Archiv für Mai 2012

Zur aktuellen Situation des IvI

Das Institut für vergleichende Irrelevanz in Frankfurt am Main ist akut von Räumung bedroht. Das seit 9 Jahren besetzte ehemalige Universitätsgebäude ist seit März diesen Jahres an das Frankfurter Immobilienunternehmen Franconofurt AG verkauft. Am Morgen des 22.05. gegen 9.30 haben Mitarbeiter_innen der Franconofurt AG die Eingangstür zum IvI aufgebrochen. Sie stellten Strom und Wasser ab und begannen im Haus befindliche Personen abzufilmen. Eine Sitzblockade konnte ein weiteres Vordringen allerdings stoppen. Nach ca. 45 Minuten zogen die Franconofurt Leute ab und nahmen die Eingangstür ebenfalls mit.

Den gesamten Artikel gibt’s auf de.indymedia.org

Pressemitteilung des IvIs

Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir hier eine Pressemitteilung des Instituts für vergleichende Irrelevanz (IvI) zum skandalösen Vorgehen der Franconofurt AG:

Franconofurt setzt auf weitere Eskalation

Heute Morgen gegen 9.00 haben sich Mitarbeiter der Franconofurt AG in Begleitung eines Trupps von Handwerkern gewaltsam Zutritt zum Gebäude des Instituts für vergleichende Irrelevanz verschafft. Der Trupp bestand insgesamt aus über 10 Leuten, die das Schloss der Eingangstür zerstörten, Strom und Wasser abstellten und die Tür ausbauten. Währenddessen wurden Gebäude und Personen abgefilmt. Als Bewohner_innen des Instituts versuchten dieses Vorgehen zu dokumentieren, wurde ihnen verbal Gewalt angedroht. Ein Franconofurt-Mitarbeiter wurde mit den Worten zitiert. »Erst machen wir euch die Tür raus und dann geht es ab«. Als der Trupp daran gehindert wurde, weiter ins Gebäude vorzudringen, wurde mit der Polizei gedroht. Diese ist aber bisher nicht am Institut aufgetaucht.

Innerhalb kürzester Zeit versammelte sich vor dem Institut eine größere Menge von mit dem IVI solidarischen Menschen. Die Wut unter den Nutzer_innen des Projektes ist groß, schließlich konnte bisher davon ausgegangen werden, dass eine Option zur Legalisierung des Instituts bestehen würde. In der Presse wurde ausführlich darüber berichtet, dass Mietverträge angeboten werden sollen.

Ein Mitarbeiter des Instituts, Oliver Kaltborn äußerte sich dazu: »Offenbar war es nie die Absicht mit dem Institut über sein Fortbestehen zu verhandeln, diese Eskalationsstufe kommt für uns unvorhergesehen und steht den mündlichen Absprachen entgegen. Die Nutzer_innen wurden vollkommen im Unklaren gelassen, oder wie sich heute herausstellt bewusst fehlinformiert, was den Zeitpunkt des Eigentumsübertrags betrifft«.

Der Eigentumsübertrag fand bereits am 21.03.2012 statt. Seitdem wurde von der Franconofurt AG kein Kontakt zu den Nutzer_innen des Instituts aufgenommen.

Das Institut hat sich in den letzten Wochen auf diese neue Situation versucht vorzubreiten und ein Nutzungskonzept ausgearbeitet, damit auf Grundlage dessen der in Aussicht gestellte Mietvertrag von Franconofurt ausgearbeitet werden kann.

Wie aus dem Nutzungskonzept hervorgeht wird das Institut auch als Wohnraum genutzt. Dieser Umstand ist seit Jahren bekannt, wurde aber bisher gegenüber der Öffentlichkeit auf Grund informeller Absprachen mit der Universität nicht vertreten. Vor diesem Hintergrund, ist die Entfernung der Haustür ein besonderer Skandal. Die Anzahl der Bewohner_innen hat in den letzten Jahren rapide zugenommen. »Die schwierige Wohnraumsituation und die ansteigenden Mieten in den innenstadtnahen Vierteln Frankfurts haben dazu geführt, dass viele keinen regulären Wohnraum finden konnten, das IVI hat somit einen Notstand aufgefangen«, versucht Benjamin Walter zu erklären. Im Falle einer Räumung wären die Bewohner_innen von Obdachlosigkeit bedroht.

Sarah Schneider antwortet auf die Frage nach der Zukunft des Instituts: »Wir lassen uns nicht einschüchtern, wir werden das Haus nicht einfach so verlassen und die Arbeit des Instituts fortsetzten«

Weitere Infos:

Erklärung der Initiative »Faites votre jeu!« – Für den Erhalt des IvIs:
http://faitesvotrejeu.blogsport.de/2012/03/07/erklaerung-der-initiative-faites-votre-jeu-fuer-den-erhalt-des-institutes-fuer-vergleichende-irrelevanz-im-kettenhofweg-130/

Online-Petition zum Erhalt des IvIs:
http://www.ipetitions.com/petition/ivi/signatures

Aktuelle Infos direkt vom IVI:
Website: http://ivi.copyriot.com
Facebook: http://www.facebook.com/pages/Institut-f%C3%BCr-vergleichende-Irrelevanz-IvI-Frankfurt-am-Main/139486692753241
Twitter: http://twitter.com/#!/ivi_frankfurt

IvI-Räumung verhindern!

Seit heute morgen stehen Vertreter_innen des Imobilieninvestors »Franconofurt« vor dem Institut für vergleichende Irrelevanz im Kettenhofweg 130. Sie haben bereits die Eingangstür entfernen lassen, den Strom abgestellt und die Polizei gerufen. Kommt vorbei und helft die Räumung des IvIs zu verhindern!

UPDATE (11:15 Uhr): Die Facebook-Seite des IVIs hat gegen 10:30 Uhr vermeldet, das die Leute von Franconofort weg sind. Mit der Räumung sei in ein bis zwei Wochen zu rechnen. Strom und Wasser sind abgestellt sowie die Tür ausgehebelt.

Kritisches Denken braucht – und nimmt sich – Zeit und Raum.
IvI bleibt!

Weitere Infos:

Erklärung der Initiative »Faites votre jeu!« – Für den Erhalt des IvIs:
http://faitesvotrejeu.blogsport.de/2012/03/07/erklaerung-der-initiative-faites-votre-jeu-fuer-den-erhalt-des-institutes-fuer-vergleichende-irrelevanz-im-kettenhofweg-130/

Online-Petition zum Erhalt des IvIs:
http://www.ipetitions.com/petition/ivi/signatures

Aktuelle Infos direkt vom IVI:
Website: http://ivi.copyriot.com
Facebook: http://www.facebook.com/pages/Institut-f%C3%BCr-vergleichende-Irrelevanz-IvI-Frankfurt-am-Main/139486692753241
Twitter: http://twitter.com/#!/ivi_frankfurt

Gegen die Kriminalisierung und das Verbot von legitimen Protest

Eine Stellungnahme der Initiative »Faites votre jeu!« vom 15. Mai 2012

Am 7. Juli 2007 riegelte die Stadt Frankfurt mit der Hilfe von 8.000 Polizist_innen ganze Stadtteile ab, um ein paar hundert Nazis den reibungslosen Ablauf ihres Aufmarsches zu sichern. Die Stadt hatte keinen Versuch unternommen, die rassistische und menschenverachtende Veranstaltung im Vorfeld zu verbieten. Sonderzüge für die Nazis wurde bereitgestellt, um ihre sichere An- und Abreise zu garantieren. Während Antifaschist_innen gekesselt, verprügelt und inhaftiert wurden, sah der damalige Einsatzleiter – trotz eindeutiger Auflagenverstöße – erst über antisemitische Hetzparolen der Nazis hinweg, um diese später – entgegen der audiovisuellen Gegenbeweise – zu leugnen…

Während sich die Verantwortlichen auf Seiten der Stadt Frankfurt in der Vergangenheit immer wieder alle Mühe gegeben hatten Nazis den Hof zu machen und deren Aufmärsche trotz breiten Widerstands um jeden Preis durchzusetzen, scheint die Auffassung vom Versammlungsrecht bei Protesten, die sich gegen autoritäre Krisenlösungen und für Alternativen zur kapitalistischen Dauerkrise stark machen, eine andere zu sein: Durch ein umfassendes Verbot versucht Stadt Frankfurt seit einigen Wochen alle im Rahmen von »Blockupy« stattfindenden Demonstrationen und Aktionen zu verhindern und die Polizei verhängte für über 400 Personen ein fünf Tage andauerndes Verbot, sich in der Stadt zu bewegen.

Begleitet werden die Repression und die Einschüchterungsversuche durch eine umfangreiche Kampagne an der sich fast alle Medien beteiligen. Die Panikmache von Law-and-Order-Politiker_innen wie dem hessischen Innenminister Boris Rhein und dem Frankfurter Sicherheitsdezernenten Markus Frank werden nicht hinterfragt. Sie werden bereitwillig gedruckt und gesendet. Herbei halluziniert werden bürgerkriegsähnliche Zustände.

Elementare Grundrechte – wie das Recht auf freie Meinungsäußerung, Versammlungs- und Bewegungsfreiheit – werden zu Gunsten eines reibungslosen Geschäftsbetriebs veräußert. Handel und Konsum sollen in Frankfurt uneingeschränkt und 365 Tage im Jahr sichergestellt werden – Protest soll nur dann erlaubt sein, wenn er auf dem Gehsteig in geordneten Zweierreihen stattfindet.

Die aktuellen Versuche, die antikapitalistischen Proteste durch mediale Hetze zu delegitimieren und durch Verbote zu verhindern, sind hierbei nicht nur als Angriff auf die geplanten Aktionstage zwischen dem 16. und dem 19. Mai zu bewerten. Vielmehr stellen sie einen unmittelbaren Angriff auf alle Bewegungen dar, die sich emanzipatorisch und antikapitalistisch positionieren.

Wir erteilen dieser repressiven Politik der Stadt und der schikanösen Behandlung durch die Polizei eine klare Absage und erklären uns solidarisch mit den von Repression betroffenen Menschen und Gruppen!

Wir lassen und nicht(s) verbieten – jetzt erst recht!

Weitere Infos zu den Aktionstagen auf: www.blockupy-frankfurt.org

Kritische Modelle. Politische Kämpfe in einer Frankfurter Miniaturausgabe

Junge Welt, 10.05.2012 (download pdf)


Foto: Matthias Schmeier

Angelehnt an das berühmte Werk von Peter Weiss ist in Frankfurt/Main die Ausstellung »Ästhetik des Widerstands« zu sehen, allerdings schreibt die sich »Ästhet1k d3s Widerstand5«, denn es geht um »Revolution und Klassenkampf im Maßstab 1:35«. In dieser Größe hat der Kölner Künstler Matthias Schmeier berühmte Szenen aus der jüngeren politischen Geschichte nachgebaut, es geht um Szenen aus der Münchner Räterepublik, aus dem Spanischen Bürgerkrieg, aus dem Prager Frühling und aus dem Vietnamkrieg. Frankfurter Bezug hat das Modell »Frankfurter Autonomendemo nach dem Tode Günter Sares«.

Dieser war am 28.9.1985 bei einer Anti- NPD-Demonstration von einem Wasserwerfer überrollt worden und noch am Unfallort gestorben. Der anschließende Protest wurde von der Frankfurter Polizei brutal niedergeschlagen. Viele der verhafteten Demonstranten wurden in das Polizeigefängnis in der Klapperfeldstraße gebracht – dem Ort, an dem die Ausstellung von Schmeier zu besichtigen ist, da dieser mittlerweile ein selbstverwaltetes Zentrum ist. Um die 115jährige Geschichte des Polizeigefängnisses kümmert die Initiative »Faites votre jeu!«, aus deren Reihen der »Arbeitskreis Geschichte« hervorgegangen ist. Auf der Website schreiben sie: »Zum einen geht es uns um die Nutzung des Klapperfelds als Abschiebeknast ab den 1980er Jahren, zum andern um Repression und Kriminalisierung außerparlamentarischer, linker Bewegungen, von den Studierendenprotesten der späten 1960er Jahre bis heute. In Verbindung mit der Schmeier-Ausstellung hat man hier also die »kritischen Modelle«, von denen Adorno gesprochen hat, in direkter Anschauung. (jW)

Bis 19.5., Klapperfeldstr. 5, Frankfurt/M.

Banner | Ausstellung im Klapperfeld | 28. April – 19. Mai 2012: Ästhetik des Widerstands. Revolution und Klassenkampf im Maßstab 1:35

Weitere Infos zur Ausstellung unter:
asthetikdeswiderstands.klapperfeld.de

Mittwoch, 16. Mai 2012, 19.30 Uhr // Soli-Konzert für das Klapperfeld

Face Slap Concerts
presents

Soli-Konzert für das Klapperfeld

Wieso, weshalb, warum: Das ehemalige Polizeigefängnis in der Klapperfeldstraße wird seit 2009 von der Initiative »Faites votre jeu!« als unkommerzielles, selbstverwaltetes Zentrum genutzt. Da wir als Konzertgruppe die Vorstellungen der Initiative von selbstbestimmtem Leben und gegenkulturellen Freiräumen teilen, wollen wir hier in Zukunft Veranstaltungen organisieren, um diese Ideen auch zu leben.

Die Spenden aus dem Konzert sollen in technisches Equipment investiert werden, dass für Veranstaltungen unterschiedlicher Art im Klapperfeld benötigt wird. So soll es interessierten Personen und Gruppen erleichtert werden, zukünftig kulturelle und politische Veranstaltungen durchzuführen, die eine gewisse technische Ausstattung benötigen.

Mit

STAGE BOTTLES | legendäre Frankfurter Streetpunk/Oi-Band seit 1993

SNOB VALUE | »Roher, lauter, schneller Hardcore-Punk, dem zur Zeit keiner das Wasser reichen kann. Frisch, unverbraucht und mitten ins Gesicht« (Plastik Bomb)

ABC ALERT | Drunk-Punk aus Frankfurt

ROBOTNIK | Deutschsprachiger ChaosCore zwischen Dackelblut und Converge!

Zwergenaufstand

Der Modellbau-Künstler Matthias Schmeier zeigt im ehemaligen Frankfurter Polizeigewahrsam im Klapperfeld seine 3D-Panoramen. Es sind Szenarien gegen Krieg, Militär- und Polizeigewalt sowie gegen den Kapitalismus.

Frankfurter Rundschau, 04.05.2012 (Print-Ausgabe als pdf)


Sozialistischer Widerstand: Szene aus dem Spanischen Bürgerkrieg im Werk »Mein Katalonien«. Foto: Michael Schick

Rote Farbe rinnt die Fassade einer Deutsche-Bank-Filiale hinunter. Der Farbbeutel dazu stammt aus der Hand eines daumengroßen schwarz vermummten Autonomen. Dessen rechter Arm im Kapuzenpulli-Ärmel hängt wie eingefroren in der Luft, für ewig in seiner Wurfbewegung erstarrt. Der Kapuzenpulli war mal Teil einer Uniform, und die Hand keineswegs für den antikapitalistischen Protest eines Linken gedacht. Sondern für das Gewehr eines Soldaten.

Die Welt des Modellbaus ist im besten Fall mit dem Ruch der Spießigkeit, im schlechtesten mit dem des Militarismus behaftet. Eisenbahnpanoramen und Schlachtszenen aus dem Ersten oder Zweiten Weltkrieg prägen das Klischee. Michael Schmeier ist seit seiner Kindheit Modellbau-Fan. Und hat mit beidem nichts zu schaffen.

Im ehemaligen Frankfurter Polizeigewahrsam im Klapperfeld zeigt der Künstler unter dem Ausstellungstitel »Ästhetik des Widerstands« bis zum 19. Mai zehn seiner rund einen Quadratmeter großen Modellbauwelten:-3-D-Landschaften, die er »Dioramen« nennt. Weit jenseits der seltsam heilen Welten aus den Hobbykellern gestaltet der 46-jährige Kölner Geschichtslehrer Hausbesetzungen in Kreuzberg, Flüchtlingsdramen in Südostasien, Szenen aus dem Spanischen Bürgerkrieg oder Straßenkämpfe in Beirut – alles im Maßstab 1:35.

Es sind Szenarien gegen Krieg, Militär- und Polizeigewalt, gegen den Kapitalismus. All das empfindet Schmeier mit Wasserfarben, Gips und Werkzeugen nach, die ihm ein Zahntechniker überlassen hat. Die Rohlinge für seine Figuren stammen aus dem Modellbaufachhandel. Die ausgebombten Autos für die Darstellung aus dem belagerten Sarajewo oder die vor den amerikanischen Truppen fliehenden vietnamesischen Familien hat er hingegen selbst kreiert. Denn der klassische Modellbau kennt keine Toten, keine Verletzten, keine Flüchtenden. »Da liegen Soldaten vor Panzern in der Sonne und spielen Karten.«

Die eingangs beschriebene Demonstrationsszene spielt in Frankfurt. »Nichts ist vergessen – Günter Sare« steht auf einem Transparent. Günter Sare starb 1985 während der Demonstration gegen eine NPD-Versammlung im Haus Gallus, als ihn ein Wasserwerfer überrollte. Sein Tod löste Straßenschlachten zwischen der autonomen Szene und der Polizei aus.

Matthias Schmeier hat in den 80ern in besetzten Häusern gewohnt, er hat gegen Atomkraft und die Startbahn West demonstriert. Viele Szenarien hat er aus der eigenen Erinnerung nachgebaut. Die Gruppe »Faites votre jeu!«, die im Klapperfeld in den vergangenen drei Jahren ein alternatives Kulturzentrum mitten in der Innenstadt geschaffen hat, freut sich, dem Künstler ein Forum bieten zu können. »Die von ihm geschaffenen Modellbauwelten eröffnen einen neuen Zugang zur historisch-politischen Auseinandersetzung«, sagt Sprecherin Maja Koster. Matthias Schmeier gefällt die Location gut: »Das ehemalige Polizeigefängnis als historischer Ort scheint mir ein besonders gut geeigneter Platz für meine Dioramen zu sein.«

Ausstellung

Die Schau »Ästhetik des Widerstands« mit Matthias Schmeiers Dioramen im ehemaligen Frankfurter Polizeigewahrsam Klapperfeld, Klapperfeldstraße 5, ist noch bis zum 19. Mai geöffnet: dienstags von 17 bis 20, mittwochs von 10 bis 13, samstags sowie sonntags von 15 bis 18 Uhr. Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Während der Öffnungszeiten können sich Besucher auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Klapperfelds anschauen. Gruppen, die außerhalb der regulären Zeiten kommen möchten, können unter der Rufnummer 0163 / 9401683 oder per Mail unter info[ät]klapperfeld.de einen Termin vereinbaren. Infos im Internet: www.klapperfeld.de.

Begleitend zur Ausstellung organisiert »Faites votre jeu!« Veranstaltungen zu den Themen Repression und Polizeigewalt. Am Mittwoch, 9. Mai, hält der Frankfurter Philosoph Daniel Loick einen Vortrag: »But who protects us from you? Zur Kritik der Polizei«. Beginn ist um 19.30 Uhr.

FR-Fotostrecke: Ausstellung im Frankfurter Klapperfeld

Frankfurter Rundschau, 04.05.2012

Der Modellbau-Künstler Matthias Schmeier zeigt im Frankfurter Klapperfeld unter dem Ausstellungstitel »Ästhetik des Widerstands« bis zum 19. Mai seine 3D-Panoramen von Hausbesetzungen in Kreuzberg, Flüchtlingsdramen in Südostasien, Szenen aus dem Spanischen Bürgerkrieg oder Straßenkämpfe in Beirut.

Fotos: Michael Schick


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