Mittwoch, 3. Juli 2013, 19 Uhr // Energiegenossenschaften und Vergesellschaftung – Konzepte einer Aneignung der Energieversorgung von unten

Die Energiewende wäre ohne die vielen regionalen Initiativen, die sich mit der Erzeugung alternativer Energien befassen, nicht denkbar. Energiegenossenschaften tragen seit Jahren zur Dezentralisierung der Energieversorgung mit angepassten regionalen Konzepten bei. Linke Energiepolitik fokussiert stärker auf Fragen des Eigentums und der Verfügung über die Energieressourcen. In Berlin bringt die Gruppe »Für eine linke Strömung« die Forderung nach einer Vergesellschaftung der Energieversorgung in den Kampf um die Rekommunalisierung des Stromnetzes und die Gründung eines Stadtwerkes ein. Wir wollen diskutieren, welche Konzepte es zu einer Energiewende von unten gibt und welche Rolle die Genossenschaften bei der Energiewende spielen. Außerdem interessiert uns, inwieweit Genossenschaften bzw. die Forderung nach einer Vergesellschaftung eine Brücke in eine ganz andere Gesellschaft schlagen können.

Referenten: Manfred Maruda (freier Journalist), N.N. Für eine linke Strömung (FelS) Berlin

Eine Veranstaltung des Café 2Grad und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen

Weitere Infos zu dieser und weiteren Veranstaltungen der Reihe »Umkämpfte Energie«: 2grad.blogsport.de