Programm Juni 2016

Hier unser Juni-Programm. Das Programm-Heft könnt ihr euch hier als pdf herunterladen.

Programm

Samstag, 4. Juni 2016
15.00 Uhr // Translation work in progress:
Seit Anfang 2015 kann die Dauerausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizeigewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« in zweiten Stock des Klapperfelds jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr besucht werden. Der Prozess der Übersetzung und ­Recherche zu den Inschriften geht aber weiter. An jedem ersten Samstag im Monat arbeitet die Übersetzungsgruppe an den Übersetzungen und Besucher*innen sind herzlich ­eingeladen, sich daran zu beteiligen. Weitere Infos und Kontakt zum AK 2. Stock: zweiterstock.klapperfeld.de (bis 18.00 Uhr)

Dienstag, 7. Juni 2016
21.00 Uhr // »Faites votre jeu!«-Barabend:
gediegene Musik und leckere Getränke mit netten Menschen. (bis 1.00 Uhr)

Freitag, 10. Juni 2016
19.00 Uhr // Vortrag und Diskussion: »Strategien sozialer Bewegungen in Barcelona und Madrid« Turn*Left
(turnleft.noblogs.org) lädt ein zu einer Diskussionveranstaltung mit dem Malaboca Kollektiv (malaboca.noblogs.org). Malaboca, das sind einige Aktivist_innen die es sich zur Aufgabe gemacht haben an einer aktivistischen transnationalen Bibliothek des ­Widerstands zu arbeiten. An diesem Abend geht‘s um die Interviews die das Malaboca Kollektiv mit Genoss_innen in Madrid und Barcelona geführt haben. Die Frage um die es gehen wird: Was waren und sind Strategien sozialer Bewegungen in Barcelona und Madrid der letzten Jahre? Was können wir hier davon lernen? Wir freuen uns auf eine gemeinsame Diskussion.

Samstag, 11. Juni 2016
23.00 Uhr // Klapperfeld-Soliparty: Outburst:
Auf die Ohren gibt es Drum and Bass mit Pasch (Mixmag/Voltage), Club Noir (Bassgewitter), Neurokortex (DPBSFFGAH.AHTU), L.U.I. (DPBSFFGAH.AHTU), JAMESFIST (DPBSFFGAH.AHTU) (bis 5.00 Uhr)

Dienstag, 14. Juni 2016
19.30 Uhr // »Untersuchung – Aktion – Organisation«
im Rahmen der ­Veranstaltungsreihe Klasse – Macht – Kampf der Antifa Kritik und Klassenkampf: Die Betriebsarbeit des ­Revolutionären Kampf (RK) bei Opel Rüsselsheim 1971–73 Bericht eines ehemaligen RK-Aktivisten. »Untersuchung – Aktion – Organisation«: So hieß das Papier, in dem die SDS-Betriebsprojektgruppe Frankfurt die theoretische Basis ihrer Betriebsintervention dar­gelegt hatte. Aus dieser Betriebsprojektgruppe wurde dann eine der wichtigsten ­revolutionären Betriebsgruppen im Deutschland der 70er Jahre: der Revolutionäre Kampf (RK). Der RK arbeitete mit einer Betriebsgruppe in Opel Rüsselsheim von bis zu 30 Innenkadern. Ziel dieser Betriebsintervention war, die Opel-Arbeiter zu agitieren und zu organisieren. Dabei ­grenzte sich der RK deutlich von der Klassenkampf-Rhetorik des Marxismus-Leninismus ab und orientierte sich stark am Konzept der Arbeiterautonomie der italienischen Operaisten. Die ­Agitationsarbeit war stets an konkreten Themen wie der Arbeitssicherheit orientiert. Der ­Vortrag steht im ­Kontext unserer Auseinandersetzung mit dem Aufbau konkreter Organisierung von ­Proletarisierten – nicht nur in Betrieben. Er wird uns Gelegenheit geben, die Erfahrungen und Fehler des RK im Opel-Werk zu diskutieren und für unsere heutige Organisierungsarbeit zu lernen. Der Referent war Aktivist im RK und im Häuser-Rat (Hausbesetzungsbewegung). Er ist Herausgeber des Buches »1968. Eine Enzyklopädie«, Suhrkamp 2004.

Mittwoch, 22. Juni 2016
18.00 Uhr // Konzert: AMYGDALA
(amygdalatx.bandcamp.com), bouncige Riffs mit straighter Melodieführung, dazu emos right in the feels. Ultra gut aus Texas. CADY (cadyheron.bandcamp.com) Screamo/Violent manchmal mit Chaos, manchmal mit Breakdown, viele viele Post-Vibes aus UK. 勢い (unruhe.org), Bass, Klavier, Schlagzeug und Gesang. Häufig klingt das sehr wie ­Post-Rock steigert sich dann aber in… was anderes, krasses. und der Emo-Touch kommt dann auch noch durch. Aus Mainz. Pls no sexist, racist, antisemitic, homophobic scum! Veranstaltende: Lichtloch-Konzerte (facebook.com/Lichtloch)

Feste Termine im Klapperfeld

Wöchentliches Plenum
Jeden Dienstag von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr

Neue Plenumsstruktur:
1. und 3. Dienstag im Monat: Besprechung von Anfragen und Organisatorischem
2. , 4. und 5. Dienstag im Monat: Keine Besprechung von Anfragen.

Auf dem Plenum diskutieren wir, was gerade im Klapperfeld geht, welche Veranstaltungen wir organisieren wollen, wie die Räume gemeinsam genutzt werden sollen und alles weitere, was das Klapperfeld als selbstverwaltetes Zentrum betrifft. Alle die Lust haben, das Klapperfeld aktiv mitzugestalten, sind dazu herzlich eingeladen. Wenn ihr eine Veranstaltung oder ein Projekt im Klapperfeld machen wollt, bitten wir euch mit eurer Anfrage zum 1. oder 3. Plenumstermin im Monat zu kommen. An den übrigen Plenumsterminen werden keine Anfragen besprochen.

Dauerausstellungen zur Geschichte des Klapperfelds
Am Samstag den 09.07. sind die Dauersstellungen leider geschlossen. Am Samstag den 16.07. sind sie regulär von 15-18 Uhr geöffnet
Die Ausstellung zur Geschichte des Klapperfelds während des Nationalsozialismus und die Ausstellung »Raus von hier. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizei­gewahrsam im Klapperfeld 1955–2002« können auch während allen öffentlichen ­Veranstaltungen im Klapperfeld besucht werden. Gruppen, die die Ausstellung außerhalb der regulären ­Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren. Ruft einfach an (0163 9401683) oder schreibt uns (info@klapperfeld.de).

Öffentliche Probe »Rhythms of Resistance«
Jeden Montag 18.30 Uhr
RoR Frankfurt ist Teil eines internationalen Netzwerks und nutzt Samba als kreative, laute und politische Aktionsform. Du hast Spaß am Musikmachen und willst lieber fetzige Grooves statt Novemberblues? Dann komm zur nächsten Probe – Einsteiger_innen willkommen!

»Wem gehört die Stadt?«-Logo

Die Initiative »Faites votre jeu!« ist Teil des Netzwerks »Wem gehört die Stadt?«. Aus linker emanzipa­torischer Perspektive wollen wir die immer weiter voranschreitenden Verdrängungs- und Gentrifizierungs­prozesse in Frankfurt thematisieren und gemeinsame Handlungsoptionen entwickeln. Weitere Infos sowie die Termine der Netzwerk-Treffen findet ihr auf: wemgehoertdiestadtffm.net

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