Archiv für April 2012

Impressionen der Ausstellungseröffnung

Hier einige Impressionen von der Eröffnung der Sonderausstellung »Ästhetik des Widerstands – Klassenkampf und Revolution im Maßstab 1:35« am letzten Samstag, den 28. April. Die Ausstellung kann noch bis zum 19. Mai besucht werden.


Der Eingang des Klapperfelds.


Besucher_innen der Ausstellung betrachten die Dioramen.


Besucher_innen sehen sich Video über Matthias Schmeier und seine Arbeiten an.


Der Künstler Matthias Schmeier mit einem Filmteam des Hessischen Rundfunks.


Der Künstler Matthias Schmeier mit Plakaten zur Ausstellung.

Weitere Informationen zur Ausstellung und dem Begleitprogramm unter: asthetikdeswiderstands.klapperfeld.de

Pressemitteilung 29.04.2012 ­– Erfolgreiche Eröffnung der Sonderausstellung »Ästhetik des Widerstands – Klassenkampf und Revolution im Maßstab 1:35«

Am Samstag, den 28. April um 15 Uhr eröffnete die Initiative »Faites votre jeu!« gemeinsam mit dem Kölner Künstler Matthias Schmeier die Ausstellung »Ästhetik des Widerstands – Klassenkampf und Revolution im Maßstab 1:35«. Diese ist noch bis zum 19. Mai zu sehen.

Trotz des sommerlichen und warmen Wetters besuchten mehr als hundert Menschen das Klapperfeld, um sich in den Ausstellungs­räumen im ersten Stock die von Matthias Schmeier geschaffenen Dioramen anzusehen und sich auf Texttafeln über die Hintergründe der dargestellten Szenen zu informieren. Die insgesamt zehn ausgestellten Modellbauwelten im Maßstab 1:35 entstanden zwischen 1988 und 2012 und zeigen unter anderem München zur Zeit der Räterepublik, Szenen aus dem Spanischen Bürgerkrieg, den Prager Frühling, Szenen aus dem Vietnamkrieg, die Belagerung Sarajevos und eine Frankfurter Autonomen­demo nach dem Tode Günter Sares.

In seiner Eröffnungsansprache zeigte sich Matthias Schmeier über das große Interesse an seinen Dioramen überwältig: »Es freut mich wirklich sehr, dass so viele Menschen hier sind, um sich meine Arbeiten anzusehen. Mit meinen Dioramen möchte ich zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte anregen und einen Beitrag zur Erinnerung an die Menschen hinter den dargestellten historischen Ereignissen leisten. Menschen, die von Leid, Krieg und Armut betroffen waren aber auch Menschen, die sich mit ihren jeweiligen Situationen nicht abfinden wollten und gegen die bestehenden Verhältnisse zur Wehr setzten.«

Maja Koster von »Faites votre jeu!« ergänzte: »Die von Matthias Schmeier geschaffenen Modellbauwelten ermöglichen einen einmaligen Blick auf die dargestellten historischen Ereignisse. Dadurch eröffnen sie den Betrachter_innen einen neuen Zugang zur historisch-politischen Auseinandersetzung.«

Die Sonderausstellung kann noch bis zum 19. Mai zu den folgenden Öffnungszeiten besucht werden: Dienstag: 17 – 20 Uhr, Mittwoch: 10 – 13 Uhr, Samstag: 15 – 18 Uhr, Sonntag: 15 – 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht!

Während der Öffnungszeiten kann auch die erweiterte Dauerausstellung zur Geschichte des Klapperfelds besucht werden. Gruppen oder Schulklassen, die die Ausstellungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin vereinbaren (0163 9401683 oder info[ät]klapperfeld.de).

Weitere Informationen zur Ausstellung und dem Begleitprogramm unter: http://asthetikdeswiderstands.klapperfeld.de

Fotografien zur freien Verwendung
Unter http://asthetikdeswiderstands.klapperfeld.de/fotos_presse_eroeffnung.zip (Quelle: »Faites votre jeu!«) können Presseverterter_innen Fotografien der Ausstellungseröffnung und unter http://asthetikdeswiderstands.klapperfeld.de/fotos_presse.zip (Quelle: Matthias Schmeier) Fotografien der Modelle von Matthias Schmeier herunterladen. Die Bilder dürfen im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Ausstellung frei verwendet werden. Wenn möglich, bitte die jeweilige Bildquelle nennen.

Anhang:
Flyer zur Ausstellung »Ästhetik des Widerstands – Klassenkampf und Revolution im Maßstab 1:35«

Pressemitteilung als pdf: download

Pressemitteilung 24.04.2012 ­– Sonderausstellung »Ästhetik des Widerstands – Klassenkampf und Revolution im Maßstab 1:35« vom 28. April bis zum 19. Mai im Klapperfeld

Am 28. April um 15 Uhr eröffnet die Initiative »Faites votre jeu!« gemeinsam mit dem Kölner Künstler Matthias Schmeier die Ausstellung »Ästhetik des Widerstands – Klassenkampf und Revolution im Maßstab 1:35«.

Während dieser dreiwöchigen Sonderausstellung in den Ausstellungsräumen des Klapperfelds bekommen die Besucher_innen die Möglichkeit, die von Matthias Schmeier geschaffenen Dioramen zu sehen. In den zwischen 1988 und 2012 entstandenen Modellbauwelten im Maßstab 1:35 bildet der Künstler historische Ereignisse detailbegeistert und realitätsnah nach. Die aus­gestellten Nachbauten zeigen unter anderem München zur Zeit der Räterepublik, Szenen aus dem Spanischen Bürgerkrieg, den Prager Frühling, Szenen aus dem Vietnamkrieg und die Belagerung Sarajevos. Darüber hinaus informieren Tafeln über die Hintergründe der dargestellten Szenen.

Bisher waren die Werke von Matthias Schmeier erst zweimal öffentlich ausgestellt worden – im Juni 2011 beim Popdesignfestival in Köln-Ehrenfeld und im September 2011 in einer Düsseldorfer Buchhandlung. Umso erfreuter zeigte sich Maja Koster von »Faites votre jeu!« über die gemeinsam mit Matthias Schmeier organisierte Ausstellung: »Wir freuen uns, die Dioramen von Matthias Schmeier ausstellen zu dürfen. Die von ihm geschaffenen Modellbauwelten ermöglichen einen einmaligen Blick auf die dargestellten historischen Ereignisse. Dadurch eröffnen sie den Betrachter_innen einen neuen Zugang zur historisch-politischen Auseinandersetzung.«

Matthias Schmeier zeigte sich ebenfalls erfreut, dass seine Dioramen jetzt in Frankfurt zu sehen sind: »Es ist toll, dass die Initiative ›Faites votre jeu!‹ meine Dioramen im Klapperfeld ausstellt. Das ehemalige Polizeigefängnis als historischer Ort und seine jetzige Nutzung als selbstverwaltetes Zentrum in dem sich kritisch mit Vergangenheit und Gegenwart beschäftigt wird, scheint mir ein besonders gut geeigneter Ort für meine Dioramen zu sein. Zumal mein zuletzt fertiggestelltes Diorama einer Frankfurter Autonomen­demo nach dem Tode Günter Sares‘1 in einem direkten Zusammenhang zur Geschichte des Klapperfelds steht. Denn dort wurden auch die Menschen in Gewahrsam genommen, die nach Günter Sares Tod ihren Protest auf die Straße getragen hatten.«

Begleitend zur Ausstellung organisiert die Initiative »Faites votre jeu!« Veranstaltungen zum Thema Repression und Polizeigewalt. So werden am Donnerstag, den 3. Mai Zeugen des damaligen Geschehens über den Tod Günter Sares‘ und die nachfolgenden Ereignisse berichten. Am Mittwoch, den 9. Mai wird der an der Frankfurter Goethe-Universität lehrende Dr. Daniel Loick einen Vortrag zum Thema »But who protects us from you? Zur Kritik der Polizei« halten. Beide Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr Weitere Veranstaltungen sind in Planung und werden auf der Website asthetikdeswiderstands.klapperfeld.de veröffentlicht.

Die Sonderausstellung kann vom 28. April bis 19. Mai 2012 zu den folgenden Öffnungszeiten besucht werden:
Dienstag: 17 – 20 Uhr | Mittwoch: 10 – 13 Uhr | Samstag: 15 – 18 Uhr | Sonntag: 15 – 18 Uhr

Eintritt frei, Spenden erwünscht!

Während der Öffnungszeiten kann auch die erweiterte Dauerausstellung zur Geschichte des Klapperfelds besucht werden. Gruppen oder Schulklassen, die die Ausstellungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin vereinbaren (0163 9401683 oder info[ät]klapperfeld.de).

Weitere Informationen zur Ausstellung und dem Begleitprogramm unter: http://asthetikdeswiderstands.klapperfeld.de

Fotografien zur freien Verwendung
Unter http://asthetikdeswiderstands.klapperfeld.de/fotos_presse.zip können Presseverterter_innen Fotografien der Modelle von Matthias Schmier herunterladen. Die Bilder dürfen im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Ausstellung frei verwendet werden. Wenn möglich, bitte folgende Bildquelle nennen: © Matthias Schmeier

Anhang:
Flyer zur Ausstellung »Ästhetik des Widerstands – Klassenkampf und Revolution im Maßstab 1:35«

  1. Eine ausführliche Dokumentation zum Tode Günter Sares‘ und den nachfolgenden Ereignissen gibt es auf http://www.antifa-frankfurt.org/Sare/Doku/titel.html [zurück]

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Samstag, 21. April 2012, 20.30 Uhr // Konzert im Klapperfeld!

An diesem Abend erwartet euch eine Mischung aus Emopunk a la Hot Water mit dreisprachigem Gesang (Englisch, Deutsch & Ungarisch) über Post Hardcore mit langen, atmosphärischen, instrumentalen Parts bis hin zu eine Band, wo emotionale Gitarrenmelodien mit schnellem Crust- oder auch Violence-Geknübbel gepaart wird.

»Face Slap« proudly presents:

Tragic Vision
(Post/Emo Punk, GER; www.myspace.com/wearetragicvision)

I am a curse
(Post/Emo Hardcore, FR; www.iamacurse.com)

Nous danserons sur vos Ruines
(Emoviolence/Fastcore, FR; nousdanseronssurvosruines.blogspot.de)

Einlass: 20.30 Uhr
Beginn: 21.00 Uhr

Samstag, 21. April 2012, 14 Uhr // »Faites Votre… Garten«

Die Botanik-AG geht in die nächste Runde: Weiterhin steht der Hofgarten auf dem Programm, der in seiner zweiten Saison kräftig ausgebaut werden soll. Für alle die gerne werkeln und gärtnern. Egal ob mit grünem Daumen oder zwei linken Händen. Wie immer gilt: Es besteht Mangel an allem, also bringt mit was abgreif- und auffindbar ist. DIY eben.

Feuer & Flamme der Repression

Infoveranstaltung zum anstehenden »Revolutionäre Zellen«-Prozess
Das Solikomitee berichtet über Hintergründe, Situation und das Verfahren von Sonja und Christian
Mittwoch / 11.04.2012 / 19 Uhr / Faites votre jeu! – Klapperfeldstraße 5

Film: Zeiten des Zorns – Zur Geschichte und Politik der Revolutionären Zellen
Mitschnitte einer Veranstaltung mit Klaus Viehmann und Stefan Wisniewski über die RZ
Freitag / 13.04.2012 / 19 Uhr / Faites votre jeu! – Klapperfeldstraße 5

Infoveranstaltung über den Spitzeleinsatz in Heidelberg
Der AK Spitzelklage berichtet über Simon Bromma und die juristischen Folgen
Mittwoch / 18.04.2012 / 19 Uhr / KOZ – Campus Bockenheim

Veranstaltende:
Rote Hilfe Ortsgruppe Frankfurt am Main: frankfurt.rote-hilfe.de
Solikomitte von Sonja und Christian: verdammtlangquer.org

Donnerstag, 26. April 2012, 20 Uhr // Der Naziadler. Zur Geschichte des Frankfurter Stadtwappens

»Die Stadtpolizei trägt ihn, an Amtsgebäuden sieht man ihn, auf Briefköpfen ist er vieltausendfach unterwegs, und nicht zuletzt repräsentiert er die Stadt auch auf dem Magistrats-Kaffeegeschirr.« (FR, 11.02.2012)

Zum 60jährigen Jubiläum der Wiedereinführung des Frankfurter Stadtwappens hat das Institut für Stadtgeschichte eine Broschüre herausgegeben, die sich mit der 700jährigen Geschichte des Stadtwappens beschäftigt. Dabei fällt wieder einmal unter den Tisch, dass es sich bei dem heutigen Frankfurter Stadtadler um einen Entwurf aus der Zeit des Nationalsozialismus handelt. Und der war keineswegs beliebig, denn die Nazis verwendeten viel Zeit und Mühe darauf, das Bild von Frankfurt als »jüdisch und liberal verseuchter« Stadt loszuwerden. So erfolgte 1935 die Verleihung des NS-Ehrentitels »Stadt des deutschen Handwerks« durch Adolf Hitler, 1936 wurde der neue Stadtadler eingeführt, der bis heute im Amt ist.

In einem reich bebilderten Vortrag wird Charly Außerhalb die jüngere politische Geschichte des Symbols zur Diskussion stellen.

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