Archiv für Dezember 2018

Programm Januar 2019

Fr. 04.01.2019

DRCKKMPLX öffnet die Werkstätten im Klapperfeldkeller

Ab 17.30 Uhr könnt ihr euch in der Hochdruckwerkstatt im Linolschnitt- und druck üben, in der Siebdruckwerkstatt nebenan könnt ihr mitgebrachte Textilien mit vorhandenen Motiven bedrucken (lassen). Alles gegen Spende. Und es gibt Glühwein. Wir machen so lange, bis wir keine Lust mehr haben oder der Strom ausfällt.

Sa. 12.01.2019

Soliparty: Cats against Repression

22.00 bis 6.00 Uhr: Polizeigewalt und Repression betreffen uns alle. Unter anderem sind finanzielle Folgen ein Mechanismus der Repression, die lange wirkt. Das mindeste, was wir solidarisch tun können ist TANZEN TANZEN TANZEN, und natürlich darauf anstoßen, dass wir aufeinander zählen können.
Mit: Crime Mary (Dancehall / Hip Hop), Fatehma Fatosch (Darkwave / Techno) & City Girls (Female*Hip Hop) (offenbachsolidarisch.blogsport.eu)

Do. 17.01.2019

Konzert: Grind smoke die!

20.00 Uhr: Discomfort of Existence (Two Piece Powerviolence from St. Gallen, doe420.bandcamp.com) & Purulent Cerumen (Two Piece Mincegore/Grind from Krefeld & Offenbach, purulentcerumen.bandcamp.com)

Fr. 18.01.2019

Barabend der Olekranonkrew

21.00 Uhr: Die Olekranonkrew laden an diesem Tag zum Barabend ein. Die Küche im Klapperfeld braucht Unterstützung, also kommt und trinkt mit uns. Es wird Spannendes, Spiel und keine Schokolade (oder vielleicht auch doch?!) geben. Lasst euch überraschen und schaut vorbei. Kitchen for the kitchen!

Sa. 19.01.2019

Soliparty für einen Genossen im Knast

22.00 Uhr: Trash & Techno

So. 20.01.2019

Cobblestone Beach

16.00 Uhr: Endlich ist es wieder soweit: Bringt Freund*innen, Musikinstrumente, Effekte, Synthesizer und elektroakustische Klangskulpturen mit für ein kommunal improvisiertes Wellenbad bei Cobblestone Beach im Keller des Klapperfeld! Kontakt: cobblestonebeach[ät]protonmail[punkt]com

Mo. 21.01.2019

Vorstellung der Anti-Repressions-Gruppen

19.00 Uhr:Es stellen sich die Gruppen vor, die in der Region zum Thema Repression arbeiten. Unter anderem mit der Roten Hilfe (rhffm.blackblogs.org), dem Ermittlungausschuss Frankfurt (EA, www.ea-frankfurt.org).

Di. 03.02.2019

Männer müssen Männer sein!? Ein Workshop über Männlichkeit, Kritik und Handlungsperspektiven

13.00 bis 16.30 Uhr: Die herrschenden Vorstellungen von Geschlecht unterteilen die Menschen in zwei sich ausschließende Kategorien: Männer und Frauen. Dabei schafft diese Aufteilung Schubladen, in denen man sich den damit verbundenen Erwartungen entsprechend zu verhalten hat und die zudem nicht mal für alle gelebten Geschlechter überhaupt einen Platz bieten.
Im Workshop möchten wir uns damit auseinandersetzen, welche Erwartungen und Vorstellungen mit Männlichkeit verbunden sind und was für Auswirkungen dies auf Gesellschaft und Individuen hat. Zentrale Themen für eine kritische Analyse von Männlichkeit sind Gewalt, Homophobie und Frauenfeindlichkeit, untersucht wird aber auch nicht so offensichtliches Dominanz-Verhalten, wie beispielsweise stillschweigendes Nutzen von Privilegien.
Zudem möchten wir über das Konzept kritischer Männlichkeit sprechen und uns die Frage stellen, wie sich Männlichkeitskritik nicht nur theoretisch entwickeln, sondern für den eigenen Alltag und die politische Praxis nutzbar machen lässt.
Der Pädagoge Marc Brandt ist zu dem Thema in der politischen Bildungsarbeit sowie in der Kinder- und Jugendhilfe tätig. Er wird aufzeigen, wie Herrschaftsansprüche, gesellschaftliche Einengungen und Erwartungen an Gender in Frage gestellt werden können. Die eigene Männlichkeit ist veränderbar – und auch die sozialen, ökonomischen und politischen Umstände, unter denen alle leiden.
Der Workshop des Roten Stern FFM e.V. ist kostenlos und offen für alle Genderidentitäten. Meldet euch bitte für den Workshop an: kritischemaennlichkeit[ät]fantasymail[punkt]de
Am Anschluss an den Workshop gibt es Kaffee und Kuchen in der Sushibar.
Der Rote Stern Frankfurt e.V. ist ein emanzipatorisches und selbstorganisiertes Sport- und Kulturprojekt. Weitere Infos findet ihr online unter: roterstern-ffm.de
 
 

In eigener Sache

Ausstellungen im Klapperfeld bleiben am Samstag, den 29.12.2018 und am 05.01.2019 geschlossen

Die Ausstellung zur Geschichte des Klapperfelds während des Nationalsozialismus und die Ausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizei­gewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« bleiben am Samstag, den 29.12.2018 und am 05.01.2019 geschlossen. Auch die öffentliche Führung im Januar findet nicht statt. Die Ausstellungen sind am Samstag, den 12.01.2019 wieder wie gewohnt geöffnet.

»Faites votre jeu!« erklärt sich ­solidarisch mit den von Brand­anschlägen betroffenen Wohn­projekten und verurteilt die seit Monaten andauernde Hetze gegen linke Projekte und Strukturen

Zwischen September und Dezember diesen Jahres kam es bisher zu nicht weniger als acht Brand­anschlägen auf linke Projekte im Rhein-Main-Gebiet. Die Initiative »Faites votre jeu!« erklärt sich solidarisch mit den von Brandanschlägen betroffenen Wohnprojekten und verurteilt die seit Monaten andauernde Hetze gegen linke Projekte und Strukturen. Unsere Pressemitteilung vom 09.12.2018 dazu findet ihr hier.
 
 

Was macht eigentlich das…?
… Fotolabor!

Wer seid ihr und was macht ihr?

Vor ca. einem dreiviertel Jahr haben wir uns entschieden, das ziemlich eingestaubte Fotolabor im Klapperfeld zu entstauben und erneut zum Laufen zu bringen. Wir – das sind im engeren Sinne Mateus und Falk. Im weiteren Sinne haben uns aber schon einige andere Menschen besucht, um gemeinsam analoge Bilder zu entwickeln.

Wir begeistern uns beide für die analoge Fotografie und sind froh nun auch einen Ort gefunden zu haben an dem wir Negative entwickeln, Abzüge von diesen machen und uns über unsere Motive und Gedanken zur Fotografie austauschen können.

Was verbindet ihr mit dem Klapperfeld?

Das Klapperfeld eröffnet innerhalb Frankfurts einen ziemlich einzigartigen Freiraum für kulturelle Interessen, die keiner kommerziellen Logik folgen. Gleichzeitig ist es ein Ort für kritische Geschichtsarbeit, für politischen Dialog und die Formulierung tiefgreifender Gesellschaftskritik. Diese Anliegen prägen auch unseren Umgang mit Fotografie.

Zur eigenen Produktion von Bildern gehört für uns immer auch eine kritische Reflektion des Mediums Fotografie und der eigenen Rolle als Fotograf*in dazu. Fotografie ist niemals wertfrei oder objektiv, sie eröffnet aber lenkt zeitgleich auch gesellschaftliche Diskurse. Sie konstruiert oder dekonstruiert Meinungen und Stereotype. Was kann sie aufzeigen und wann macht sie taub? Wie können und wollen wir sie somit nutzen und was müssen wir dabei bedenken. Diese Fragen und auch Zweifel am Medium möchten wir im Fotolabor mitdenken und diskutieren.

Wie können interessierte euch erreichen?

Ihr erreicht uns über: fotolabor-klapperfeld[ät]gmx[punkt]de oder auf dem monatlichen Großplenum.
 
 

Regelmäßige Termine im Klapperfeld

Wöchentliches Plenum

Di., 19.30 bis 22.00 Uhr: Auf dem Plenum diskutieren wir, was gerade im Klapperfeld geht, welche Veranstaltungen wir organisieren wollen, wie die Räume gemeinsam genutzt werden sollen und alles weitere, was das Klapperfeld als selbstverwaltetes Zentrum ­betrifft. Alle die Lust haben, das Klapperfeld aktiv mitzugestalten, sind dazu herzlich eingeladen. Anfragen am 1. und 3. Plenum des Monats!

Dauerausstellungen zur Geschichte des Klapperfelds

Sa., 15.00 bis 18.00 Uhr: Die Ausstellung zur Geschichte des Klapperfelds während des Nationalsozialismus und die Ausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizei­gewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« können auch während aller öffentlichen ­Veranstaltungen im Klapperfeld besucht werden. Gruppen, die die Ausstellung außerhalb der regulären ­Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren. Ruft einfach an oder schreibt uns eine E-Mail.

Öffentliche Probe »Rhythms of Resistance«

RoR Frankfurt ist Teil eines ­transnationalen Netzwerks und nutzt Samba und andere Rhythmen als kreative, laute und politische Ausdrucksform. Wir unterstützen Demonstrationen, Aktionen, Blockaden und Kundgebungen. Wenn ihr einen Termin für eine offene Probe vereinbaren wollt, schreibt uns einfach (ror_ffm[ät]riseup[punkt]net).
 
 
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Pressemitteilung, 09.12.2018: »Faites votre jeu!« erklärt sich solidarisch mit den von Brandanschlägen betroffenen Wohnprojekten und verurteilt die seit Monaten andauernde Hetze gegen linke Projekte und Strukturen

Zwischen September und Dezember diesen Jahres kam es zu nicht weniger als fünf Brand­anschlägen auf linke Projekte im Rhein-Main-Gebiet. Dabei brannte im September das Wohn­projekt Knotenpunkt in Schwalbach im Taunus vollständig aus. Von weiteren Brandstiftungen waren im November das seit über 35 Jahren besetzte Haus In der AU und das ebenfalls im Frankfurter Stadtteil Rödelheim gelegene Wohnprojekt Assenland betroffen. Zum bislang letzten Brandanschlag kam es am 3. Dezember in der Schwarzen 79 in Hanau, bei dem ein als Garten­laube genutzter Bauwagen durch ein gelegtes Feuer schwer beschädigt wurde (siehe auch: fr.de/rhein-main/kriminalitaet/anschlaege-in-hessen-brandserie-bei-linken-projekten-a-1632931).

Matthias Schneider von »Faites votre jeu!« zeigt sich in Anbetracht der Anschläge entsetzt: »Wir sind erschrocken und bestürzt über die Brutalität mit der sich die Täter*innen seit September offensichtlich gezielt Wohnprojekte für ihre Anschläge ausgesucht haben. Dabei grenzt es an ein Wunder, dass bisher keine ­Menschen verletzt wurden.«

Bisher konnten keine Täter*innen ermittelt werden. Maja Koster, ebenfalls aktiv bei »Faites ­votre jeu!«, ordnet die Ereignisse ein: »Auch ohne die Täter*innen zu kennen, ist eines nicht zu bestreiten: Alle Anschläge richten sich ganz offensichtlich gegen Wohnprojekte, die Alternativen zum ­kapitalistischen Mietwahnsinn aufzeigen und für eine dezidiert linke Praxis stehen.«

Für die Initiative »Faites votre jeu!« ist es deshalb wichtig, die Brandanschläge in einen sich ­zuspitzenden gesellschaftlichen Rechtsruck einzuordnen. Rechte und ­menschenfeindliche ­Ideologie sind elementarer Bestandteil der sogenannten Mitte geworden. In Frankfurt und ­Hessen lässt eine Koalition aus FPD, CDU und AfD keinen Moment unversucht, linke Projekte und Strukturen zu diffamieren und zu kriminalisieren: Anlässlich der Veröffentlichung des hessischen Verfassungsschutzberichtes 2017 im Juli 2018 forderte der hessische Innenminister Peter Beuth, der zwischen der Stadt Frankfurt und den Klapperfeld-Nutzer*innen geschlossene und seit Jahren gültige Nutzungsvertrag solle »nicht einfach hingenommen werden«. Die Frankfurter AfD machte derweil mobil gegen die AU und forderte die Besetzung »­unverzüglich zu beenden«. Die Frankfurter CDU stimmte in den Kanon ein und rief lautstark dazu auf, den ­angeblich »rechtlosen Zustand« in der AU zu beenden. Auch die FDP und ihre Law-and-Order-­Fachkraft Uwe Schulz – der im Magistrat ganz im Sinne neuer und alter Rechter gerne von sogenannten »Gutmenschen« fabuliert – wollte die Manege nicht anderen Hetzer*innen überlassen. So forderte er unter anderem, dass sowohl »das Mietverhältnis mit den Betreibern des Café Exzess schnellstmöglich gekündigt und zum anderen das ehemalige Polizeigefängnis geräumt wird«. Und während die ­Hessen-FDP im Landtagswahlkampf das »Gesetz des Staats« auf ihren Plakaten beschwor, nahmen Schulz und seine Parteikolleg*innen das Gesetz lieber selbst in die Hand und schritten zur Tat: Am Klapperfeld übermalten sie ein ihnen nicht genehmes polizeikritisches Graffito.

Im Kontext der Kampagne gegen linke Zentren und Strukturen bezieht Maja Koster Stellung zu den Anschlägen: »Uns ist klar, dass Nazis keine Gründe brauchen, um alles, was nicht in ihr Weltbild passt, ­anzugreifen. Trotzdem sind wir uns sicher, dass die jüngsten Anschläge auf linke Wohnprojekte im Rhein-Main-Gebiet nicht vom Himmel fallen. Die Täter*innen, die mit Brandanschlägen auf Wohnprojekte auch den Tod von Menschen billigend in Kauf nehmen, fühlen sich mit Sicherheit davon ermutigt, wenn sie vernehmen, der Vertrag für unser Zentrum solle nicht einfach hingenommen werden‹ oder die Besetzung der AU sei unverzüglich zu beenden‹. Auch die ganz praktische Intervention der FDP ist in diesem Kontext als Handlungsaufforderung an Nachahmer*innen zu verstehen, die vielleicht statt Pinsel eben mal einen Brandsatz zur Hand nehmen. Die Hetzer*innen aus FDP, CDU und AfD machen sich jedenfalls mit den zündelnden Nazis gemein und sind als geistige Brandstifter*innen ebenso verantwortlich für die Taten und ihre Folgen wie die Täter*innen selbst.«

Abschließend stellt Matthias Schneider klar: »Wir erklären uns uneingeschränkt solidarisch mit allen ­betroffenen Menschen und den angegriffenen linken Projekten. Wir werden uns von rechter Hetze und Gewalt nicht einschüchtern lassen. Alle Menschen, die für eine befreite Gesellschaft kämpfen, rufen wir dazu auf, sich Nazis und ihren – vermeintlich bürgerlichen – Unterstützer*innen aktiv entgegenzustellen.«
 
 
Pressemitteilung als PDF: download

Ausstellungsöffnungszeiten um den Jahreswechsel

BITTE BEACHTEN: Am Samstag, den 5. Januar 2019, bleiben die Dauerausstellungen im Klapperfeld ausnahmsweise geschlossen. Am 22. und 29. Dezember 2018 sind sie regulär von 15 bis 18 Uhr geöffnet und wir freuen uns über zahlreiche Besucher*innen.


PLEASE NOTE: On Saturday, January 5th, 2019, the permanent exhibitions at Klapperfeld will remain closed. On December 22nd as well as December 29th, 2018, they will be open from 3 to 6pm as usual and we will be happy to welcome numerous visitors.

Programm Dezember 2018

Sa. 01.12.2018

Translation work in progress

15.00 bis 18.00 Uhr: Seit Anfang 2015 kann die Dauerausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizeigewahrsam im ­Klapperfeld 1955–2002« in zweiten Stock des Klapperfelds jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr ­besucht werden. Der Prozess der Übersetzung und ­Recherche zu den Inschriften geht aber weiter. An jedem ersten Samstag im Monat arbeitet die Übersetzungsgruppe an den ­Übersetzungen und Besucher*innen sind herzlich ­eingeladen, sich daran zu beteiligen.
Weitere Infos und Kontakt zur Übersetzungsgruppe: zweiterstock.klapperfeld.de

Öffentliche Führung

17.00 bis 18.00 Uhr: Öffentliche Führung zum Klapperfeld und seiner Geschichte als Polizei- und Abschiebegefängnis an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – einfach vorbeikommen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Di. 04.12.2018

»Politischer Jahres­rückblick« – Barabend der IL Frankfurt

21.00 Uhr: Gemeinsam wollen wir das Jahr 2018 Re­vue passieren und ausklingen lassen, um viel Energie für ein kämpferisches 2019 zu sammeln! In Erinnerung bleiben uns ganz unterschiedliche Ereignisse und Mobilisierungen: Die gemeinsame Anreise zum AfD Parteitag nach Hannover mit Blockadeversuchen, der Sommer der Solidarität – auch auf den Straßen Frankfurts – mit den Manifestationen von Seebrücke und We’ll Come United, die Mietenkämpfe für eine »Stadt für Alle«, eine starke 8. März Demo, Soli-Aktionen für das freie Rojava und Blockaden und Camp gegen den Rüstungsexporteur Rheinmetall in Unterlüß und natürlich die Aktionen in und um den Hambacher Forst mit gemeinsamer Mobi und Anfahrt der Frankfurter Klima VV.
Bei Bier und Limo lassen wir Bilder und Videos aus 2018 laufen und freuen uns gemeinsam auf das Jahr zurückzublicken und an der ein oder anderen Stellen auch anzustoßen… (frankfurt.radikallinks.org)

Fr. 07.12.2018

Hochdruck & Siebdruck – offene Werkstatt

17.30 Uhr: Jeden 1. Freitag im Monat laden die beiden Druckwerkstätten im Klapperfeld zur offenen Werkstatt. Kommt gerne vorbei! Kontakt zur Siebdruck-Werkstatt bekommt ihr außerdem via Mail: siebdruck[ät]klapperfeld[punkt]de

Soli-Party: Frankfurt für Frauen*Rechte

23.00 Uhr: DJ*anes: Sarah Merkava, Alisha, ­Fatemah Fatosch und Jenne. Weitere Infos zum Bündnis Frankfurt für Frauen*Rechte: frauenrechteffm.de | bit.ly/2qV39VH

Fr. 14.12.2018

Konzert: Belt Roses, From 7 to 7 + Light & Rain

20.00 Uhr: Riotfolk Konzert mit den Belt Roses (riot folk /country aus Freiburg), From 7 to 7 (Acoustic Kitchen Rock‘N‘Roll aus Ffm) und Light & Rain (postpunk-singersongwriter aus Gießen). Drei wundervolle Acts spielen zum Tanz auf. Mundharmonika und Banjo inklusive. Yehaaaaa!
Die Belt Roses können auch mal traurig sein ohne gleich das Karohemd anzuziehen und über die letzte Affäre rumzuheulen. Mit einer freundlichen Banjo-Gitarren-Folk-Attacke wird geschrabbelt um Geschichten zu erzählen, die von schlimmen, seltsamen und annehmbaren Sachen handeln. From 7 to 7 – ein Punkrockschlagzeuger, ein Ska-Kontrabassist, und ein Rock and Roll Sänger teilen eine gemeinsame Leidenschaft… Folk und Country Musik! Und was dabei heraus kommt, wenn diese drei Charaktere gemeinsam auf traditionellen Instrumenten wie Cajon, Banjo, Mandoline, Irish Zouk, Westerngitarre und Mundharmonika loslegen, nennt sich Acoustic Kitchen Sound! Light & Rain bewegt sich irgendwo zwischen Folk-Punk und melancholischen Songwriting. Gitarre, Gesang, Mundharmonika und ein Schellenkranz bilden einen breiten Klangteppich auf dem man sich zu gerne ausbreiten möchte. Es erwartet euch eine bunte Mischung aus Eigenkompositionen und Coversongs.

Sa. 15.12.2018

Konzert: Endlich ist es soweit!

20.00 Uhr: F zu dem K hat neue Songs im Petto. Jetzt ist es für uns an der Zeit, diese so lang vor dem Publikum versteckten Perlen zu offenbaren. Wir freuen uns auf einen Extasiven Abend mit vielen Freundinnen und Freunden und großartigen Special-Guests. (fellawskingdom.de)

Di. 18.12.2018

Soli-Barabend »United we stand«

19.00 bis 1.00 Uhr: Heute ist Prozessauftakt gegen Genoss*innen aus Frankfurt und Offenbach in Hamburg wegen der Proteste gegen den G20-Gipfel. Bei Barabend bequatschen wir den Prozessauftakt und wie wir unsere Freund*innen weiterhin unterstützen. Dazu gibt es Drinks und was auf die Ohren. Weitere Infos auf rhffm.blackblogs.org
 
 

Was macht eigentlich die…?
… Autonome Rehagruppe!

Wer seid ihr und was macht ihr?

Wir sind die Autonome Rehagruppe. Wir sind eine heterogene Gruppe, mehr oder minder sportbegeisterter Menschen, die sich in unterschiedlichen linken Projekten in Frankfurt organisieren. Für unsere sportliche Aktivitäten haben wir uns die beliebteste Zeit rausgesucht: Sonntag – früher Mittag. Die ein oder Andere bekämpft dann mit einem belebenden Zirkeltraining ihren Kater.

Nach dem Aufwärmen, wo wir regelmäßig das politische Zeitgeschehen sportlich bearbeiten (Bayernwahl, Karneval etc.), vollziehen wir die »härteste Übung der Welt« und einen Zirkel. Danach entspannen wir bei einer Runde Planken und lesen uns Witze aus einem sehr schlechten Witzebuch vor.

Die Übungen entscheiden wir spontan und im Kollektiv. Jede kann die Übungen ausführen, wie es ihr selbst gut tut. Über Körper wird sich bei uns nicht lustig gemacht.

Was verbindet ihr mit dem Klapperfeld?

Grundsätzlich versuchen wir auch im Sport einen Raum schaffen, der frei von Hierarchien und Ausgrenzung ist und sehen im Klapperfeld den richtigen Ort dafür.

Große Berühmtheit haben wir dadurch erlangt, dass wir Videos für das Klapperfeld-Sommerfest produziert haben. Ihr seid vielleicht bei der Premiere auf der Toilette dabei gewesen. Dieses Jahr haben wir ausgesetzt – Nur um nächstes Jahr noch kreativer, noch autonomer und noch rehagiger zurück zu kommen.

Wie können interessierte euch erreichen?

Wenn ihr unfassbar gute Musik aus dem Sportraum hört, sind das aller Wahrscheinlichkeit nach wir. Von Scooter, DJ Bobo oder House-Remixes von Pop-Klassikern der 80er Jahre ist bei uns alles zu hören. Ansonsten sind wir auch meistens auf den Plena zu gegen und dort könnt ihr uns natürlich gerne ansprechen.
 
 

Regelmäßige Termine im Klapperfeld

Wöchentliches Plenum

Di., 19.30 bis 22.00 Uhr: Auf dem Plenum diskutieren wir, was gerade im Klapperfeld geht, welche Veranstaltungen wir organisieren wollen, wie die Räume gemeinsam genutzt werden sollen und alles weitere, was das Klapperfeld als selbstverwaltetes Zentrum ­betrifft. Alle die Lust haben, das Klapperfeld aktiv mitzugestalten, sind dazu herzlich eingeladen. Anfragen am 1. und 3. Plenum des Monats!

Dauerausstellungen zur Geschichte des Klapperfelds

Sa., 15.00 bis 18.00 Uhr: Die Ausstellung zur Geschichte des Klapperfelds während des Nationalsozialismus und die Ausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizei­gewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« können auch während aller öffentlichen ­Veranstaltungen im Klapperfeld besucht werden. Gruppen, die die Ausstellung außerhalb der regulären ­Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren. Ruft einfach an oder schreibt uns eine E-Mail.

Öffentliche Probe »Rhythms of Resistance«

RoR Frankfurt ist Teil eines ­transnationalen Netzwerks und nutzt Samba und andere Rhythmen als kreative, laute und politische Ausdrucksform. Wir unterstützen Demonstrationen, Aktionen, Blockaden und Kundgebungen. Wenn ihr einen Termin für eine offene Probe vereinbaren wollt, schreibt uns einfach (ror_ffm[ät]riseup[punkt]net).
 
 
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