Archiv für Februar 2014

Dienstag, 25. Februar 2014 ab 21 Uhr // Soli-Barabend für das Projekt ohne Namen

Geboten wird euch dieses Mal:

  • musikalische Unterhaltung von funky HipHop bis loungigem House.
  • kleine Snacks und Köstlichkeiten
  • je nach Wetter feinster warmer oder kalter Apfelwein frisch vom Markt

Wir sind eine kleine Gruppe von Leuten, die gemeinsam einen neuen Ort für Politik und Kultur in Frankfurt schaffen wollen. Wir stehen mit unserem Projekt noch ganz am Anfang, haben auch noch keinen Namen. Der Barabend dient zur Unterstützung unseres Projekts.

Programm März 2014

Hier unser März-Programm. Das Programm-Heft könnt ihr euch hier als pdf herunterladen. Die Print-Version gibt es wie immer im Klapperfeld und an anderen ausgewähten Orten.

UNTERSTRICHENE TERMINE WURDEN NACHTRÄGLICH ERGÄNZT ODER DIE INFOS GEHEN ÜBER DAS PRINT-PROGRAMM HINAUS!

Programm

Sonn­tag, 23. Februar 2014
13.​00 Uhr // Mit­bring­brunch von der *kan­ti­ne:
Diesmal ausnahmsweise am 4. statt am 3. Sonn­tag im Monat lädt die *kan­ti­ne zum Mit­mach­brunch. Für Kaf­fee und ein paar (vega­ne) ­Ba­sics ist ge­sorgt. Je mehr ihr zu­sätz­lich mit­bringt, desto mehr gibt‘s zu essen. (bis 16.​00 Uhr)

Dienstag, 25. Februar 2014
21.00 Uhr // Soli-Barabend für mehr Selbstverwaltete Räume in Frankfurt.
Wir stehen noch ganz am Anfang, sind eine Gruppe unterschiedlichster Menschen, die gemeinsam einen Ort für Politik und Kultur schaffen wollen. Maby in your Neighborhood.

Samstag, 1. März 2014
15 bis 18 Uhr // ehemaliger Abschiebetrakt zugänglich
– translation work in progress: Neben der Dauerausstellung ist an diesem Tag auch der ehemalige Abschiebetrakt zugänglich, in dem ab den 1980er Jahren bis zur Schließung des Klapperfelds Abschiebegefangene inhaftiert wurden. Dort wird an der Übersetzung der Inschriften an den Zellenwänden weitergearbeitet, bei der nach wie vor Unterstützung von Leuten mit verschiedenen Sprachkompetenzen gebraucht wird. Wer uns dabei unterstützen und/oder sich den Abschiebetrakt einmal ansehen möchte, kann gerne vorbeikommen. (Kontakt zur Übersetzungsgruppe: grenzen[ät]klapperfeld.de)

Dienstag, 4. März 2014
21.00 Uhr // Ba­ra­bend in der »Su­shi-​Bar«
– wie immer mit ge­die­ge­ner Musik, leckeren Snacks und an­ge­mes­se­nen Ge­trän­ken in net­tem Am­bi­en­te. (bis 1.​00 Uhr)
21.​00 Uhr // *Kan­ti­ne cui­si­ne révo­lu­ti­onn­ai­re: Leckeres veganes Essen (bis 22.​30 Uhr)

Donnerstag, 13. März 2014
21.00 Uhr // Soli-Barabend für Ibraheem Khorma:
der jordanische Künstler setzt sich in seiner aktuellen Serie von Gemälden mit dem menschlichen Körper – eines Jeden physischen Behälter – auseinander. Seine Acryl- Bilder zeigen Gesichter mit Narben und Wunden, die Geschichten und Erfahrungen mit Folterungen zeigen und in denen der Künstler auch seine eigenen Erlebnisse mit dem jordanischen Geheimdienst widerspiegeln lässt. Ab dem 6. April stellt Ibraheem Khorma, mit Unterstützung der Gruppe noborder ffm (noborder-frankfurt.antira.info), im Klapperfeld aus und braucht noch etwas Geld für den Flug.

Sonn­tag, 16. März 2014
13. 00 Uhr // Mit­bring­brunch von der *kan­ti­ne:
Jeden 3. Sonn­tag im Monat lädt die *kan­ti­ne zum Mit­mach­brunch. Für Kaf­fee und ein paar (vega­ne) Ba­sics ist ge­sorgt. Je mehr ihr zu­sätz­lich mit­bringt, desto mehr gibt‘s zu essen. (bis 16. 00 Uhr)

Samstag, 22. März 2014
22.00 Uhr // Soli-Party für Ibraheem Khorma mit ganz viel Techno, D‘n‘B & Jungle!

Dienstag, 25. Februar 2014
21.00 Uhr // Konzert: CLEAN BREAK
(www.facebook.com/cleanxbreak) aus Portugal machen energiegeladenen Youth Crew Hardcore und statten auf ihrer ersten Tour durch Europa dem Klapperfeld einen Besuch ab.Die Band besteht aus ehemaligen Mitgliedern der legendären Straight Edge Hardcore Band Pointing Finger und der nicht minder bekannten Nachfolgeband Critical Point. Lokalen support werden sie von den Newcomern MAVERICKS aus Frankfurt ­bekommen! Konzertbeginn pünktlich um 21 Uhr! Weiterhin wird die Show, zumindest im Konzert-und Thekenbereich, Rauchfrei sein! Ver­an­stal­ten­de: K-​Grup­pe (www.​facebook.​com/​kgruppeffm)

Vorschau

Austellung von Arbeiten des Künstlers Ibraheem Ishaq Khorma
6. April bis 20. April 2014 (die genauen Öffnungszeiten werden noch bekannt gegeben)

Ibraheem Ishaq Khorma ist 1983 in Amman geboren und wuchs in einem Flüchtlingslager bei Irbid auf. Durch Erfahrungen und Erlebnisse geprägt, zog es ihm zum politischen Aktivismus. Sein Engagement nahm er mit ins Studium der freien Kunst und wurde im Zuge von Protest­aktionen, z.B. politisch motivierter Graffiti, mehrmals verhaftet. Während seiner konventionellen Karriere als Künstler stellte er in Galerien Ammans, Beiruts, Damaskus’ und Kairos aus.

Feste Termine im Klapperfeld

Wöchentliches Plenum
Jeden Dienstag von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr
Auf dem Plenum diskutieren wir, was gerade im Klapperfeld geht, welche Veranstaltungen wir organisieren wollen, wie die Räume gemeinsam genutzt werden sollen und alles weitere, was das Klapperfeld als selbstverwaltetes Zentrum betrifft. Alle die Lust haben, das Klapperfeld aktiv mitzugestalten, sind dazu herzlich eingeladen.

Erweiterte Dauerausstellung
Geöffnet: jeden Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr
Die Dauerausstellung bleibt am Samstag, den 28. Dezember 2013 und am Samstag, den 4. Januar 2014 geschlossen.

Den Kern der Ausstellung stellt die Rolle des Gefängnisses während des Nationalsozialismus dar. Weitere Ausstellungsteile richten den Blick zudem auf die Entstehung des Klapperfelds im 19. Jahrhundert, die Funktion des Gefängnisses in der Weimarer Republik und die Nutzung des Klapperfelds durch die US-Army während der Entnazifizierung. Die Ausstellung kann während allen öffentlichen Veran­staltungen im Klapperfeld besucht werden sowie jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr. Gruppen oder Schulklassen, die die Ausstellung außerhalb der regulären Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren. Ruft einfach an (0163 9401683) oder schreibt uns eine E-Mail (info[ät]klapperfeld.de).

Öffentliche Probe »Rhythms of Resistance«
Jeden Montag 18.30 Uhr
RoR Frankfurt ist Teil eines internationalen Netzwerks und nutzt Samba als kreative, laute und politische Aktionsform. Du hast Spaß am Musikmachen und willst lieber fetzige Grooves statt Novemberblues? Dann komm zur nächsten Probe – Einsteiger_innen willkommen!

Fahrradwerkstatt
Wenn ihr eure Fahrräder fit machen wollt, könnt ihr gerne vorbei kommen. Vereinbart einfach vorher eine Termin mit unseren Schrauber_innen: fahrradwerkstatt.fvj[ät]googlemail.com

Fahrradwerkstatt der Halftentlassenenhilfe
Die Fahrradwerkstatt der Halftentlassenenhilfe macht Winterpause und ist im Frühling wieder Montags ab 14 Uhr im Klapperfeld. Weitere Infos unter: faitesvotrejeu.blogsport.de/2012/07/20/fahrradwerkstatt-im-klapperfeld/

»Wem gehört die Stadt?«-Logo

Die Initiative »Faites votre jeu!« ist Teil des Netzwerks »Wem gehört die Stadt?«. Aus linker emanzipa­torischer Perspektive wollen wir die immer weiter voranschreitenden Verdrängungs- und Gentrifizierungs­prozesse in Frankfurt thematisieren und gemeinsame Handlungsoptionen entwickeln. Weitere Infos sowie die Termine der Netzwerk-Treffen findet ihr auf: wemgehoertdiestadtffm.net

Banner – klapperfeld.de

Donnerstag, 20. Februar 2014, 17 Uhr // Campus für Alle! Kundgebungen und Rundgang, Bockenheimer Warte

Bockenheim ist im Umbruch. Die Universität zieht weg, ein neues Quartier entsteht und wird den Stadtteil grundlegend verändern. Nur wenigen Bestandsgebäuden wird bisher eine Chance auf Erhalt eingeräumt, der erste Neubau des»Kulturcampus« hinter dem Bockenheimer Depot setzt Maßstäbe: Es wird vor allem teuer (qm-Preis ab 12,50 € Kaltmiete) und sozialer Wohnungsbau wird reduziert.

Auf dem zentralen Campus zielt die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG Holding als Eigentümerin in die gleiche Richtung: Das erste verkaufte Grundstück (Bockenheimer Landstraße, Ecke Senckenberganlage) soll nun doch nicht der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst zur Verfügung gestellt werden, sondern wird einem privaten Investor ausgerechnet für den Bau von Büros angeboten. Bürohochhäuser auf dem Gelände des gesprengten AfE-Turms sollen folgen. Und das in einer Stadt, die bereits über zwei Millionen Quadratmeter leerstehende Bürofläche hat.

Frankfurt braucht nicht mehr Büros, sondern Wohnraum; Wohnraum, der bezahlbar ist und unterschiedliche Wohnformen ermöglicht. Über zwanzig Gemeinschaftsprojekte haben sich bei der ABG Holding für Wohnen auf dem »Kulturcampus« beworben. Aber dem Förderverein Roma wird schon jetzt signalisiert, dass es kein Interesse an einer Realisierung seines Wohnprojekts gibt. Dringend benötigter studentischer Wohnraum ist bisher nicht vorgesehen und die Zukunft der bestehenden Wohnheime ist nicht gesichert.

Der Campus Bockenheim steht seit Jahrzehnten für eine Kultur der Selbstverwaltung. Das Studierendenhaus mit dem Café KOZ muss in diesem Sinne erhalten werden.

Auch die Projektgruppe Philosophicum will ein Bestandsgebäude des alten Campus erhalten. Zusammen mit dem Mietshäuser Syndikat (www.syndikat.org) soll im Philosophicum ein Projekt entstehen, in dem 150 Menschen solidarisch, selbstverwaltet und bezahlbar wohnen können. Darüberhinaus werden von hier aus vielfältige offene Angebote in den Stadtteil wirken. Doch auch für das Philosophicum fordert die ABG einen rein rendite-orientierten Kaufpreis, der jede soziale Nutzung verhindert. Mit der Entscheidung über die Zukunft des Philosophicums wird ein Präzedenzfall für die Realisierungsmöglichkeiten aller weiteren Wohnprojekte auf dem Campus geschaffen.

Wir werden verhindern, dass Bockenheim ein zweites Europa-Viertel wird und fordern dauerhaft bezahlbaren Wohnraum für selbstverwaltete Projekte in Bockenheim!

Campus für Alle!

Der Rundgang geht einmal um den Campus herum. An umkämpften Orten wird es Kundgebungen geben und die verschiedenen Projekte stellen sich vor. Im Anschluss findet um 19 Uhr die Vorstellung des Bebauungsplans durch Ortsbeirat und Stadtplanungsamt im Studierendenhaus statt.

Veranstaltende:
Offenes Haus der Kulturen, AStA der Uni Frankfurt, Förderverein Roma e.V., Initiative Zukunft Bockenheim, projektgruppe philosophicum, Gruppen aus dem Netzwerk »Wem gehört die Stadt?«

19.Februar 2014, 20 Uhr // Infoveranstaltung zur Neonaziszene im Lumdatal // anschließend Barabend

Die Veranstaltung gibt einen Einblick in die über 20 Jahre gewachsene Neonaziszene in der Region Lumdatal zwischen Marburg und Gießen. In ländlichen Regionen haben Neonazis oftmals keine Schwierigkeiten, ihr Weltbild nach außen zu tragen. In vielen Dörfern stellt es nicht einmal mehr einen Tabubruch dar, wenn sich Jugendliche offen zu ihrer rechten Gesinnung bekennen. Wer dennoch auf diese rechten Strukturen aufmerksam macht, ist ein_e Nestbeschmutzer_in. Dass es dabei nicht um das Ansehen des jeweiligen Dorfs oder Stadt geht, sondern um eine notwendige politische Auseinandersetzung mit Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus, wird meist ausgeblendet. Die Antifa R4 hat sich im letzten Jahr verstärkt zur Aufgabe gemacht Neonazis und ihren Unterstützer_Innen die Sicherheit zu nehmen, die öffentliche Diskussion auf sie zu lenken und rechte Strukturen anzugreifen. Sie stellt ihre Recherchen und ihren Widerstand gegen Neonazis auf der Veranstaltung vor.

Anschließend findet der Barabend statt. Kommt vorbei!

Veranstaltende: Turn*left (turnleft.noblogs.org)

Samstag, 22. Februar 2014, 21 Uhr // Konzert: Chevin, Sømerset & Von Drakus

Samstagabend, endlich wieder mal ein Konzert im (jetzt beheizten) Klapperfeld. Chevin (chevin.bandcamp.com) aus Dresden, das sind vier Menschen, verdammt gute Texte, die keine/r versteht, auf alles zerstörenden Fastcore/Trash mit »Premium-Deutschpunk«-Siegel. Die aus Münster kommenden Sømerset (somersethc.bandcamp.com) dagegen wechseln von schnellem und angepisstem Hardcore zu düsteren, fast schon Black-Metal-mäßigen Parts, zu denen sich die Sängerin die Kehle rausschreit. Nach einer Pause sind auch Von Drakus (vondrakus.bandcamp.com) aus dem nahen Gießen wieder da. Ein Brett nach dem anderen, Hardcore ohne Schnickschnack, ballert alles weg. Das wird fein…

Veranstaltende: K-Gruppe (www.facebook.com/kgruppeffm)

Dienstag, 4. Februar 2014, 21 Uhr // Punkrock-Barabend, Infoveranstaltung & *kantine

Wie gewohnt findet am ersten Dienstag im Monat der Barabend statt. Dieses mal mit Punkrock aus der Dose und (wie immer) leckerem veganen Essen von der *kantine. Zusätzlich wird es eine Infoveranstaltung über eine »Demo ­gegen rechte Gewalt« im Dautphetal, bei Marburg, geben die am 22. Februar 2014 statt findet. Mehr dazu: dautphetal.blogsport.de. Los geht es um 21 Uhr. Die Heizung läuft, aber natürlich gibt es auch kalte Getränke! (bis 1.00 Uhr)

*Kantine cuisine révolutionnaire: Vegane Gig Köfte im Wrap mit Salat und Granatapfel-Sauce, dazu eine Joghurt-Minz Suppe. (alles vegan) (bis 22.30 Uhr)

Zur Infoveranstaltung

Im beschaulichen Städtchen Dautphetal bei Marburg wurde am 18.02.2008 ein Haus von Neonazis angezündet. Bereits nachmittags, Stunden vor der eigentlichen Tat, schmierten die unbekannten Täter das Wort »Hass«, die SS Buchstaben im Stil von Sigrunen, mit Sprühfarbe an die Tür der betroffenen Familie mit türkischem Hintergrund. Bereits zu diesem Zeitpunkt hätte Schlimmeres verhindert werden können, hätte die herbeigerufene Polizei den extrem rechten Farbanschlag ernstgenommen. Aber das Gegenteil war der Fall, sie tat, was sie immer tut: Beschwichtigen, beruhigen und letzendlich ignorieren.

Stunden später brannte der Holzanbau des Einfamilienhauses lichterloh. Die Bewohner_lnnen konnten noch zwei Männer beobachten, die davonrannten und Naziparolen riefen. Der Brand wurde glücklicherweise schnell gelöscht, niemand musste den Anschlag mit seinem Leben oder körperlicher Versehrtheil bezahlen. Eine Woche später ließ die Polizei Marburg-Biedenkopf verlauten, es gäbe keine Verdachtsmomente- die Ermittlungen gegen die unbekannten Neonazis verliefen im Sande. Weitere Wochen nach der Tat erhielt die Familie, deren Haus angezündet wurde, einen Brief mit Zeitungsausschnitten des Brandanschlages- und drei beiliegende Streichhölzer.[ … ]

Mit dem jüngsten Angriff auf eine Asylsuchendenunterkunft in Wohratal wird die Kontinuität rassistischer Übergriffe offensichtlich. ln der Nacht zum 12.01.2014 verwüsteten vierMänneraus Wohra und Kirchhain das Haus, zerstörten Fenster, Türen und Rollläden, bedrohten und beschimpften die Bewohner_innen. Obwohl die Randale über eine halbe Stunde dauerte, traf die Polizei trotz unmittelbar nach Beginn des Angriffes abgesetzten Notrufes erst wesentlich später ein – später streitet sie den rassistischen Charakter des Übergriffes ab. [ … ]

Brandanschläge wie jener von 2008 in Dautphetal sind die Spitze eines bekämpfenswerten Eisberges. Rechter Gewalt muss entgegengetreten werden- mit allen Mitteln! Ob dafür die örtliche Naziclique bekämpft, alltäglicher Rassismus in Deutschland thematisiert oder dem rechten Nachbarn Widerwort gegeben wird, vor allem eines darf man nicht: Rechte Gewalt und deren Opfer vergessen! Am 22.2. soll mit einer Demonstration durch Dautphetal das Bewusstsein dafür wachgehalten werden, dass Neonazigewalt und Rassismus alltäglich sind – auch in Marburg-Biedenkopf.

Für das Ende des alltäglichen Naziterrors!
Gegen die rassistischen Zustände – ob Ausländerbehörde oder Naziclique! Für einen konsequenten Antifaschismus, der alle Teile der Gesellschaft in die Kritik einbezieht!
Der antifaschistische Selbstschutz muss organisiert werden!
Mehr Infos: dautphetal.blogsport.de

Programm Februar 2014

Hier unser Februar-Programm. Das Programm-Heft könnt ihr euch hier als pdf herunterladen. Die Print-Version gibt es wie immer im Klapperfeld und an anderen ausgewähten Orten.

UNTERSTRICHENE TERMINE WURDEN NACHTRÄGLICH ERGÄNZT ODER DIE INFOS GEHEN ÜBER DAS PRINT-PROGRAMM HINAUS!

Programm

Samstag, 1. Februar 2013
15 bis 18 Uhr // ehemaliger Abschiebetrakt zugänglich – translation work in progress:
Neben der Dauerausstellung ist an diesem Tag auch der ehemalige Abschiebetrakt zugänglich, in dem ab den 1980er Jahren bis zur Schließung des Klapperfelds Abschiebegefangene inhaftiert wurden. Dort wird an der Übersetzung der Inschriften an den Zellenwänden weitergearbeitet, bei der nach wie vor Unterstützung von Leuten mit verschiedenen Sprachkompetenzen gebraucht wird. Wer uns dabei unterstützen und/oder sich den Abschiebetrakt einmal ansehen möchte, kann gerne vorbeikommen. (Kontakt zur Übersetzungsgruppe: grenzen[ät]klapperfeld.de)

Dienstag, 4. Februar 2014
21.00 Uhr // »Faites votre jeu!«-Barabend:
Wie gewohnt findet am ersten Dienstag im Monat der Barabend statt. Dieses mal mit Punkrock aus der Dose und (wie immer) leckerem veganen Essen von der *kantine. Zusätzlich wird es eine Infoveranstaltung über eine »Demo ­gegen rechte Gewalt« im Dautphetal, bei Marburg, geben die am 22. Februar 2014 statt findet. Mehr dazu: dautphetal.blogsport.de. Los geht es um 21 Uhr. Die Heizung läuft, aber natürlich gibt es auch kalte Getränke! (bis 1.00 Uhr)
21.00 Uhr // *Kantine cuisine révolutionnaire: Vegane Gig Köfte im Wrap mit Salat und Granatapfel-Sauce, dazu eine Joghurt-Minz Suppe. (alles vegan) (bis 22.30 Uhr)

Samstag, 22. Februar 2014
21.00 Uhr // Konzert:
Samstagabend, endlich wieder mal ein Konzert im (jetzt beheizten) Klapperfeld. Chevin (chevin.bandcamp.com) aus Dresden, das sind vier Menschen, verdammt gute Texte, die keine/r versteht, auf alles zerstörenden Fastcore/Trash mit »Premium-Deutschpunk«-Siegel. Die aus Münster kommenden Sømerset (somersethc.bandcamp.com) dagegen wechseln von schnellem und angepisstem Hardcore zu düsteren, fast schon Black-Metal-mäßigen Parts, zu denen sich die Sängerin die Kehle rausschreit. Nach einer Pause sind auch Von Drakus (vondrakus.bandcamp.com) aus dem nahen Gießen wieder da. Ein Brett nach dem anderen, Hardcore ohne Schnickschnack, ballert alles weg. Das wird fein… Veranstaltende: K-Gruppe (www.facebook.com/kgruppeffm)

Sonn­tag, 23. Februar 2014
13.​00 Uhr // Mit­bring­brunch von der *kan­ti­ne:
Diesmal ausnahmsweise am 4. statt am 3. Sonn­tag im Monat lädt die *kan­ti­ne zum Mit­mach­brunch. Für Kaf­fee und ein paar (vega­ne) ­Ba­sics ist ge­sorgt. Je mehr ihr zu­sätz­lich mit­bringt, desto mehr gibt‘s zu essen. (bis 16.​00 Uhr)

Dienstag, 25. Februar 2014
21.00 Uhr // Soli-Barabend für mehr Selbstverwaltete Räume in Frankfurt.
Wir stehen noch ganz am Anfang, sind eine Gruppe unterschiedlichster Menschen, die gemeinsam einen Ort für Politik und Kultur schaffen wollen. Maby in your Neighborhood.

Die *kantine stellt sich vor

Wir sind die *Kantine cuisine révolutionnaire: Uns gibt’s seit 2009, wir kochen seit kurzem regelmäßig zum Großplenum (1. Dienstag im Monat) gegen Spende und bereiten jeden 3. Sonntag im Monat einen Mitbringbrunch im Klapperfeld vor. Zusätzlich bekochen wir Tagungen, Konferenzen, Abend- und Soliveranstaltungen oder Konzerte. Wir arbeiten nicht kommerziell. Das bedeutet, die Spenden fließen in den Unterhalt der Infrastruktur und/oder in politische Projekte. Wir machen das Ganze prekär-semi-professionell-d.i.y., aber lecker.

Wir kochen undogmatisch vegan, weil es nach unserer Auffassung den wenigsten Ausschluss qua Essen produziert. Unser zentrales Anliegen ist es kulinarische Highlights zu gestalten und möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Dieses Zusammenkommen ist zentral für unser politisches Selbstverständnis. Die *Kantine bietet dafür einen Rahmen — mit gutem Essen zum Selbstkostenpreis bzw. Spende oder auch für umsonst, wenn nötig.

Feste Termine im Klapperfeld

Wöchentliches Plenum
Jeden Dienstag von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr
Auf dem Plenum diskutieren wir, was gerade im Klapperfeld geht, welche Veranstaltungen wir organisieren wollen, wie die Räume gemeinsam genutzt werden sollen und alles weitere, was das Klapperfeld als selbstverwaltetes Zentrum betrifft. Alle die Lust haben, das Klapperfeld aktiv mitzugestalten, sind dazu herzlich eingeladen.

Erweiterte Dauerausstellung
Geöffnet: jeden Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr
Die Dauerausstellung bleibt am Samstag, den 28. Dezember 2013 und am Samstag, den 4. Januar 2014 geschlossen.

Den Kern der Ausstellung stellt die Rolle des Gefängnisses während des Nationalsozialismus dar. Weitere Ausstellungsteile richten den Blick zudem auf die Entstehung des Klapperfelds im 19. Jahrhundert, die Funktion des Gefängnisses in der Weimarer Republik und die Nutzung des Klapperfelds durch die US-Army während der Entnazifizierung. Die Ausstellung kann während allen öffentlichen Veran­staltungen im Klapperfeld besucht werden sowie jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr. Gruppen oder Schulklassen, die die Ausstellung außerhalb der regulären Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren. Ruft einfach an (0163 9401683) oder schreibt uns eine E-Mail (info[ät]klapperfeld.de).

Öffentliche Probe »Rhythms of Resistance«
Jeden Montag 18.30 Uhr
RoR Frankfurt ist Teil eines internationalen Netzwerks und nutzt Samba als kreative, laute und politische Aktionsform. Du hast Spaß am Musikmachen und willst lieber fetzige Grooves statt Novemberblues? Dann komm zur nächsten Probe – Einsteiger_innen willkommen!

Fahrradwerkstatt
Wenn ihr eure Fahrräder fit machen wollt, könnt ihr gerne vorbei kommen. Vereinbart einfach vorher eine Termin mit unseren Schrauber_innen: fahrradwerkstatt.fvj[ät]googlemail.com

Fahrradwerkstatt der Halftentlassenenhilfe
Die Fahrradwerkstatt der Halftentlassenenhilfe macht Winterpause und ist im Frühling wieder Montags ab 14 Uhr im Klapperfeld. Weitere Infos unter: faitesvotrejeu.blogsport.de/2012/07/20/fahrradwerkstatt-im-klapperfeld/

»Wem gehört die Stadt?«-Logo

Die Initiative »Faites votre jeu!« ist Teil des Netzwerks »Wem gehört die Stadt?«. Aus linker emanzipa­torischer Perspektive wollen wir die immer weiter voranschreitenden Verdrängungs- und Gentrifizierungs­prozesse in Frankfurt thematisieren und gemeinsame Handlungsoptionen entwickeln. Weitere Infos sowie die Termine der Netzwerk-Treffen findet ihr auf: wemgehoertdiestadtffm.net

Banner – klapperfeld.de