Archiv für Dezember 2009

Buchvorstellungen und Mobilisierungsveranstaltung gegen den Naziaufmarsch und die Opferinszenierung am 13. Februar 2010 in Dresden

Mittwoch, 13. Januar 2010, 19.30 Uhr

Buchvorstellung und Diskussion zur bundesdeutschen Erinnerungspolitik mit Gerd Wiegel

Gerd Wiegel ist Politikwissenschaftler und hat zusammen mit Jan Korte das Buch »Sichtbare Zeichen. Die neue deutsche Geschichtspolitik – Von der Tätergeschichte zur Opfererinnerung« herausgegeben.
 In der Veranstaltung wird der Autor sein Buch vorstellen und einen allgemeinen Überblick über die Entwicklungen und Verschiebungen in der öffentlichen Erinnerung und der staatlichen Gedenkpolitik im Bezug auf den Nationalsozialismus geben.
Dabei wird u.a. eine Kritik an den Gleichsetzungstendenzen und Vergleichen von NS und DDR im Sinne der Totalitarismustheorie formuliert.



Mittwoch, 27. Januar 2010, 19.30 Uhr

Buchvorstellung und Diskussion zu den Mythen rund um die Bomabrdierung Dresdens im Februar 1945 mit Gunnar Schubert

Dresden gilt heute als Symbol deutscher Unschuld. Gunnar Schubert zerlegt in seinem Buch »Die kollektive Unschuld. Wie der Dresden-Schwindel zum nationalen Opfermythos wurde« den »great Dresden swindle« in seine Bestandteile und stellt die einzelnen Lügen (die „militärisch sinnlosen Terrorangriffe“, die Tiefflieger, die Zahl der Toten) den Tatsachen gegenüber.



Mittwoch, 3. Februar 2010, 19.30 Uhr

Info- und Mobilisierungsveranstaltung

Im Anschluss an die beiden im Januar stattfindenden Buchvorstellungen und Diskussionsveranstaltungen zur bundesdeutschen Erinnerungspolitik im Allgemeinen und Dresden im Besonderen wird es an diesem Abend eine inhaltliche Info- und Mobilisierungsveranstaltung gegen den Naziaufmarsch und die Opferinszenierung am 13. Februar 2010 in Dresden geben.

Alle Veranstaltungen sind organisiert von BASH – Bündnis antifaschistischer Gruppen Hessen und finden im Rahmen der Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch und die deutsche Opferinszenierung am 13. Februar 2010 in Dresden statt.

Weitere zu den Demonstrationen und Blokaden gegen den Naziaufmarsch findet ihr bei den beiden Bündnissen die in diesem Jahr nach Dresden mobilisieren: Keine Versöhnung mit Deutschland & No-Pasaran

Programm Januar 2010

Hier unser Januar-Programm als pdf. Die Print-Version des neuen Programms gibt es ab heute Abend beim »Anti-Repressions-Barabend« der zu Gunsten der Opfer von polizeilicher Gewalt und der Verfolgten staatlicher Repression veranstaltet wird.

Bitte beachtet, dass der Barabend, am Dienstag, den 5. Januar, ausfällt.

UNTERSTRICHENE TERMINE WURDEN NACHTRÄGLICH ERGÄNZT ODER DIE INFOS GEHEN ÜBER DAS PRINT-PROGRAMM HINAUS!

Programm

ACHTUNG! DER »FAITES VOTRE JEU!«-BARABEND
AM DIENSTAG, DEN 5. JANUAR 2010 FÄLLT AUS!

Samstag, 9. Januar 2010
14.00 Uhr // »Schöner Wohnen mit Faites votre jeu!«
, DIY-Brunch und Bauen im Knast, bitte Sachen zum Brunchen mitbringen!

Montag, 11. Januar 2010
20.00 Uhr // »Frauen-Antifa-Bar«
, diesmal: »Frauen-Antifa-Organisierung in den 90er Jahren« Diesmal wollen wir uns mit der Frage nach der Organisierung von Frauen in der Antifa während der 90er Jahre beschäftigen. Hierzu werden uns ab 21.00 Uhr Aktivistinnen von ihren Erfahrungen aus dieser Zeit berichten, d.h. über das Konzept Fantifa, aber auch über andere Organisationsformen von Frauen zu dieser Zeit. Anschließend wird es wieder bei guten Getränken und angenehmer Musik noch die Möglichkeit zu weitergehenden Diskussionen geben. Wie immer sind nicht nur Antifa-Frauen sondern auch Männer herzlich eingeladen.

Dienstag, 12. Januar 2010
20.00 Uhr // »Faites votre jeu!«-Barabend

Mittwoch, 13. Januar 2010
20.00 Uhr // Buchvorstellung und Diskussion zur bundesdeutschen Erinnerungspolitik mit Gerd Wiegel:
Gerd Wiegel ist Politikwissenschaftler und hat zusammen mit Jan Korte das Buch »Sichtbare Zeichen. Die neue deutsche Geschichtspolitik – Von der Tätergeschichte zur Opfererinnerung« herausgegeben.
 In der Veranstaltung wird der Autor sein Buch vorstellen und einen allgemeinen Überblick über die Entwicklungen und Verschiebungen in der öffentlichen Erinnerung und der staatlichen Gedenkpolitik im Bezug auf den Nationalsozialismus geben.
Dabei wird u.a. eine Kritik an den Gleichsetzungstendenzen und Vergleichen von NS und DDR im Sinne der Totalitarismustheorie formuliert.
 Eine Veranstaltung von BASH – Bündnis antifaschistischer Gruppen Hessen im Rahmen der Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch und die deutsche Opferinszenierung am 13. Februar 2010 in Dresden.

Dienstag, 19. Januar 2010
20.00 Uhr // »Faites votre jeu!«-Barabend
, diesmal: »Beat-Feste-Frankfurter«, Hip-Hop-Barabend mit DJs und Specials

Dienstag, 26. Januar 2010
20.00 Uhr // »Faites votre jeu!«-Barabend
, diesmal: »queer- & queer-feministischer barabend«, weil wir finden, dass es in Frankfurt zu wenige unkommerzielle und queer-feministische Orte gibt, steht dieser Barabend im Zeichen allgemeiner Uneindeutigkeit, fabelhaft dazu passender Musik queerer Künstler_innen und pinkenem Gin – chin chin!

Mittwoch, 27. Januar 2010
20.00 Uhr // Buchvorstellung und Diskussion zu den Mythen rund um die Bomabrdierung Dresdens im Februar 1945 mit Gunnar Schubert:
Dresden gilt heute als Symbol deutscher Unschuld. Gunnar Schubert zerlegt in seinem Buch »Die kollektive Unschuld. Wie der Dresden-Schwindel zum nationalen Opfermythos wurde« den »great Dresden swindle« in seine Bestandteile und stellt die einzelnen Lügen (die „militärisch sinnlosen Terrorangriffe“, die Tiefflieger, die Zahl der Toten) den Tatsachen gegenüber.
 Eine Veranstaltung von BASH – Bündnis antifaschistischer Gruppen Hessen im Rahmen der Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch und die deutsche Opferinszenierung am 13. Februar 2010 in Dresden.

Donnerstag, 28. Januar 2010 !!!NACHHOL-VERANSTALTUNG!!!
20.30 Uhr // »Wort&Klangbildstelle«
mit B-Poet & Dirk Hülstrunk, Thema: »Freie Worte hinter gittern« – gast: Alex Dreppec (Darmstadt). Zur zweiten Veranstaltung der Wort&Klangbildstelle im Klapperfeld haben wir den Darmstädter Slammaster und meisterlichen Stabreimer Alex Dreppec zu Gast sowie das SpokenWord/PopRock Duo PATHOS LEGAL mit der ehem. Slampoetin Alexandra Becht (voc/texte) und Berkant Özdemir (git) eingeladen, die ihr neues Album »Irgendwann ist Jetzt« in einer Akustik Version vorstellen. Weitere Infos: www.slamffm.de & www.kulturnetz-frankfurt.de

Freitag, 29. Januar 2010
19.30 Uhr // Filmvorführung »Herrenkinder«
Vortrag und Diskussion mit dem Autor und Regisseur Christian Schneider:
In den Erziehungsanstalten der Nationalsozialisten (»Napola« genannt) sollte die künftige Elite bzw. der nationalsozialistische Führernachwuchs entstehen. Viele der ehemalige Napola-Schüler haben Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, entscheidende Positionen in Wirtschaft, Politik und Kultur inne. Der Dokumentarfilm »Herrenkinder« thematisiert das Leben der Napola-Schüler als Generationsgeschichte. Er zeichnet die Lehrzeit verschiedener Napola-Schüler nach und fragt, was aus den Schülern von damals geworden ist. Aufgezeigt wird,wie sich die Erlebnisse jener Zeit, auf die Erziehung ihrer Kinder auswirkten

Mittwoch, 3. Februar 2010
19.30 Uhr // Info- und Mobilisierungsveranstaltung gegen den Naziaufmarsch und die Opferinszenierung am 13. Februar 2010 in Dresden:
Im Anschluss an die beiden im Januar stattfindenden Buchvorstellungen und Diskussionsveranstaltungen zur bundesdeutschen Erinnerungspolitik im Allgemeinen und Dresden im Besonderen wird es an diesem Abend eine inhaltliche Info- und Mobilisierungsveranstaltung gegen den Naziaufmarsch und die Opferinszenierung am 13. Februar 2010 in Dresden geben. Eine Veranstaltung von BASH – Bündnis antifaschistischer Gruppen Hessen.

Weitere Infos zu unseren Terminen und Veranstaltungen findet Ihr auf unserer Website unter www.faitesvotrejeu.tk! Außerdem werden unsere Veranstaltungen dort auch regel­mäßig ergänzt – ein Besuch lohnt sich also.

jeden Donnerstag, 18.30 Uhr // offenes Jugendantifatreff
Kontakt: jugendantifa.frankfurt [ät] yahoo.de

Dauerausstellung zur Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses »Klapperfeld«
Der erste Teil unserer Dauerausstellung ist zur Zeit Dienstags von 18 bis 22 Uhr und Mittwochs von 19 bis 21 Uhr geöffnet. Sowie während allen anderen öffentlichen Veranstaltungen. Weitere Termine nach Vereinbarung unter: 0160 95656439 oder faitesvotrejeu [ät] yahoo.com

Liebe Leute!*

(Im Gegensatz zum Print-Programm und dem pdf hier die vollständige, ungekürzte Fassung)

Das »Klapperfeld« ist ein selbstverwaltetes, unkommerzielles und politisches Projekt welches andere Ansprüche hat, als irgendeine neue »coole Partylocation« zu sein. Ganz klar müssen wir uns immer bewusst sein, dass dieses Haus über ein Jahrhundert lang als Gefängnis diente, in dem u.a. in der Zeit des Nationalsozialismus Menschen gefoltert und ermordet wurden und welches noch in den letzten Jahren als Abschiebeknast genutzt wurde. Wir wollen, dass sich in diesem Projekt jede_r ohne Angst bewegen und wohlfühlen kann! Daher:

KEIN Sexismus, Homophobie und Mackertum »Faites votre jeu!« möchte einen Raum bieten, in dem sich alle Menschen, gleich welchen Geschlechts und welcher sexuellen Orientierung, gerne aufhalten. Abfällige/beleidigende Sprüche, respektlose Anmachen und dominantes Männlichkeitsverhalten wollen wir hier nicht, sexualisierte Übergriffe werden nicht akzeptiert. Dabei gilt in erster Linie nicht dein Maßstab, sondern der der betroffenen Person.
KEIN Rassismus und Antisemitismus Genau das Gleiche gilt für rassistisches und antisemitisches Verhalten und dementsprechende Bemerkungen: wenn du der Meinung bist, körperliche Merkmale oder Verhaltensweisen von Personen ließen sich auf deren Herkunft, »Abstammung«, Nationalität oder Religion rückbeziehen, dann denk nochmal grundlegend darüber nach und bleib dem »Klapperfeld« solange fern.
KEIN Lookismus Schönheit mag vielleicht im Auge der Betrachter_innen liegen, das heißt aber nicht, dass du Menschen, die nicht deinem Schönheitsideal entsprechen, dissen, beleidigen oder anderweitig nerven kannst. Spar dir einfach deine Kommentare!
KEIN Nationalismus Wenn du das Bedürfnis hast »dein Land« oder »deine Nation« abzufeiern, dann leg am besten gleich den Rückwärtsgang ein und verlass dieses Gebäude.
KEINE Verschwörungsideologien Jüdische Geheimorganisationen regieren die Welt? Die Amis haben die Twin-Towers selbst zerbombt? AIDS kommt von den Schwulen? Wenn du dies und/oder ähnlichen verschwörungsideologischen Müll tatsächlich glaubst, dann ist das »Klapperfeld« kein Ort für dich.
KEIN identitäres Gehabe Verschiedene Identitäten sind selbstverständliche Persönlichkeitsmerkmale. Du denkst aber deine Homies, dein Lesekreis, deine Lieblingsdroge, dein Fussballverein oder dein Edding sind das Maß aller Dinge? Dann verkünde das doch der ganzen Welt, aber nicht hier im Klapperfeld!

Uns ist nicht egal, was hier passiert und wie du dich fühlst. Wenn du in Situationen kommst, in denen du dich unwohl fühlst, dann wende dich bitte an die Thekenschicht oder an andere Leute vom Projekt, damit wir gemeinsam reagieren können. Uns ist sehr wichtig, dass du schlechte Erfahrungen, die du hier machst, auf jeden Fall kommunizierst, wenn es dir lieber ist auch gerne per Mail über faitesvotrejeu@yahoo.com

Respect one another & Faites votre jeu!

* Mit diesem Text wollen wir unsere Ansprüche an euch und natürlich auch uns selber darlegen. Uns ist bewusst, dass die Sichtweise der Inhalte hierbei sehr verkürzt dargestellt wird.

Solidaritätserklärung für die geräumten Besetzer_innen des Casinos auf dem I.G.-Farben-Campus

Anlässlich der brutalen Räumung des von Studierenden besetzten Casinos auf dem I.G.-Farben-Campus erklären wir unsere Solidarität mit den streikenden und protestierenden Studierenden und ihrer Besetzung.

Die gesamte Erklärung könnt ihr als pdf herunterladen: download

Weitere Infos zur Besetzung und dem aktuellen Bildungsstreik finet ihr auf: www.bildungsstreik-ffm.de

Pressemitteilung 17.12.2009 – »Faites votre jeu!« sucht Zeitzeug_innen zur Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses »Klapperfeld«

Nach einer gelungenen Ausstellungseröffnung und weiterer Recherche zur Geschichte des alten Polizeigefängnisses »Klapperfeld« in Frankfurt, sucht die Initiative »Faites votre jeu!« nun weitere Zeitzeug_innen, welche etwas über die Ereignisses im damaligen Gefängnis »Klapperfeld« berichten können.

Dazu Maja Koster: »Von vornherein hatten wir klargestellt, dass es für uns unvorstellbar ist, ein Gebäude wie das ehemalige Gefängnis ›Klapperfeld‹ ohne geschichtspolitische Auseinandersetzung unreflektiert zu nutzen. Dies ist auch der Grund, warum wir die Ergebnisse unserer Arbeit in Form einer Dauerausstellung vorstellen. Wir verstehen unsere Arbeit zur Geschichte des ›Klapperfeldes‹ jedoch als kontinuierlichen Prozess. Um mehr über die Vergangenheit des Gefängnisses heraus finden zu können, hoffen wir nun Zeitzeug_innen zu finden, welche uns von dortigen Ereignissen berichten können. Es ist uns wichtig nicht nur die Ereignisgeschichte durch Dokumente darzustellen, sondern auch die Erlebnisberichte einzelner Menschen aufzuzeigen und so der sozialen Wirklichkeit, eingebettet in den gesellschaftlichen Kontext, mehr Raum zu geben.«

Bereits bevor die Initiative der Nutzung des alten Polizeigefängnisses zugestimmt hatte, machte sie mehrfach deutlich, dass es für sie Grundvoraussetzung ist, sich eingehend mit dem Bau und seiner über hundertjährigen Geschichte zu beschäftigen. Der heutige Standort des »Klapperfeldes« war schon lange Zeit Ort der Ausgrenzung.

Bereits im 16. Jahrhundert befand sich dort ein Pest- und später ein Armen-, Waisen- und Zuchthaus. 1886 wurde an dieser Stelle das Gefängnis zusammen mit dem inzwischen nicht mehr existierenden Polizeipräsidium fertiggestellt. Ab 1933 diente das Gefängnis in der Klapperfeldstraße der Frankfurter Gestapo zur Inhaftierung und Folter. Trotz dieser Nutzung durch die Gestapo wurde das Gefängnis auch nach 1945 als solches genutzt. Insbesondere während der Studierendenproteste der 60er Jahre gewann das Gefängnis für den staatlichen Repressionsapparat aufgrund der hohen Zahl von Verhaftungen an Bedeutung. Auch bei anderen Demonstrationen wurden zahlreiche Demonstrant_innen in vorübergehenden Gewahrsam genommen, wie z.B. bei den Protesten gegen die Startbahn West. In den letzten Jahren der Nutzung diente das Gebäude vor allem als Abschiebegefängnis.

Ein Programm in einem solchen Gebäude zu gestalten, ohne kritische geschichtspolitische Auseinandersetzung zu nutzen, ist für die Initiative unvorstellbar.

Persönlichen Erfahrungen oder Dokumenten wie Briefe, Tagebucheinträge oder Fotografien, in Bezug auf die verschiedenen Zeitperioden des alten Gefängnisses »Klapperfeld«, sollen dabei helfen die Geschichte und die verschiedenen Ereignisse, welche dort stattgefunden haben, zu rekonstruieren.

Maja Koster argumentiert: »Ohne Zeitzeug_innen kann keine Geschichte und keine soziale Wirklichkeit rekonstruiert und dargestellt werden. Es ist uns sehr wichtig persönliche Erfahrungen in Bezug auf das ›Klapperfeld‹ zu skizzieren, um so die Geschichte des alten Gefängnisses im gesellschaftlichen Kontext besser darstellen zu können.«

Wenn Sie der Initiative »Faites votre jeu!« helfen können, Informationen zu der Geschichte des alten Polizeigefängnisses »Klapperfeld« zu finden oder etwas über die dortigen Schicksale und Ereignisse berichten können, melden Sie sich bitte bei dem Arbeitskreis Geschichte der Initiative »faites votre jeu!« unter: geschichte.klapperfeld@yahoo.de oder unter der Telefonnummer: 0163-9401683.

Pressemitteilung als pdf: download

»Wort&Klangbildstelle« fällt leider aus!

Da unsere Heizung seit ein paar Tagen leider defekt ist, muss die »Wort&Klangbildstelle« morgen am Donnerstag, den 17. Dezember leider ausfallen.

»Frauen-Antifa-Bar« heute fällt aus!

Das Protest-Plenum der Frankfurter Uni ruft heute – anlässlich der brutalen Räumung des besetzten Casinos letzten Mittwoch und der seit Jahren voranschreitenden repressiven Umstrukturierung des Studiums – zur landesweiten Demonstration unter dem Motto »Gegen die autoritäre Hochschule – in Frankfurt und anderswo!« auf.

Um die Demonstration zu unterstützen und haben wir uns im Sinne politischer Praxis entschlossen die »Frauen-Antifa-Bar« heute ausfallen zu lassen und zur Teilnahme an der Demonstration aufzurufen.

Deshalb kommt heute um 18 Uhr vor das Café KOZ auf dem bockenheimer Campus der frankfurter Uni und schließt euch der Demonstration an!

Weitere Infos zum aktuellen Protest und zur heutigen Demonstration findet ihr auf: www.bildungsstreik-ffm.de

Der Vortrag und die Diskussion zum Thema »Frauen-Antifa-Organisierung in den 90er Jahren« holen wir natürlich bei der nächsten »Frauen-Antifa-Bar« am Montag, den 4. Januar 2010 nach.

Donnerstag, 10. Dezember 2009, 20.00 Uhr // LGBTI (Lesbian Gay Bi Trans Intersex People) in Südafrika


(Flyer größer)

Wir haben Phumzile S. Mtetwa (Executive Director) vom The Lesbian and Gay Equality Project aus Johannesburg eingeladen. Sie wird über die Situation von schwarzen LGBTI Leuten im heutigen Südafrika sprechen. Dabei wird ihr besonderer Fokus auf den Veränderungen für LGBTI Menschen im Transformationsprozess vom Apartheidregime zur Demokratie sowie auf den sogenannten Hate Crimes (Verbrechen an LGBTI People aufgrund ihrer sexuellen Orientierung) liegen.

Veranstaltung für alle Geschlechter offen, der Vortrag wird auf Englisch sein, die Diskussion deutsch-englisch. Übersetzung bei Bedarf.

Veranstalterinnen: Faites votre jeu! / AFLR, Autonomes FrauenLesben Referat / Autonomes AuslänerInnen Referat, Uni Frankfurt