos del Autobus

21.00 Uhr: Mala Herba (malaherba.bandcamp.com, Queer Synthwave Witchcraft aus Wien, ) hynotisiert uns mit ihrer kräftigen Stimme, romantischen Synthiemelodien und starken Beats.
Velvet Coat (velvetcoatmusic.bandcamp.com, New Wave aus Offenbach) erschafft eine düstere atmosphärische Klanglandschaft in der wir tanzen wollen. Eine gute Mischung aus Stimme, Synthies und Gitarre.
Amigos del Autobus (Synthpop aus FFM) sind gerade frisch geschlüpft ! Popig und Fetzen!

So. 17.02.2019

Cobblestone Beach

16.00 Uhr: Es ist wieder soweit: Das Institut de Destabilisation lädt ein, bringt FreundInnen, Instrumente, Synthies, Bongos, Gitarren, Stimmbänder und mehr mit für ein gemeinsames, improvisiertes Wellenbad im Klang. What moves as a body, returns as the movement of thought.
 
 

Was macht eigentlich die…?
… Olekranonkrew!

Wer seid ihr und was macht ihr?

High Kicks, Mackerei und krasses Rumgeschubse finden wir blöd und deswegen haben wir eine DIY-Konzertgruppe gegründet, welche anfänglich zufällig nur aus Frauen bestand. Darauf legen wir mittlerweile ziemlich viel Wert und werden immer größer. Wir wollen ein bisschen Vielfalt in den männerdomierten Konzertbetrieb bringen und versuchen Bands mit Frauen* einzuladen. Bands mit freien Oberkörpern und prolligem Gehabe werdet ihr auf unseren Konzerten nicht finden. Stattdessen Punk, Screamo, Hardcore oder Wave-Bands mit politischer Attitüde und leckere Bowle. Dabei versuchen wir eine angenehme Atmosphäre zu schaffen und einen Raum, in dem sich Alle wohlfühlen können.

Um Personen zu unterstützen, die von Repression oder Brandschäden betroffen sind, machen wir auf unseren Konzerten auch gerne Soli-Stände.

Was verbindet ihr mit dem Klapperfeld?

Wir sind sehr froh, dass wir hier Konzerte veranstalten und dafür die entsprechenden Räumlichkeiten nutzen können. Dabei ist uns das Klapperfeld sehr an unsere Herzen gewachsen. Zum einen weil hier tolle Menschen einen ganz fantastischen Ort schaffen und zum anderen, können wir hier unsere DIY-Attitüde ausleben. Bei jedem Konzert bekommen die Bands eine eigene Führung durch die Ausstellung im Haus, damit sie die Möglichkeit haben sich mit der Geschichte vom Klapperfeld auseinandersetzen zu können. Wir bringen uns in die Gestaltung des Hauses ein und putzen nach jedem Konzert vorbildlich.

Wie können interessierte euch erreichen?

Wir sitzen regelmäßig auf dem Plenum. Ihr findet uns bei facebook oder könnt uns eine Mail schreiben an olekranonkrew[ät]web[punkt]de oder unsere Konzerte besuchen, die ein- bis zweimal im Monat stattfinden. Sprecht uns gerne an!
 
 

Regelmäßige Termine im Klapperfeld

Wöchentliches Plenum

Di., 19.30 bis 22.00 Uhr: Auf dem Plenum diskutieren wir, was gerade im Klapperfeld geht, welche Veranstaltungen wir organisieren wollen, wie die Räume gemeinsam genutzt werden sollen und alles weitere, was das Klapperfeld als selbstverwaltetes Zentrum ­betrifft. Alle die Lust haben, das Klapperfeld aktiv mitzugestalten, sind dazu herzlich eingeladen. Anfragen am 1. und 3. Plenum des Monats!

Dauerausstellungen zur Geschichte des Klapperfelds

Sa., 15.00 bis 18.00 Uhr: Die Ausstellung zur Geschichte des Klapperfelds während des Nationalsozialismus und die Ausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizei­gewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« können auch während aller öffentlichen ­Veranstaltungen im Klapperfeld besucht werden. Gruppen, die die Ausstellung außerhalb der regulären ­Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren. Ruft einfach an oder schreibt uns eine E-Mail.

Öffentliche Probe »Rhythms of Resistance«

RoR Frankfurt ist Teil eines ­transnationalen Netzwerks und nutzt Samba und andere Rhythmen als kreative, laute und politische Ausdrucksform. Wir unterstützen Demonstrationen, Aktionen, Blockaden und Kundgebungen. Wenn ihr einen Termin für eine offene Probe vereinbaren wollt, schreibt uns einfach (ror_ffm[ät]riseup[punkt]net).
 
 
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