Programm Januar 2015

Hier unser Januar-Programm. Das Programm-Heft könnt ihr euch hier als pdf herunterladen. Die Print-Version gibt es wie immer im Klapperfeld und an anderen ausgewähten Orten.

UNTERSTRICHENE TERMINE WURDEN NACHTRÄGLICH ERGÄNZT ODER DIE INFOS GEHEN ÜBER DAS PRINT-PROGRAMM HINAUS!

Programm

Samstag, 3. Januar 2015
21.00 Uhr // Konzert: TRIGGER
(triggergrindcore.bandcamp.com) aus Glauchau spielen mit Bass, Drums und einem wahnsinnigen Sänger einen ultrafiesen und technisch hochwertigen Grindcore, der sich auch mal in Richtung Death-Metal wagt, dann aber wieder in einem rasenden Tempo die Kurve kratzt. Mit dabei CRUEL FRIENDS (cruelfriends.bandcamp.com) aus Karlsruhe und Straßburg. Hier zocken alte Bekannte von Gun Mob, Geraniüm, Post War Depression, Slump u.a. eine Mischung aus schnellem und crustigem Hardcore a la His Hero Is Gone und dreckig-düsteren Grindparts. Holla die Krachfee… Veranstaltende: K.Gruppe (facebook.com/kgruppeffm)

Dienstag, 6. Januar 2015
21.00 Uhr // »Faites votre jeu!«-Barabend
– wie immer mit gediegener Musik und leckeren Getränken in nettem Ambiente. (bis 1.00 Uhr)

Mittwoch, 14. Januar 2015
18.30 Uhr // Infoveranstaltung zur »Gedenkstättenfahrt nach Krakau / Auschwitz«:
Vor 70 Jahren, am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Vom 5. bis zum 11. April 2015 organisieren Die Falken eine Gedenkstättenfahrt. Weitere Infos: www.falken-hessen.de/termine/gedenkst-ttenfahrt-krakau-auschwitz

Montag, 19. Januar 2015
18.30 Uhr // Eröffnung der neuen Dauerausstellung: »RAUS VON HIER. Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizeigewahrsam im Klapperfeld 1955–2002«
(Weitere Infos siehe unten oder unter: zweiterstock.klapperfeld.de)

Freitag, 30. Januar 2015
21.00 Uhr // L__rSt*ll*-Soli-Barabend statt Repression!:
Am 15. März 2014 wurde die Georg-Voigt-Straße 10 besetzt und nach wenigen Stunden geräumt. Gegen die 27 Aktivist*innen, die sich zum Räumungszeitpunkt im Gebäude befanden, ermittelt die Staatsanwaltschaft. Bisher haben mehrere Jugendgerichtsverhandlungen stattgefunden, die jeweils mit einer ­Einstellung des Verfahrens endeten. Trotz dieses erfreulichen Ausgangs kommen auf die Betroffenen Anwält*innenkosten zu. In den weiteren Verfahren wird außerdem über Strafbefehle in Höhe von ca. 600 Euro verhandelt. Wir laden euch deshalb ein zu solidarischen Drinks und Snacks. Gegen die Kriminalisierung legitimer Proteste und für eine soziale Stadt­umstrukturierung! Solidarität mit den Aktivist*innen der Georg-Voigt-Straße! Weitere Infos: facebook.com/leerstelleffm

Ausstellung: Raus von hier

Inschriften von Gefangenen in Abschiebehaft und Polizeigewahrsam
im Klapperfeld 1955–2002

Eröffnung: Montag, 19. Januar 2015, 18.30 Uhr

Der zweite Stock des ehemaligen Polizei­gewahrsams und Abschiebegefängnisses in der Klapperfeldstraße wird nun regelmäßig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dort ­befinden sich 16 Einzel- und 2 Sammel­zellen, in denen in den letzten Jahrzehnten der Nutzung des Gefängnisses bis zu seiner Schließung im Jahr 2002 überwiegend Abschiebegefangene inhaftiert waren. Diese Zellen sind in dem Zustand belassen, in dem sie sich befanden, als die Initiative »Faites votre jeu!« im Jahr 2009 das Gebäude als selbstverwaltetes Zentrum zu nutzen begann: Auf Türen, Wänden, Tischen und Stühlen sind Inschriften in über 30 Sprachen zu entdecken, welche die Inhaftierten in insgesamt fünf Jahrzehnten hier hinterlassen haben.

Den Besucher*innen stehen Broschüren mit über 1.000 Übersetzungen zur ­Verfügung, die seit Anfang 2013 von zahlreichen Helfer*innen zusammengetragen wurden. Zusätzlich ­vermitteln die Stimmen der ­Übersetzer*innen in einer Audioinstallation einen akustischen Zugang zu den ­Inschriften. In einem Ausstellungsraum sind einige ­Hintergrundinformationen zur Abschiebehaft im Klapperfeld zusammengetragen.

Mitmachen erwünscht!
Der Prozess der Übersetzung und ­Recherche zu den Inschriften wird über den ­Termin der Eröffnung hinaus weiter gehen – Besucher*innen sind herzlich ­eingeladen, sich daran zu beteiligen. Ebenso werden weiterhin ­Informationen zur Nutzung des ­Klapperfelds als ­Abschiebegefängnis und Polizeigewahrsam gesucht.

Regelmäßige Öffnungszeiten (ab 24. Januar 2015): samstags, 15–18 Uhr
Eintritt frei, Spenden erwünscht!

Weitere Infos: zweiterstock.klapperfeld.de

Feste Termine im Klapperfeld

Wöchentliches Plenum
Jeden Dienstag von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr
Auf dem Plenum diskutieren wir, was gerade im Klapperfeld geht, welche Veranstaltungen wir organisieren wollen, wie die Räume gemeinsam genutzt werden sollen und alles weitere, was das Klapperfeld als selbstverwaltetes Zentrum betrifft. Alle die Lust haben, das Klapperfeld aktiv mitzugestalten, sind dazu herzlich eingeladen.

Erweiterte Dauerausstellung
Geöffnet: jeden Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr
Den Kern der Ausstellung stellt die Rolle des Gefängnisses während des Nationalsozialismus dar. Weitere Ausstellungsteile richten den Blick zudem auf die Entstehung des Klapperfelds im 19. Jahrhundert, die Funktion des Gefängnisses in der Weimarer Republik und die Nutzung des Klapperfelds durch die US-Army während der Entnazifizierung. Die Ausstellung kann während allen öffentlichen Veran­staltungen im Klapperfeld besucht werden sowie jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr. Gruppen oder Schulklassen, die die Ausstellung außerhalb der regulären Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren. Ruft einfach an (0163 9401683) oder schreibt uns eine E-Mail (info[ät]klapperfeld.de).
ACHTUNG: Am Samstag, den 3. Januar 2015 bleibt die Ausstellung geschlossen

Öffentliche Probe »Rhythms of Resistance«
Jeden Montag 18.30 Uhr
RoR Frankfurt ist Teil eines internationalen Netzwerks und nutzt Samba als kreative, laute und politische Aktionsform. Du hast Spaß am Musikmachen und willst lieber fetzige Grooves statt Novemberblues? Dann komm zur nächsten Probe – Einsteiger_innen willkommen!

»Wem gehört die Stadt?«-Logo

Die Initiative »Faites votre jeu!« ist Teil des Netzwerks »Wem gehört die Stadt?«. Aus linker emanzipa­torischer Perspektive wollen wir die immer weiter voranschreitenden Verdrängungs- und Gentrifizierungs­prozesse in Frankfurt thematisieren und gemeinsame Handlungsoptionen entwickeln. Weitere Infos sowie die Termine der Netzwerk-Treffen findet ihr auf: wemgehoertdiestadtffm.net

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