Samstag, 24. März 2012, 20 Uhr // Einfach demonstrieren?!

Was passiert bei Festnahmen, Kontrollen oder Hausdurchsuchungen? Der Ermittlungsausschuss Frankfurt gibt rechtliche Infos zu kleinen und größeren Ärgernissen mit der Staatsgewalt und was ihr dagegen tun könnt.

Anlässlich des Europäischen Aktionstages gegen den Kapitalismus am 31. März 2012 ruft ein breites Bündnis von linken Gruppen und libertären Basisgewerkschaften zur bundesweiten Demonstration nach Frankfurt auf. Die Demo, deren Ziel die Stilllegung der EZB-Baustelle im Frankfurter Ostend ist, könnte Auftakt sein für einen „heißen Frühling“ antikapitalistischer Proteste gegen die neoliberale Krisenpolitik der Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds. Grund genug, sich (mal wieder) mit angemessenen Formen des Widerstands, der Notwendigkeit begrenzter Regelverletzungen und den staatlichen Antworten der Repression und Kriminalisierung dagegen auseinanderzusetzen.

Wie verhalte ich mich am besten auf Demos und bei Festnahmen? Welche strafrechtlichen Konsequenzen drohen mir – wenn‘s schief läuft – bei Blockaden und Aktionen des zivilen Ungehorsams? Und was tun im Falle einer Hausdurchsuchung? Der Ermittlungsausschuss Frankfurt gibt rechtliche Informationen zu den kleinen und größeren Ärgernissen mit der Staatsgewalt und was ihr dagegen tun könnt.

Demotipps- und Rechtsfragen-Veranstaltung
24. März 2012 | 20.00 Uhr | ehemaliges Polizeigefängnis Klapperfeld

Eine Veranstaltung des EA-Frankfurt: ea-frankfurt.org