Redefine Criticism! | Zeitplan

Kapitalismus, Krise, Integration

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Programm

25. März 2011 (ExZess)
SoliBarAbend im ExZess (Leipziger Straße 91, 60487 Frankfurt; Webite / MySpace)

26.März 2011 (Klapperfeld)
12:30 // Einlass
13:00 // Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie (Inkatan)
16:00 // Emanzipatorische Perspektiven in der Krise (Christian Frings)
20:00 // Diskussion: Wir stellen Thesen zu emanzipatorischerer Praxis
und mögliche Strategien gegen reaktionäre Tendenzen zur Diskussion.

27. März 2011 (Klapperfeld)
13:00 // Workshop: Marsche Krisentheorie (Nadja Rakowitz, Thomas Gehrig)

Beschreibung

Seit dem Zusammenbruch des realexistierenden Sozialismus Anfang der 1990er Jahre und der damit einhergehenden Spekulation über das »Ende der Geschichte« (Francis Fukuyama), schien die Marxsche Theorie praktisch und theoretisch endgültig widerlegt. Dabei hätte gerade dieser Zusammenbruch die Möglichkeit geboten, den alten Marx neu zu entdecken – und zwar jenseits ideologischer Vorstellungen der staatssozialistischen Parteien.

Angesichts der großen Relevanz ökonomischer Krisen im Marxschen Werk schien sich dieses Desinteresse mit der »Finanzkrise« schlagartig gewendet zu haben. Das anfängliche Interesse verschwand allerdings aus den Debatten bevor der Kapitalismus in seiner grundsätzlichen Funktionsweise dargestellt worden ist. Stattdessen gewinnen inzwischen reaktionäre Krisenerklärungen (z.B. Sarrazin-Thesen) zunehmend an Bedeutung.

Während Sarrazin und andere reaktionäre Kräfte die gesellschaftlichen Verhältnisse als unüberwindbare Naturkonstante erklären, analysiert eine grundsätzliche Kapitalismuskritik diese als überwindbar. Gerade deshalb ist eine Kritik, der es ums Ganze geht, für eine emanzipatorische Überwindung der Verhältnisse unabdingbar.

Um die Waffen der Kritik zu schärfen laden wir am 26. – 27. März zu einer Tagung ein. Auf dem Programm stehen: Einführung in die Kapitalismuskritik, Marxsche Krisentheorie sowie mögliche reaktionäre und emanzipatorische Perspektiven.

Vorwissen ist nicht nötig!

Veranstaltende: frankfurt.umsganze.de