20. April 2014, 17 bis 22 Uhr // IvI Sommerlaube im Exil

We love to see you there.
It will be great!

Sonntag, 27. April 2014, 15 Uhr // So­li-Summerlounge für den neuen selbst­ver­wal­te­ten Raum »Fahrradhalle« in Offenbach

Das grade gegründete Projekt »Fahrradhalle« stellt sich vor und nutzt diese Soli-Möglichkeit zum gemeinsamen Aufbau eines Kulturellen-/Freiraums in Offenbach. Mit kalten Cocktails, gediegener unplugged Musik von Juice of Love, und einem Siebdruck-Workshop, geht die Summerlounge dieses Jahr an den Start! Also: Bring your freund*innen mit, und wenn du willst ein zu bedruckendes Shirt! Bei schlechtem Wetter wird das Ganze im Haus in der »Sushibar« stattfinden.

Campus für Alle! Stadt für Alle!

Demo am 3. April 2014 um 18 Uhr
Start: Bockenheimer Warte

Frankfurt ist im Umbruch: Flächendeckende Mieterhöhungen und Luxus-Neubauprojekte machen ein Stadtviertel nach dem anderen für immer mehr Menschen unbezahlbar. Ein »Recht auf Stadt« gilt nur noch als exklusives Gut für Wenige. Zu diesem Ergebnis hat geführt, dass Stadtentwicklung in Frankfurt nicht politisch gestaltet, sondern Marktmechanismen überlassen wird. Dagegen wollen wir demonstrieren. Wir fordern die Stadt auf, ihre politischen Spielräume zu nutzen, um ein vielfältiges urbanes Leben für alle Bewohner*innen Frankfurts zu ermöglichen. Die Möglichkeiten dazu, wie z.B. Mietpreisobergrenzen oder die Verhinderung von Wohnraumzweckentfremdung werden nicht ausgeschöpft. Die gegenwärtige Situation in Frankfurt ist darüber hinaus von zwei parallelen Entwicklungen geprägt. Erstens ist der Büroimmobilienmarkt aufgrund des hohen Leerstandes kein attraktives Feld mehr für Kapitalinvestitionen. Zweitens wird nach der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 vermehrt in Betongold in Form von hochpreisigem Wohnraum investiert. Wohnraum wird in der Folge als hochpreisiges Anlageobjekt geschaffen, bei dem der angenommene Tausch- oder Marktwert vor dem gesellschaftlichen Gebrauchswert des Wohnraums steht. Anstatt immer wieder auf »den« Markt als die Grenze des Machbaren zu verweisen, muss die Erkenntnis in den Römer einziehen, dass die Bedingungen des Makrtes (politisch) gestaltet werden können und auch gestaltet werden müssen.

Es sind jedoch nicht nur sog. institutionelle Investoren, die für diese preistreibende Entwicklung verantwortlich gemacht werden können. So schafft auch die städtische Wohungsbaugesellschaft ABG Holding mit dem Verweis auf »den« Markt durch Neubau und (energetische) Sanierungen immer mehr hochpreisigen Wohnraum. Auch wurden in den letzten 10 Jahren in Frankfurt durch Planungsrecht (Europaviertel) oder unter städtischer Beteiligung (Westhafen, Rebstock, Riedberg) mit dem Verweis auf »die Mittelschicht« immer mehr hochpreisige Wohnquartiere geschaffen. Gleichzeitig zu steigenden Mieten in Stadteilen wie bspw. Gutleut und Gallus oder Ostend und Bahnhofsviertel ist der Bestand an gefördertem Wohnraum seit Jahren stark rückläufig und inzwischen weit unter den notwendigen Bedarf gesunken.

Auch in Bockenheim zeigt sich diese Entwicklung: Mit dem Umzug der Universität entsteht hier ein neues Quartier, das den Stadtteil grundlegend verändern wird. Doch anstelle einer sozialen und nachhaltigen Gestaltung des Areals bestimmen kurzfristige Renditeerwartungen die Planung. Beim sogenannten »Kulturcampus« steht nicht – wie es der Name etwa suggeriert – die Schaffung kultureller Räume im Vordergrund; vielmehr plant die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG Holding hier vor allem hochpreisiges Wohnen (40%) oder bietet ihre Grundstücke gleich privaten Investoren für den Bau von Büros an (60%).Frankfurt braucht angesichts eines strukturellen Leerstands von über zwei Millionen Quadratmeter nicht mehr Büros, sondern bezahlbaren Wohnraum und nicht-kommerzielle Freiräume für alle!

Doch wo, wie im Philosophicum, solidarischer, selbstverwalteter und günstiger Wohnraum mit Ausstrahlung für die ganze Stadt möglich wäre, droht dies an der Markt- und Renditeorientierung der städtischen ABG zu scheitern. Sollte dieses Grundstück mit Unterstützung der Parteien im Römer an den meistbietenden Investor verkauft werden, wird dies maßgeblich die Chancen aller anderen gemeinschaftlichen Wohnprojekte auf den Campus negativ beeinflussen. Auch die gegenwärtig noch existierenden Student*innenwohnheime drohen dieser Politik zum Opfer zu fallen. Gleiches gilt für das Studierendenhaus mit dem Café KoZ und der Uni-KiTa, in dem die Initiative »Offenes Haus der Kulturen« die für den Campus Bockenheim charakteristische Kultur der Selbstverwaltung weiterentwickeln möchte. Darüber hinaus droht unter den gegebenen Bedingungen die Chance ungenutzt zu bleiben, mit der Realisierung des Konzepts des Fördervereins Roma auf dem Kulturcampus ein deutliches und benötigtes Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung zu setzen. Diesem Vorhaben, das eine Bereicherung für den Stadtteil sein könnte, wird von Stadt und ABG jedoch mit Ressentiments begegnet.

Was in Bockenheim passiert, ist ein Signal für ganz Frankfurt. Wir werden nicht weiter zusehen, wie in einem Viertel nach dem anderen die Bevölkerung ausgetauscht wird und immer mehr Menschen mit niedrigem Einkommen aus Wohnquatieren vertrieben werden. Wir werden nicht akzeptieren, dass selbst dort, wo, wie in Bockenheim, konkrete und sinnvolle Alternativen vorhanden sind, Stadtentwicklung hauptsächlich für und von Investoren gemacht wird. Wir wollen eine Stadt, in der niemand ausgegrenzt oder verdrängt wird, eine Stadt voller Vielfalt, Freiräume und Kultur: einen Campus für Alle! Eine Stadt für Alle!

Am 3. April wird in der Stadtverordnetenversammlung über die Offenlegung des Bebauungsplan für das Campusgelände entschieden. Um der Notwenidgkeit einer sozialen und nachhaltigen Nutzung des Campusareals Nachdruck zu verleihen, möchten wir gemeinsam in einer kraftvollen Demonstration von der Bockenheimer Warte zum Römer ziehen. Wir nehmen uns das Recht auf Stadt.

Wir nehmen uns das Recht auf Stadt!

Programm April 2014

Hier unser April-Programm. Das Programm-Heft könnt ihr euch hier als pdf herunterladen. Die Print-Version gibt es wie immer im Klapperfeld und an anderen ausgewähten Orten.

UNTERSTRICHENE TERMINE WURDEN NACHTRÄGLICH ERGÄNZT ODER DIE INFOS GEHEN ÜBER DAS PRINT-PROGRAMM HINAUS!

Programm

Dienstag, 1. April 2014
21.​00 Uhr // Ba­ra­bend in der »Su­shi-​Bar«
– wie immer mit ge­die­ge­ner Musik, le­cke­ren Snacks und an­ge­mes­se­nen Ge­trän­ken in net­tem Am­bi­en­te. (bis 1.​00 Uhr)
21.​00 Uhr // *Kan­ti­ne cui­si­ne révo­lu­ti­onn­ai­re: Le­cke­res vega­nes Essen (bis 22.​30 Uhr)

Donnerstag, 3. April 2014
21.00 Uhr // Konzert
mit Krach und Geschrei, Punk und Hardcore von rha. (Hamburg / Lüneburg – D.I.Y. / Tief in Marcellos Schuld Records / Brückentick Records / ADS Rec.; rhamusik.de) und Paan (Halle (Saale) / Leipzig / Lisboa – Lala Schallplatten / Stalin Wants to Eat Your Rooster Records; paan.bandcamp.com). Not really screamo, but still rather screaming than singing.

Sams­tag, 5. April 2014
15.00 Uhr // Ehe­ma­li­ger Ab­schie­be­trakt zu­gäng­lich – trans­la­ti­on work in pro­gress:
Neben der Dau­er­aus­stel­lung ist an die­sem Tag auch der ehe­ma­li­ge Ab­schie­be­trakt zu­gäng­lich, in dem ab den 1980er Jah­ren bis zur Schlie­ßung des Klap­per­felds Ab­schie­be­ge­fan­ge­ne in­haf­tiert wur­den. Dort wird an der Über­set­zung der In­schrif­ten an den Zel­len­wän­den wei­ter­ge­ar­bei­tet, bei der nach wie vor Un­ter­stüt­zung von Leu­ten mit ver­schie­de­nen Sprach­kom­pe­ten­zen ge­braucht wird. Weitere Infos und Kontakt zur Übersetzungsgruppe: abschiebetrakt.klapperfeld.de (bis 18.00 Uhr)

Sonntag, 6. April 2014
19.00 Uhr // Ausstellungseröffnung »Tortured Faces«: Ibraheem Khorma
erklärt etwas über die ­Hintergründe seiner Bilder und berichtet persönliches über sein Leben als Künstler in Jordanien. Zur Ausstellungseröffnung bereitet die *Kan­ti­ne cui­si­ne révo­lu­ti­onn­ai­re vegane Häppchen vor.
21.00 Uhr // Konzert mit AUWEIA (Köln/Düsseldorf, facebook.com/auweia77) und CALL THE COPS (Bologna, IT; facebook.com/callthecopsbastards). Die Chaoten aus Köln bringen mal wieder guten Deutschpunk in die Bembelstadt, die Punx aus Italien bieten einen kompromisslosen Street Punk mit ACAB-Ansatz.

Montag, 7. April 2014
14.00 Uhr // Fahrradwerkstatt der Halftentlassenenhilfe:
Nach der Winterpause meldet sich die Fahrradwerkstatt der ­Haftentlassenenhilfe zurück und alle Menschen, die an ihren Zweirädern schrauben wollen, können wie in den letzten zwei Jahr wieder jeden Montag ab 14 Uhr vorbeikommen. Weitere Infos unter: faitesvotrejeu.blogsport.de/2012/07/20/­fahrradwerkstatt-im-klapperfeld/ (bis 18.00 Uhr)

Dienstag, 8. April 2014
20.​00 Uhr // Vortrag »Antifa in der Krise?! Antifaschismus und die sozial-politische Situation in Griechenland aktuell -Ein Erlebnisbericht.« und Soli-Ba­ra­bend der Jugendantifa Frankfurt und turn*left:
Die angespannte sozialpolitische Lage in Griechenland, starke reaktionäre und faschistische Strömungen und der Widerstand der Bewegung sollen das Thema des Vortrags sein. Anhand konkreter Erfahrungen möchten wir in lockerer Atmosphäre einige Erlebnisse erläutern und den Versuch einer Analyse wagen. Anschließend Auflegerei, kühle Getränke und Snaks auf dem gemeinsamen Solibarabend der Jugendantifa Frankfurt (­jugendantifafrankfurt.blogsport.de) und turn*left (turnleft.noblogs.org) (bis 1.​00 Uhr).

Donnerstag, 17. April 2014
21.00 Uhr // Konzert:
Schon zum zweiten mal sind die Stuttgarter von WØLFENSTEIN (­wolfensteinpunx.bandcamp.com) bei uns zu Besuch und ballern ihre düster-dreckigen Hardcore-Salven raus. Bei KAPYTAEN (kapytaen.bandcamp.com) aus Franken geht es nicht weniger schonungslos zu, Violence und Necrust aus der Kurstadt. Ver­an­stal­ten­de: K-​Grup­pe

Freitag, 25. April 2014
21.00 Uhr // Konzert: Chaos E.T. Sexual
(Postpunkindustrialdubhop, Paris, ­chaosetsexual.bandcamp.com) und andalucía (Noisepunkwhatever, Münster, andaluciaandalucia.blogspot.com) Ver­an­stal­ten­de: K-​Grup­pe (facebook.​com/​kgruppeffm)

Samstag, 26. April 2014
15.00 Uhr // Öffentliche Führung durch das ehemalige Polizeigefängnis Klapperfeld
mit der Initiative »Faites votre jeu!« im Rahmen der Ausstellung »Hinter Gittern. Thorberg.« des Museums für Kommunikation. Weitere Infos zur Ausstellung: www.mfk-frankfurt.de/thorberg-hinter-gittern/

Sonntag, 27. April 2014
20.00 Uhr // Konzert: LAMANTIDE
(lamantide.bandcamp.com) aus Cremona, Italien, spielen ein chaotisches Hardcore-Brett, dass es (k)eine Freude ist und die Frankfurter von ABE KAMUI (abekamui.bandcamp.com) bringen tollen Screamo/Post-Hardcore. Von WALLRAF/DELLE (javadelle.wordpress.com/wallrafdelle) gibt‘s fast schon tanzbaren Industrial/Noise und BEST FRIEND MACHINE (soundcloud.com/best-friend-machine) macht alleine brachialen Hars-­Noise-Wall, beides aus Hamburg. Pünktlicher als sonst, weil Sonntag. Ver­an­stal­ten­de: K‑​Grup­pe (facebook.​com/​kgruppeffm)

Dienstag, 29. April 2014:
21 Uhr // Solibarabend für den ›Marsch für die Freiheit‹ von Straßburg nach Brüssel:
Nachdem das Jahr 2013 eine fast beispiellos intensive Welle der Kämpfe von Migrant_innen erlebt hat, planen nun einige Kollektive aus ganz Europa den nächsten Schritt: Mehrere hundert Geflüchtete und Unterstützer_innen werden im Mai und Juni 2014 eine Strecke von fast 500km zu Fuß zurücklegen, um anlässlich der Konferenz der EU-Innenminister_innen direkt in Brüssel gegen die europäische Asyl- und Grenzpolitik zu protestieren. Die Protestierenden sind dabei dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen, Verpflegung, Transport, Antirepression etc. werden einiges an Geldmitteln in Anspruch nehmen. Wir wollen an diesem Barabend im Klapperfeld einen kleinen solidarischen Beitrag zum großen Projekt beisteuern und einen Impuls für mehr konkrete Solidarität aus Frankfurt geben. Veranstaltende: noborder ffm (noborder-frankfurt.antira.info) Mehr zum Marsch unter: freedomnotfrontex.noblogs.org

Ausstellung: Tortures Faces

Austel­lung von Ar­bei­ten des Künst­lers Ibra­heem Ishaq Khor­ma
Ausstellungseröffnung: 6. April 2014, 19.00 Uhr

Öffnungszeiten: 7. April bis 20. April 2014
Dienstag & Donnerstag: 17.00 – 20.00 Uhr
Samstag & Sonntag: 16.00 – 19.00 Uhr

Ibraheem Khorma setzt sich in seiner aktuellen Serie von Gemälden mit dem menschlichen Körper – eines Jeden physischen Behälter – auseinander. Seine Acryl-Bilder zeigen Gesichter mit Narben und Wunden, die Geschichten und Erfahrungen mit Folterungen zeigen und in denen der Künstler auch seine eigenen Erlebnisse mit dem jordanischen Geheimdienst widerspiegeln lässt.

Vorschau

Donnerstag, 8. Mai 2014
19.30 Uhr // »Thorberg«: Filmvorführung und Diskussion mit dem Filmemacher ­Dieter Fahrer.
Sieben Insassen stehen im Zentrum des Films «Thorberg» von Dieter Fahrer: ­Schwere Jungs, sagt man. Wie schwer wiegt das Schwere? Wieso tut Mann Böses? Wird Mann hier ­besser? Fragen, die der Film stellt. Stellvertretend für 180 Männer aus 40 Ländern, die in der Strafanstalt Thorberg einsitzen, berichtet der Film eindringlich von Entgleisungen, ­Verzweiflung, Reue und Hoffnung. Enge und Beklemmung sind spürbar, die Kamera verlässt das Gefängnis nie. Das Publikum stellen sich Fragen, Zweifel werden wach und Vorurteile brüchig, denn hinter den einzelnen Schicksalen brechen Abgründe auf, werden Wunden, Konflikte und Gewalt sichtbar. Die Gefangenen erhalten in diesem Film ein Gesicht. Da, wo die Gesellschaft längst auf Distanz gegangen ist, wird Nähe möglich. In Zusammenarbeit mit dem Museum für Kommunikation und im Rahmen der Ausstellung »Hinter Gittern. Thorberg.«. ­Weitere Infos zur Ausstellung: www.mfk-frankfurt.de/thorberg-hinter-gittern/

Feste Termine im Klapperfeld

Wöchentliches Plenum
Jeden Dienstag von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr
Auf dem Plenum diskutieren wir, was gerade im Klapperfeld geht, welche Veranstaltungen wir organisieren wollen, wie die Räume gemeinsam genutzt werden sollen und alles weitere, was das Klapperfeld als selbstverwaltetes Zentrum betrifft. Alle die Lust haben, das Klapperfeld aktiv mitzugestalten, sind dazu herzlich eingeladen.

Erweiterte Dauerausstellung
Geöffnet: jeden Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr
Den Kern der Ausstellung stellt die Rolle des Gefängnisses während des Nationalsozialismus dar. Weitere Ausstellungsteile richten den Blick zudem auf die Entstehung des Klapperfelds im 19. Jahrhundert, die Funktion des Gefängnisses in der Weimarer Republik und die Nutzung des Klapperfelds durch die US-Army während der Entnazifizierung. Die Ausstellung kann während allen öffentlichen Veran­staltungen im Klapperfeld besucht werden sowie jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr. Gruppen oder Schulklassen, die die Ausstellung außerhalb der regulären Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren. Ruft einfach an (0163 9401683) oder schreibt uns eine E-Mail (info[ät]klapperfeld.de).

Öffentliche Probe »Rhythms of Resistance«
Jeden Montag 18.30 Uhr
RoR Frankfurt ist Teil eines internationalen Netzwerks und nutzt Samba als kreative, laute und politische Aktionsform. Du hast Spaß am Musikmachen und willst lieber fetzige Grooves statt Novemberblues? Dann komm zur nächsten Probe – Einsteiger_innen willkommen!

Fahrradwerkstatt
Wenn ihr eure Fahrräder fit machen wollt, könnt ihr gerne vorbei kommen. Vereinbart einfach vorher eine Termin mit unseren Schrauber_innen: fahrradwerkstatt.fvj[ät]googlemail.com

Fahrradwerkstatt der Halftentlassenenhilfe
Jeden Montag von 14.00 Uhr bis 18.00 UhrNach der Winterpause meldet sich die Fahrradwerkstatt der ­Haftentlassenenhilfe zurück und alle Menschen, die an ihren Zweirädern schrauben wollen, können wie in den letzten zwei Jahr wieder jeden Montag ab 14 Uhr vorbeikommen. Weitere Infos unter: faitesvotrejeu.blogsport.de/2012/07/20/fahrradwerkstatt-im-klapperfeld/

»Wem gehört die Stadt?«-Logo

Die Initiative »Faites votre jeu!« ist Teil des Netzwerks »Wem gehört die Stadt?«. Aus linker emanzipa­torischer Perspektive wollen wir die immer weiter voranschreitenden Verdrängungs- und Gentrifizierungs­prozesse in Frankfurt thematisieren und gemeinsame Handlungsoptionen entwickeln. Weitere Infos sowie die Termine der Netzwerk-Treffen findet ihr auf: wemgehoertdiestadtffm.net

Banner – klapperfeld.de

Donnerstag, 27. März 2014, 21 Uhr // Konzert mit SANGRE DE MUERDAGO und BATTENKILL RAMBLERS

SANGRE DE MUERDAGO (ES, Woods of Galicia – DIY; http://sangredemuerdago.bandcamp.com/) puts together the four winds to create a world of fairy-like reality. Calling up our oldest memories and melodies and giving the quieter and more melancholic Galician Folk from the late 70s and early 80s a new dimension, where nature, folk tales, old wisdom, mysteries and love get together to build up a future far from technological civilization. Finger picked guitars, cello, violin/viola, baroque flute and ocassional percussion and hurdy-gurdy, dance together on a beauty invocation, on a feast of passion and melodies that will awake our sleeping »myself«, our true soul. With its music, SANGRE DE MUERDAGO brings us to a world of ancient musical enchantment.

BATTENKILL RAMBLERS (Frankfurt am Main – DIY; facebook.com/BattenkillRamblers) play a mixture of old time Country, Bluegrass, and Folk. Come for the music, stay for the whiskey.

FB-Event: facebook.com/events/1443017485934394/

Dienstag, 25. Februar 2014 ab 21 Uhr // Soli-Barabend für das Projekt ohne Namen

Geboten wird euch dieses Mal:

  • musikalische Unterhaltung von funky HipHop bis loungigem House.
  • kleine Snacks und Köstlichkeiten
  • je nach Wetter feinster warmer oder kalter Apfelwein frisch vom Markt

Wir sind eine kleine Gruppe von Leuten, die gemeinsam einen neuen Ort für Politik und Kultur in Frankfurt schaffen wollen. Wir stehen mit unserem Projekt noch ganz am Anfang, haben auch noch keinen Namen. Der Barabend dient zur Unterstützung unseres Projekts.

Programm März 2014

Hier unser März-Programm. Das Programm-Heft könnt ihr euch hier als pdf herunterladen. Die Print-Version gibt es wie immer im Klapperfeld und an anderen ausgewähten Orten.

UNTERSTRICHENE TERMINE WURDEN NACHTRÄGLICH ERGÄNZT ODER DIE INFOS GEHEN ÜBER DAS PRINT-PROGRAMM HINAUS!

Programm

Sonn­tag, 23. Februar 2014
13.​00 Uhr // Mit­bring­brunch von der *kan­ti­ne:
Diesmal ausnahmsweise am 4. statt am 3. Sonn­tag im Monat lädt die *kan­ti­ne zum Mit­mach­brunch. Für Kaf­fee und ein paar (vega­ne) ­Ba­sics ist ge­sorgt. Je mehr ihr zu­sätz­lich mit­bringt, desto mehr gibt‘s zu essen. (bis 16.​00 Uhr)

Dienstag, 25. Februar 2014
21.00 Uhr // Soli-Barabend für mehr Selbstverwaltete Räume in Frankfurt.
Wir stehen noch ganz am Anfang, sind eine Gruppe unterschiedlichster Menschen, die gemeinsam einen Ort für Politik und Kultur schaffen wollen. Maby in your Neighborhood.

Samstag, 1. März 2014
15 bis 18 Uhr // ehemaliger Abschiebetrakt zugänglich
– translation work in progress: Neben der Dauerausstellung ist an diesem Tag auch der ehemalige Abschiebetrakt zugänglich, in dem ab den 1980er Jahren bis zur Schließung des Klapperfelds Abschiebegefangene inhaftiert wurden. Dort wird an der Übersetzung der Inschriften an den Zellenwänden weitergearbeitet, bei der nach wie vor Unterstützung von Leuten mit verschiedenen Sprachkompetenzen gebraucht wird. Wer uns dabei unterstützen und/oder sich den Abschiebetrakt einmal ansehen möchte, kann gerne vorbeikommen. (Kontakt zur Übersetzungsgruppe: grenzen[ät]klapperfeld.de)

Dienstag, 4. März 2014
21.00 Uhr // Ba­ra­bend in der »Su­shi-​Bar«
– wie immer mit ge­die­ge­ner Musik, leckeren Snacks und an­ge­mes­se­nen Ge­trän­ken in net­tem Am­bi­en­te. (bis 1.​00 Uhr)
21.​00 Uhr // *Kan­ti­ne cui­si­ne révo­lu­ti­onn­ai­re: Leckeres veganes Essen (bis 22.​30 Uhr)

Donnerstag, 13. März 2014
21.00 Uhr // Soli-Barabend für Ibraheem Khorma:
der jordanische Künstler setzt sich in seiner aktuellen Serie von Gemälden mit dem menschlichen Körper – eines Jeden physischen Behälter – auseinander. Seine Acryl- Bilder zeigen Gesichter mit Narben und Wunden, die Geschichten und Erfahrungen mit Folterungen zeigen und in denen der Künstler auch seine eigenen Erlebnisse mit dem jordanischen Geheimdienst widerspiegeln lässt. Ab dem 6. April stellt Ibraheem Khorma, mit Unterstützung der Gruppe noborder ffm (noborder-frankfurt.antira.info), im Klapperfeld aus und braucht noch etwas Geld für den Flug.

Sonn­tag, 16. März 2014
13. 00 Uhr // Mit­bring­brunch von der *kan­ti­ne:
Jeden 3. Sonn­tag im Monat lädt die *kan­ti­ne zum Mit­mach­brunch. Für Kaf­fee und ein paar (vega­ne) Ba­sics ist ge­sorgt. Je mehr ihr zu­sätz­lich mit­bringt, desto mehr gibt‘s zu essen. (bis 16. 00 Uhr)

Samstag, 22. März 2014
22.00 Uhr // Soli-Party für Ibraheem Khorma mit ganz viel Techno, D‘n‘B & Jungle!

Dienstag, 25. Februar 2014
21.00 Uhr // Konzert: CLEAN BREAK
(www.facebook.com/cleanxbreak) aus Portugal machen energiegeladenen Youth Crew Hardcore und statten auf ihrer ersten Tour durch Europa dem Klapperfeld einen Besuch ab.Die Band besteht aus ehemaligen Mitgliedern der legendären Straight Edge Hardcore Band Pointing Finger und der nicht minder bekannten Nachfolgeband Critical Point. Lokalen support werden sie von den Newcomern MAVERICKS aus Frankfurt ­bekommen! Konzertbeginn pünktlich um 21 Uhr! Weiterhin wird die Show, zumindest im Konzert-und Thekenbereich, Rauchfrei sein! Ver­an­stal­ten­de: K-​Grup­pe (www.​facebook.​com/​kgruppeffm)

Vorschau

Austellung von Arbeiten des Künstlers Ibraheem Ishaq Khorma
6. April bis 20. April 2014 (die genauen Öffnungszeiten werden noch bekannt gegeben)

Ibraheem Ishaq Khorma ist 1983 in Amman geboren und wuchs in einem Flüchtlingslager bei Irbid auf. Durch Erfahrungen und Erlebnisse geprägt, zog es ihm zum politischen Aktivismus. Sein Engagement nahm er mit ins Studium der freien Kunst und wurde im Zuge von Protest­aktionen, z.B. politisch motivierter Graffiti, mehrmals verhaftet. Während seiner konventionellen Karriere als Künstler stellte er in Galerien Ammans, Beiruts, Damaskus’ und Kairos aus.

Feste Termine im Klapperfeld

Wöchentliches Plenum
Jeden Dienstag von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr
Auf dem Plenum diskutieren wir, was gerade im Klapperfeld geht, welche Veranstaltungen wir organisieren wollen, wie die Räume gemeinsam genutzt werden sollen und alles weitere, was das Klapperfeld als selbstverwaltetes Zentrum betrifft. Alle die Lust haben, das Klapperfeld aktiv mitzugestalten, sind dazu herzlich eingeladen.

Erweiterte Dauerausstellung
Geöffnet: jeden Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr
Die Dauerausstellung bleibt am Samstag, den 28. Dezember 2013 und am Samstag, den 4. Januar 2014 geschlossen.

Den Kern der Ausstellung stellt die Rolle des Gefängnisses während des Nationalsozialismus dar. Weitere Ausstellungsteile richten den Blick zudem auf die Entstehung des Klapperfelds im 19. Jahrhundert, die Funktion des Gefängnisses in der Weimarer Republik und die Nutzung des Klapperfelds durch die US-Army während der Entnazifizierung. Die Ausstellung kann während allen öffentlichen Veran­staltungen im Klapperfeld besucht werden sowie jeden Samstag von 15 bis 18 Uhr. Gruppen oder Schulklassen, die die Ausstellung außerhalb der regulären Öffnungszeiten besuchen möchten, können gerne einen Termin für eine Führung vereinbaren. Ruft einfach an (0163 9401683) oder schreibt uns eine E-Mail (info[ät]klapperfeld.de).

Öffentliche Probe »Rhythms of Resistance«
Jeden Montag 18.30 Uhr
RoR Frankfurt ist Teil eines internationalen Netzwerks und nutzt Samba als kreative, laute und politische Aktionsform. Du hast Spaß am Musikmachen und willst lieber fetzige Grooves statt Novemberblues? Dann komm zur nächsten Probe – Einsteiger_innen willkommen!

Fahrradwerkstatt
Wenn ihr eure Fahrräder fit machen wollt, könnt ihr gerne vorbei kommen. Vereinbart einfach vorher eine Termin mit unseren Schrauber_innen: fahrradwerkstatt.fvj[ät]googlemail.com

Fahrradwerkstatt der Halftentlassenenhilfe
Die Fahrradwerkstatt der Halftentlassenenhilfe macht Winterpause und ist im Frühling wieder Montags ab 14 Uhr im Klapperfeld. Weitere Infos unter: faitesvotrejeu.blogsport.de/2012/07/20/fahrradwerkstatt-im-klapperfeld/

»Wem gehört die Stadt?«-Logo

Die Initiative »Faites votre jeu!« ist Teil des Netzwerks »Wem gehört die Stadt?«. Aus linker emanzipa­torischer Perspektive wollen wir die immer weiter voranschreitenden Verdrängungs- und Gentrifizierungs­prozesse in Frankfurt thematisieren und gemeinsame Handlungsoptionen entwickeln. Weitere Infos sowie die Termine der Netzwerk-Treffen findet ihr auf: wemgehoertdiestadtffm.net

Banner – klapperfeld.de

Donnerstag, 20. Februar 2014, 17 Uhr // Campus für Alle! Kundgebungen und Rundgang, Bockenheimer Warte

Bockenheim ist im Umbruch. Die Universität zieht weg, ein neues Quartier entsteht und wird den Stadtteil grundlegend verändern. Nur wenigen Bestandsgebäuden wird bisher eine Chance auf Erhalt eingeräumt, der erste Neubau des»Kulturcampus« hinter dem Bockenheimer Depot setzt Maßstäbe: Es wird vor allem teuer (qm-Preis ab 12,50 € Kaltmiete) und sozialer Wohnungsbau wird reduziert.

Auf dem zentralen Campus zielt die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG Holding als Eigentümerin in die gleiche Richtung: Das erste verkaufte Grundstück (Bockenheimer Landstraße, Ecke Senckenberganlage) soll nun doch nicht der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst zur Verfügung gestellt werden, sondern wird einem privaten Investor ausgerechnet für den Bau von Büros angeboten. Bürohochhäuser auf dem Gelände des gesprengten AfE-Turms sollen folgen. Und das in einer Stadt, die bereits über zwei Millionen Quadratmeter leerstehende Bürofläche hat.

Frankfurt braucht nicht mehr Büros, sondern Wohnraum; Wohnraum, der bezahlbar ist und unterschiedliche Wohnformen ermöglicht. Über zwanzig Gemeinschaftsprojekte haben sich bei der ABG Holding für Wohnen auf dem »Kulturcampus« beworben. Aber dem Förderverein Roma wird schon jetzt signalisiert, dass es kein Interesse an einer Realisierung seines Wohnprojekts gibt. Dringend benötigter studentischer Wohnraum ist bisher nicht vorgesehen und die Zukunft der bestehenden Wohnheime ist nicht gesichert.

Der Campus Bockenheim steht seit Jahrzehnten für eine Kultur der Selbstverwaltung. Das Studierendenhaus mit dem Café KOZ muss in diesem Sinne erhalten werden.

Auch die Projektgruppe Philosophicum will ein Bestandsgebäude des alten Campus erhalten. Zusammen mit dem Mietshäuser Syndikat (www.syndikat.org) soll im Philosophicum ein Projekt entstehen, in dem 150 Menschen solidarisch, selbstverwaltet und bezahlbar wohnen können. Darüberhinaus werden von hier aus vielfältige offene Angebote in den Stadtteil wirken. Doch auch für das Philosophicum fordert die ABG einen rein rendite-orientierten Kaufpreis, der jede soziale Nutzung verhindert. Mit der Entscheidung über die Zukunft des Philosophicums wird ein Präzedenzfall für die Realisierungsmöglichkeiten aller weiteren Wohnprojekte auf dem Campus geschaffen.

Wir werden verhindern, dass Bockenheim ein zweites Europa-Viertel wird und fordern dauerhaft bezahlbaren Wohnraum für selbstverwaltete Projekte in Bockenheim!

Campus für Alle!

Der Rundgang geht einmal um den Campus herum. An umkämpften Orten wird es Kundgebungen geben und die verschiedenen Projekte stellen sich vor. Im Anschluss findet um 19 Uhr die Vorstellung des Bebauungsplans durch Ortsbeirat und Stadtplanungsamt im Studierendenhaus statt.

Veranstaltende:
Offenes Haus der Kulturen, AStA der Uni Frankfurt, Förderverein Roma e.V., Initiative Zukunft Bockenheim, projektgruppe philosophicum, Gruppen aus dem Netzwerk »Wem gehört die Stadt?«



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