Pressemitteilung, 11.02.2013 – Großes Interesse an Gastausstellung »EUropäische Grenzen« – Die Schau ist noch bis zum 15. Februar im ehemaligen Abschiebegefängnis Klapperfeld zu sehen

Am 17. Januar öffnete die Ausstellung »EUropäische Grenzen: : Traces to and through Europe« im Klapperfeld ihre Türen: Seither besuchten über 850 Personen die Ausstellung im ehemaligen Frankfurter Abschiebegefängnis und die begleitend stattfindenden Lesungen, Diskussions­runden und Filmvorführungen.

Die Ausstellung sowie das umfangreiche Begleitprogramm thematisieren die Auswirkungen europäischer Migrationspolitik. Kernstück der Ausstellung ist eine Fotoreihe über die Mittelmeerinsel Lampedusa und deren Schiffsfriedhof, auf dem sich die Boote stapeln, mit denen Menschen nach Europa zu gelangen versuchten. Die Fotoreihe wird ergänzt durch Bilder zur Situation von sogenannten »Illegalen« in Calais, durch die Ausstellung »Traces from Lesvos through Europe« des Netzwerks Welcome to Europe sowie durch Radiofeatures und Kurzfilme. Auch der ehemalige Abschiebetrakt des Gefängnisses, der noch bis vor zehn Jahren genutzt wurde, ist zugänglich und für die meisten BesucherInnen besonders eindrucksvoll.

Nun gehen Ausstellung und Begleitprogramm in die letzte Woche:
Am Dienstag, den 12. Februar findet um 19 Uhr eine Diskussionsveranstaltung mit dem Titel »Migration, Arbeit und ­institutionelle Ausgrenzung« statt (ebenfalls im Klapperfeld). Experten berichten dabei von ihrer gewerkschaftlichen Arbeit und die Soziologin Agnieszka Satola geht auf den Zusammenhang von staatsbürgerschaftlichem Status, Geschlecht und Arbeitsbedingungen ein. Am Freitag, 15. Februar schließt die Veranstaltungsreihe um 18 Uhr mit einer Finissage am Ausstellungsort: Der Ethnologe Gilles Reckinger liest aus seinem neuen Buch »Lampedusa. Begegnungen am Rande Europas«.

Die Ausstellung ist noch geöffnet am Mittwoch, 13. Februar von 10 – 13 Uhr sowie am Donnerstag, 14. Februar von 17 – 20 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.

Ausstellung »Europäische Grenzen: Traces to and through Europe«, ehemaliges Polizei- und Abschiebegefängnis ­Klapperfeld, Klapperfeldstraße 5, 60313 Frankfurt am Main. Eintritt frei, Spenden erwünscht!

Weitere Informationen finden sich unter: grenzen.klapperfeld.de
Pressekontakt: Katharina Vester | Telefon: 0163 9401683 | E-Mail: grenzen@klapperfeld.de

 
 
Anhang:
Fotografien der Ausstellung »EUropäische Grenzen: Traces to and through Europe« zur freien Verwendung im Rahmen der Bericht­erstattung (Quellenangabe: EUropäische Grenzen); Download: grenzen.klapperfeld.de/fotos_ ausstellung.zip
Fotografien des Schiffsfriedhofs auf Lampedusa zur freien Verwendung im Rahmen der Bericht­erstattung (Quellenangabe: ­LOVIS e.V.); Download: grenzen.klapperfeld.de/fotos_ lampedusa.zip
 
 
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17.01. bis 15.02.2013: Ausstellung »EUropäische Grenzen: Traces to and through Europe« im ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld