Archiv für Juni 2010

Räumung des Autonomen Zentrums in Köln

Laut den Besetzer_innen des Autonomen Zentrums (AZ) in Köln-Kalk bereiten die Sparkasse (in deren Besitz sich die Räume des AZs befinden) gemeinsam mit der Stadt Köln und der Polizei die Räumung Gebäudes vor.

Die Räumung scheint für Dienstag früh, den 29. Juni 2010 geplant zu sein. Die ehemalige und lange leerstehende Kantine, wurde am 16. April 2010 besetetzt und dient seitdem als Zentrum für autonome Kunst, Kultur und Politik.

Grund für die anstehende Räumung sollen angebliche Sicherheitsmängel sein. Die Besetzer_Innen hatten jedoch mehrfach mit Statiker_Innen, Elektriker_Innen und Architekt_Innen zusammen gearbeitet um die sichere Nutzung der Räume zu gewährleisten und haben dies auch in Gesprächen mit Sparkasse und Stadt dargelegt.

Das das Gebäude nun dennoch geräumt werden soll ist eine Kampfansage von Sparkasse und Politik und eine Provokation für alle, die für selbstverwaltete Räume kämpfen.

Weitere Infos findet ihr auf: unsersquat.blogsport.eu

Solidarität ist eine Waffe!
Unterstützt seblstverwaltete Zentren in Köln und anderswo!

Donnerstag, 8. Juli 2010, 18.00 Uhr // Vortrag und Diskussion mit Vertreter_innen des »Arbeitskreises zum ehemaligen Mädchenkonzentrationslager Uckermark«

Donnerstag, 8. Juli 2010, 18.00 Uhr // Vortrag und Diskussion mit Vertreter_innen des »Arbeitskreises zum ehemaligen Mädchenkonzentrationslager Uckermark« Eine Veranstaltung des Arbeitskreis Geschichte im ehemaligen Polizeigefängnis »Klapperfeld« (Klapperfeldstraße 5, 60313 Frankfurt)

Das Mädchenkonzentrationslager Uckermark wurde im Frühjahr 1942 von Häftlingen des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück errichtet. 1945 zählte das Lager ca. 1000 Mädchen und junge Frauen. Ein Erlaß von 1937 über die »vorbeugende Verbrechensbekämpfung« hatte die Inhaftierung von als »asozial« kriminalisierten Mädchen möglich gemacht.

Im Januar 1945 wurde auf dem Gelände ein Vernichtungslager für Häftlinge aus Ravensbrück gebaut. Bis April 1945 wurden dort ca. 5000 Frauen umgebracht.

Bis heute ist wenig über die Geschichte dieses Konzentrationslagers bekannt. Die dort Inhaftierten zählten lange Zeit zu den »vergessenen Verfolgten« des Nationalsozialismus und haben keine öffentliche Anerkennung erfahren.

Nach einer Vorstellung ihres Projekts werden die Vertreter_innen des »Arbeitskreises zum ehemaligen Mädchenkonzentrationslager Uckermark« über die Auseinandersetzungen für einen Gedenkort dieses Außenlagers von Ravensbück berichten. Anschließend möchten wir die Parallelen und Unterschiede der Geschichtsarbeit zum Mädchenkonzentrationslager Uckermark und zum ehemaligen Polizeigefängnis »Klapperfeld« diskutieren.

Weitere Infos zum Projekt: www.maedchen-kz-uckermark.de
Weitere Infos zur Veranstaltung und zum Veranstaltungsort:
www.faitesvotrejeu.tk & www.klapperfeld.de

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Freitag, 2. Juli 2010, 20 Uhr // Empire St. Pauli

Empire St. Pauli – von Perlenketten und Platzverweisen

Ein Dokumentarfilm von Irene Bude und Olaf Sobczak | Produktion Steffen Jörg, GWA St. Pauli | Mini-DV, 2009, 85 Min.

»Hauptmelkzentrale St. Pauli«

Im globalen Städte-Wettbewerb setzt sich Hamburg in Konkurrenz zu anderen Metropolen. Stadtentwicklung soll günstige Standortfaktoren für Unternehmen, Investoren und Touristik gewährleisten, die letzten Lücken in der so genannten »Perlenkette« entlang des Elbufers werden imagebildend geschlossen. »Warum ist St. Pauli und der Hafen für uns in der touristischen Vermarktung so wichtig?« fragt eine Mitarbeiterin der Hamburg Tourismus GmbH. »Sie bringen die meisten Besucher: 20-25 Millionen Besucher jährlich«. Auf zahlreichen Großevents wie Hafengeburtstag, Harley-Davidson-Days, Schlagermove, Cruise Days oder Welt-Astra-Tag können sich die TouristInnen auf St. Pauli amüsieren. Für die BewohnerInnen des Stadtteils bedeutet dies zusätzlich Lärm, Vermüllung sowie Einschränkung und Privatisierung des öffentlichen Raums.

»Die Leute raus – Mieten hoch – Bumm – ganz normal Kapitalismus oder wie sagt man«

Hamburgs berühmtester Stadtteil St. Pauli war lange auch der ärmste. Mittlerweile leben und arbeiten hier jedoch immer mehr Gut- und Bestverdienende. Die sozialen Gegensätze verschärfen sich. Der Film zeigt, dass St. Pauli nicht nur als Ausgeh- und Amüsierviertel, sondern vor allem als Wohn- und auch Wirtschaftsstandort attraktiv geworden ist. Altbauten verschwinden oder werden aufwändig saniert, das Mietniveau steigt rasant, Mietwohnungen werden in Eigentumswohnungen umgewandelt. Wer sich wehrt oder nicht mehr in das neue Bild passt wird des Ortes verwiesen – direkt oder indirekt. Das ist Gentrifizierung.

»Sie sind hier und wir gehen nicht weg!«

Im Film wird exemplarisch am Großprojekt des Brauquartiers der Industriewandel und Gentrifizierungsprozess aufgezeigt. Auf dem ehemaligen Brauereigelände wurden über 350 Millionen Euro investiert, der Astra-Turm wurde abgerissen und wieder aufgebaut. In das Bürogebäude »Atlantic-Haus« ist Deutschlands grßte Werbefirma BBDO eingezogen, hochwertige Genossenschaftswohnungen und das Hotel »Empire Riverside« sind entstanden. Einkommensstarke Haushalte ziehen in die neuen Wohnungen. Alte Kiezkneipen werden von exklusiver Gastronomie und schicken Cafés abgelöst. Wo bleiben die Menschen, die in den ehemals günstigen Wohnungen lebten und die in den Kneipen für 1,50 Euro ein Bier trinken konnten?

»St. Pauli ist jetzt so wie ich es niemals wollte!«

Derweil kündigt sich mit den Tanzenden Türmen schon das nächste Großprojekt mit »St. Pauli – affiner Nutzung« an: dort wird neben Büroetagen im obersten Stockwerk eine Gastronomie sein, »wo sich vielleicht nicht jeder Bewohner St. Paulis ein vollständiges Essen leisten kann, sicher aber genussvoll sein Bier trinken kann.« Für den Film wurden über 50 Interviews geführt. Es wurde auf ExpertInnen von außen verzichtet. Verschiedenste St. PaulianerInnen kommen zu Wort: AnwohnerInnen, Angestellte, KünstlerInnen, Gastwirtinnen, Braumeister, Großinvestoren, SozialarbeiterInnen, Hoteliers, RechtsanwältInnen, der Bezirksamtsleiter und viele mehr. So bildet der Film jenseits von Rotlicht, Kleinkriminellen und Arme-Leute-Klischee ein vielfältiges Meinungsspektrum ab.

Weitere Infos zum Film auf: www.empire-stpauli.de

Anschließende Diskussion mit Jonas Füllner von »Recht auf Stadt« (www.rechtaufstadt.net) aus Hamburg.

Der Film ist der dritte Teil der Veranstaltungreihe »Kampf um selbstverwaltete (Frei-)räume und gegen Gentrifizierung – Vernetzungs­strategien und die Möglichkeiten linker Intervention in den öffentlichen Raum«. Weitere Infos zur Reihe findet ihr hier.

Montag, 5. Juli 2010, 20.00 Uhr // Alltägliches Verbrechen im Ausnahmezustand? Sexuelle Gewalt im Krieg und Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern

Montag, 5. Juli 2010, 20.00 Uhr // Vortrag und Diskussion mit Dr. Regina Mühlhäuser (Institut für Sozialforschung Hamburg), Moderation: Sybille Steinbacher | Eine Veranstaltung des AK-Geschichte in Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut

ob im Zweiten Weltkrieg, beim Konflikt im Kongo, oder während des militärischen Einsatzes im Irak – sexuelle Erniedrigung und Vergewaltigung sind Teil des Kriegs. Aber um was für ein Gewaltphänomen handelt es sich eigentlich? Auf welche Weise ähneln oder unterscheiden sich Kriegsvergewaltigungen von sexuellen Angriffen im friedlichen Alltag? Und warum ist sexuelle Gewalt gegen Männer bis heute ein Tabu?

Um Fragen wie diese zu beantworten, haben Forscherinnen und Forscher in den letzten Jahren begonnen, das Ausmaß und die Formen sexueller Gewalttaten in bewaffneten Konflikten detaillierter zu beschreiben. Sie untersuchen, ob es eine transkulturelle Übereinkunft gibt, nach der Soldaten davon ausgehen können, quasi uneingeschränkten Zugriff auf weibliche Körper zu haben. Darüber hinaus dokumentieren sie, wann, warum und auf welche Weise Armeeführungen die sexuellen Gewalttaten ihrer Soldaten fördern oder einschränken.

In ihrem Vortrag gibt Regina Mühlhäuser einen Einblick in solche Studien. Sie versucht, neue Begriffe und Bilder bereitzustellen, um die Motive und Funktionen sexueller Gewalt zu verstehen und angemessen zu thematisieren. Dabei geht es auch darum, wie schwierig es ist, sexuelle Gewalt zum Thema zu machen, ohne voyeuristischen Blicke herauszufordern.

Alle, die sich über den Stand der Diskussion informieren und über Begriffe, Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten diskutieren möchten, sind herzlich eingeladen: am Montag, den 5. Juli, im ehemaligen Polizeigefängnis »Klapperfeld« (Klapperfeldstraße 5, 60313 Ffm).

Wer sich vorher schon informieren möchte, findet in:
Insa Eschebach / Regina Mühlhäuser (Hg), Krieg und Geschlecht. Sexuelle Gewalt im Krieg und Sex-Zwangsarbeit in NS-Konzentrationslagern, Berlin (Metropol-Verlag) 2008, eine Zusammenstellung aktueller Texte zum Thema.

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Mittwoch, 23. Juni 2010, 20.00 Uhr // Buchvorstellung mit Roman Danyluk: »Freiheit und Gerechtigkeit – Die Geschichte der Ukraine aus libertärer Sicht«

Roman Danyluk (FAU-München), Autor des Buches »FAU – Die ersten 30 Jahre«, hat ein neues Buch geschrieben.

»Freiheit und Gerechtigkeit – Die Geschichte der Ukraine aus libertärer Sicht« behandelt die Geschichte der Ukraine ab dem 9. Jahrhundert bis in unsere Gegenwart. Dabei wird die Geschichte dieses Landstriches immer aus einer libertären Perspektive betrachtet. Ziel ist es den freiheitlichen Traditionen bis in unsere Zeit nachzuspüren und der westeuropäischen Öffentlichkeit erstmals konzentriert zugänglich zu machen.

Die Kosaken kennen die meisten sicherlich nur als Karikatur, ohne zu wissen wo sie herkommen und welchen Traditionen sie sich verpflichtet fühlten. Einige haben vielleicht schon mal etwas von Nestor Machno und seiner »Bauernarmee« gehört. Wo und wie sie agierte und vor allem welche Ziele Nestor Machno und seine GenossInnen verfolgten ist schon weniger bekannt. Unbekannt dürfte den meisten die Entwicklungen in der Ukraine zwischen den Weltkriegen sein.

Über den Widerstand gegen den deutschen Faschismus herrschen verschiedenste Mythen vor und auch die Zeit nach der »Perestroika« ist für viele nur ein leeres Blatt. Die erst kürzlich abgehaltenen Wahlen in der Ukraine (als dessen Ergebnis die »Orangene Revolution« förmlich abgewählt wurde) dürften noch einigen in Erinnerung sein – Aber die Kutschma-Ära (1994-2004) und die »Orangene Revolution« sind den meisten allenthalben als Tagesschau-Schlagwörter bekannt.

Inhaltlich wird ein großer Bogen von den Anfängen der Ukraine bis heute gespannt.

Veranstaltende: FAU Frankfurt

Weitere Infos und andere Stationen der Veranstaltungsrundreise findet ihr hier: http://www.fau.org/artikel/art_100513-141937

Sonntag, 13. Juni 2010, ab 15.00 Uhr // »Saugemütlicher auskater_innen Nachmittag«

Saugemütlicher auskater_innen Nachmittag, Teil 3
Kaffee, Kuchen und Konzert im Klapperfeld

Am kommenden Sonntag steht im Klapperfeld der nächste grandiose Nachmittag zum kollektiven rumhängen, ausspannen und auskatern an. Natürlich wieder mit superleckerem selbstgebackenem Kuchen, frischen Waffeln und Live-Mucke auf die Ohren.

Diesmal mit:
Konzi von friends & friends

eigene und andere Stimmen – eigene und andere Lieder
Musik zum mitspielen

Auflegerei von Suse
(chillout/downbeat/ambient)

Bei gutem Wetter wieder im Hof!

Besetztes Haus geräumt. Heute Demo in Darmstadt!

Leider ist die Hausbesetzung in Darmstadt bereits gestern durch die Polizei beendet worden. Die neuen Besitzer_innen des ehemaligen Telekom-Gebäudes in der Neckarstraße 5 waren zu keinen Verhandlungen über eine langfristige Nutzung des Gebäudes bereit. So gab es keine Chance mehr, das Haus längerfristig nutzen zu können.

In Laufe der Verhandlungen wurde den Besetzer_innen jedoch Straffreiheit garantiert, wenn sie das Gebäude freiwillig verlassen. Somit hatten sie auch die Möglichkeit ihre bereits in das Gebäude gebrachten Baumaterialen, Möbel und Verpflegung wieder aus dem Gebäude zu holen. Trotz der der Garantie, auf Strafverfolgung zu verzichten, hielten es die anwesenden Polizist_innen für nötig, die Personalien der im Haus befindlichen Personen aufzunehmen.

Neben der versprochenen Straffreiheit garantierte der Einsatzleiter der Polizei, dass es zu Verhandlungen mit dem Oberbürgermeister kommen soll, um ein adäquates Ersatzobjekt zu finden. Allerdings ist zu vermuten, dass dies nur versprochen wurde, um die Besetzung möglichst friedlich zu beenden. Und selbst wenn es zu Gesprächen mit Walter Hoffmann (SPD) kommen sollte ist die Ausgangslage für Verhandlungen ohne besetztes Haus nicht die Beste.

Dies ist jedoch für die Darmstädter_innen kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Um ihre Forderung nach einem ein selstverwalteten Wohn- und Kulturprojekt nochmal zu unterstreichen, rufen sie für heute, Freitag, den 4. Juni zum Demonstrieren auf. Los geht’s um 19:00 Uhr auf dem Marktplatz in Darmstadt.

Das es sich lohnt, um selbstverwalteten Raum zu kämpfen, zeigte auch die jüngste Besetzung eines ehemaligen Sparkassen-Gebäudes in Köln-Kalk. Dort hat sich seit dem 16. April ein neues »Autonomes Zentrum« etabiert. Deshalb wünschen wir unseren Freund_innen aus Darmstadt viel Kraft und Durchhaltevermögen und rufen ebenfalls dazu auf heute nach Darmstadt zu fahren und sich an der Demonstration zu beteiligen.

Nach der Räumung ist vor der Besetzung!
Für selbstverwaltete Zentren in Darmsatdt und überall!

Weitere Infos:

Die Erklärung der Besetzer_innen und den Aufruf zur Demonstration findet ihr auf deren Website: neckar5.blogsport.de.

Im Darmstädter Echo ist ein längerer Bericht über die Besetzung erschienen.

Hausbesetzung in Darmstadt

Banner Neckar 5:

In der Nacht vom 2. auf den 3. Juni wurde in Darmstadt ein über Jahre leerstehendes Haus in der Neckarstraße 5 besetzt. Erklärtes Ziel der neuen Nutzer_innen ist es, Wohnraum zu erschließen, aber auch Raum für alternative Kultur und politische Arbeit zu schaffen.

Um ihrer Forderung nach einer langfristigen Nutzung des Geländes unweit der Fachhochschule und des darmstädter Haubtbahnhofes Nachdruck zu verleihen, stellten die neuen Nutzer_innen schon jetzt ein Programm für die nächsten Tage online. Neben vielfältigen inhaltlichen Veranstaltungen soll es auch Partys, ein tägliches Cafe, Vokü und vieles mehr geben: neckar5.blogsport.de/programm

Bereits an der Besetzung beteiligten sich duzenden Menschen aus Darmstadt und dem Rhein-Main-Gebiet und im Laufe der Nacht versammelten sich weit über hundert Menschen in dem zuvor ungenutzten Gebäude. Die Polizei hielt sich – zumindest in der ersten Nacht – auffallend zurück und versicherte, die Besetzer_innen zunächst gewähren zu lassen. Zuerst wolle man die Besitzer_innen des Gebäudes ausfindig machen und kontaktieren. Bis dahin sei eine Räumung nicht geplant.

Trotz dieser Zusicherung von Seiten der Polizei rufen die Besetzer_innen für den Fall einer Räumung in den nächsten Tagen zu einer Solidaritätsdemonstration für den 4. Juni um 18:00 Uhr auf. Den Treffpunkt und weitere Infos finden sich auf neckar5.blogsport.de

Wir als Initiative erklären uns ausdrücklich mit den Besetzer_innen solidarisch und hoffen, dass Sie eine langfristige Lösung für ihr Wohn- und Kulturprojekt durchsetzen können. Alle Menschen auf Frankfurt und Umgebung möchen wir dazu aufrufen, in den nächsten Tagen nach Darmstadt zu fahren und die Menschen aus der Neckarstraße 5 vor Ort zu unterstützen. Auch Sachspenden sind gerne gesehen!

Websites der Neckar 5: neckar5.blogsport.de | twitter.com/neckar5

Solidarische Grüße aus Frankfurt!

Weitere Infos auf:
http://linksunten.indymedia.org/de/node/20958
http://de.indymedia.org/2010/06/282882.shtml